Weil ich gerade einen Podcast zu dem Thema gehört habe und dann diesen Artikel gelesen hab:

https://www.derstandard.de/story/2000136093184/fruchtbares-ende-warum-sich-menschen-nach-dem-tod-kompostieren-lassen

Finde ich grundsätzlich eine großartige Idee, aber was mich extremst stört ist, dass man zumindest in Österreich den Kompost zu dem man dann wird, erst recht wieder auf einem Friedhof “begraben” muss – das hat ja überhaupt keinen Sinn!? Das ist einfach nur Kompost und man könnte da im eigenen Garten was tolles machen damit, zB einen Baum pflanzen…

Weiß vielleicht jemand wie das gesetzlich genau geregelt ist, weil soweit ich weiß darf man ja unter bestimmten Voraussetzungen eine Urne im eigenen Garten begraben. Aber bei der Kompostierung fallen ja üblicherweise über 100kg Kompost an, das ist schon eine andere Größenordnung.

10 comments
  1. Nachdem du dich hast abfackeln lassen, hast du ein paar mehr Optionen.
    Zum Beispiel Flussbestattung oder Bestattung im Wald (nicht ein beliebiger sondern ausgewiesene Waldstücke) – für beides braucht aber komposterbare Urnen. Kannst auch im eigenen Garten bestattet werden dafür braucht es aber einen Antrag bei der Gemeinde auf eine Sonder / Privatbegräbnisstätte

  2. Coole Idee, aber bin grad ein bisschen abgelenkt von der Dame, die anfängt mit “Ich möchte einmal weder von Maden zerfressen werden…:” und sich dann für Kompostierung entscheidet.

  3. vlt wegen Umweltbelastung?

    Man schiebt ja so allerlei scheiss in sich rein in einem Menschenleben, bewusst oder unbewusst.

    Und nein ich meine nichts schweinisches.

  4. i war ja lange zeit dafür mi verbrennen zu lassen…
    aba i hab an film xehn (leider keine ahnung mehr welcher das war), da wurde jemand gefragt ob er an ein leben nach dem tod glaubt.

    seine antwort war (sinngemäß): “nein, glaube ich nicht, aber wenn ich sterbe und mich begraben lasse wird aus mir neues leben entstehen.” seine aussage war aba schoener formuliert.

    i weiss net warum, aba iwie hat mi das sehr berührt

    aba… a i will net auf nem Friedhof liegen

  5. Ein Teil eines bestatteten Menschen muss der Öffentlichkeit zugänglich sein, das jeder Mensch die Möglichkeit hat seine letzte Ruhestätte zu besuchen. Egal ob er sich mit der Familie zerstritten hat oder nicht.

    Auch würde ich den hygienischen Zustand von Menschenkompost Mal in Frage stellen.

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