»Ich bin ja nicht im Vollrausch gefährlich gefahren« – Saftige Strafe für Lehrer wegen Joint am Vorabend

10 comments
  1. Schlimmer als bei den Taliban oder den Russen. Wenn dort jemand aufgrund von Drogen bestraft wird regen wir uns hier in Österreich auf, aber selber bestrafen wir Personen obwohl die verbleibende Menge im Blut so gering ist, dass die Beeinträchtigung der Person im Strassenverkehr praktisch nicht existiert.

  2. > “Der Konsum von Cannabis ist illegal, also kann das Fahren mit Cannabis nicht legalisiert werden”

    Totaler Blödsinn, da der Konsum gar nicht illegal ist.

  3. Ich glaube die Geschichte.
    Inklusive der gezielten Auswahl.

    Das wirklich tragische ist, dass 51% der Österreicher es richtig finden wenn so gehandelt wird.

    Aber mit 0.5 Promille haben wir kein Problem.
    Obwohl der Test auch noch eindeutig aussagt, dass dieser Mann das Pendant zu 0.1 Promille hatte, was in jeder Verkehrssituation zulässig ist.

    P.S.: An die 0.0 Promille Fraktion, die gibt es nicht!
    https://www.oesterreich.gv.at/themen/dokumente_und_recht/fuehrerschein/7/Seite.042000.html

  4. das absurde ist, man wird auch gestraft, wenn man eine Woche zuvor ganz legal im Urlaub (in einem Land wo Cannabis legal ist) einen Joint geraucht hat

    Trotzdem wird man bestraft, obwohl man weder beeinträchtigt ist noch etwas illegales gemacht hat

  5. Es gehören ordentliche Grenzwerte her oder ein Test auf aktive Stoffe

    Richtig beeinträchtigt ist man ein paar Stunden. Nach 24h kann doch keine ernst zunehmende Beeinträchtigung mehr da sein. Es wurde auch kein aktives THC festgestellt(der Labortest darauf war negativ laut dem Artikel) sondern nur das Abbauprodukt

    Verrückt diese Jagd nach nüchternen Autofahrern.Fahren unter Beeinträchtigung sollte natürlich geahndet werden, und es ist grundsätzlich eine illegale Droge(Besitz verboten), aber verstehe nicht warum im Straßenverkehr auf die Abbauprodukte von THC getestet wird und es so geahndet wird als ob man den Straßenverkehr gefährdet hat

  6. Also irgendwie sind diese Strafen unlogisch und willkürlich. Das müsste eigentlich normiert werden damit so ein Unfug zustande kommt. Wenn man eine Toleranzschwelle für Substanz X hat, dann auch für andere – oder eben keine Toleranzschwelle.

    > Die Beamten warteten ab, fuhren ihm ein paar Hundert Meter hinterher, um ihn dann ein paar Straßen weiter mit Blaulicht anzuhalten.

    Und das war 100% NICHT zum Schutz der Bevölkerung sondern um zu “keilen”. Die bekommen ja auch ein Kopfgeld. Finde ich fürchterlich das die Polizei derart als Stasi missbraucht wird.

    > „Nehmen Sie Drogen?“

    Hier muss man IMMER sagen: “I don’t answer questions.” (mit Ausnahme gesetzlich festgelegter Aktivitäten i. e. Führerschein vorzeigen des Fahrers).

    Man muss sich nicht selbst belasten. (Ja, stammt aus den USA, muss man eben hier
    anpassen, gilt ja fast das selbe.)

    > Er beugte sich dem Druck der Beamten und urinierte noch am Gehsteig in einen Becher

    Da fangen die Probleme an. Ohne Rechtsbeistand sollte man NICHTS tun was verlangt
    wird (eben ausgenommen die gesetzlich erforderlichen Aktivitäten; urinieren gehört dazu
    nicht, zumindest nicht “vor Ort”).

    > „Der Aufenthalt in oder in der Nähe eines Growshops ist kein Verdachtsgrund, der darauf schließen lässt, dass ich verkehrsuntauglich gewesen bin“,

    Da hat er auch Recht: das war eine Bespitzelung der Polizei.

    > Gemäß StVO hätte er nach erster Verweigerung des Urintests in weiterer Folge zu einem Arzt gebracht werden müssen, der infolge wiederum einen Bluttest anfordern kann.

    Da bin ich mir nicht sicher ob das so stimmt – denn es beruht ja auf einen Verdacht der Polizisten. Die kann ja jeden verdächtigen. Woher wissen die das das stimmt? Das hebelt ja die Rechtssicherheit der Bürger aus wenn die Polizei hier jeden verdächtigen kann.

  7. Genau dasselbe ist mir beim gleichen growshop passiert! Nur das ich nicht gefahren bin. Und die Mitarbeiter dort wissen auch das dass gang und gäbe des zuständigen Polizeipostens is…

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