In Zeiten von Wahlkampf und Stammtischparolen

9 comments
  1. In den USA hat das Thema leider noch viel mehr Brisanz. Es gab mal eine gute Arte-Doku, wo gezeigt wurde, wie Wahlkampf in den USA funktioniert. Ich glaube das ist in der ganzen westlichen Welt einmalig. Man hat ohne Konzerne im Hintergrund keine Chance, irgendwie politisch nach oben zu kommen. Egal von welcher Partei. Man muss bereit sein, seine Werte, zumindest zeitweise, über Bord zu werfen. Wer kein Geld hat, kommt erstens nicht gegen den Mitbewerber an und kann sich auch nicht gegen Fake-News wehren, die dort teilweise in den lokalen Nachrichten verbreitet werden. Und Geld gibt’s nur über Spender (sofern man nicht selbst sehr vermögend ist).

  2. Wir wissen eh wer welchen politiker und partei sponsert (zumindest wenn es um legale korruption aka parteispenden geht) und trotzdem ist es uns wurscht weil die meisten von uns überzeugt wurden dass es bei uns eh nicht so ist wie in amerika und dass unsere oligarchen alles ehrliche leute sind die ihre millionen den politikern zahlen damit es der allgemeinheit gut geht und nicht weil sie eine gegenleistung kriegen.

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