Dieses gebashe über “hohe Gehälter” nervt mich schon so dermaßen…
Was ist das schockierende? Das das Finanzministerium das nicht zugibt?
Das war doch allen klar und wurde ja sogar vorher so kommuniziert. Treffsicherer geht in kurzer Zeit nicht, also gibs Gießkanne.
Ich bin in einer Bubble, wo ich zum Glück niemanden als Einkommensschwach bezeichnen muss.
Deshalb hab ich nur eine Frage, ob ich da vielleicht einfach falsch denke oder was übersehe:
Wenn jemand, der z.B. 6.000 Netto im Monat verdient, dann bekommt er verhältnismäßig ja weniger von seinem Normalverdienst, als jemand, der z.B. 1.000€ im Monat verdient. Es könnte ja sein, dass der “Besserverdiener” Fixkosten von 5.000€ hat und der, der weniger verdient, 600€. Verhältnismäßig sollte dadurch ja der zweitere “mehr” fürs Geld kriegen, oder?
Wichtige Anmerkung: Ich finde dieses Gießkannenprinzip, so wie das jetzt aktuell gelöst wurde, allgemein nicht gut, da es aktiv NICHTS an der Teuerung ändert. Klar ists schön, aber einkommensschwache Menschen haben halt für einen kurzen Moment eine Besserung, aber halt nicht langfristig.
Ja no na wird derjenige, der mehr Steuern zahlt, bei der Reduktion (ist ja keine volle Abschaffung) der kalten Progression mehr profitieren als jemand, der sowieso in der niedrigsten Steuerkategorie ist.
Bei Momentum und Agenda Austria kannst dir eigentlich das Durchlesen der “Studien” sparen, die haben beide ihre eindeutig zuordenbare politische Linie, deshalb keine Überraschungen.
> Momentum Institut
Die zahlen halt auch mehr ein, wo ist jetzt das Problem?
Das nicht jeder, wie im Sozialismus scheinbar gewünscht, gleich arm gemacht wird?
Prozentuale Gehaltsanpassungen seitens der Gewerkschaften sind sowieso unfair. Gleiches für Pensionen
Naja ist ja klar, dass jemand in einer höheren Steuerklasse, mehr von der Abschaffung der kalten Progression profitiert, als jemanden der ohnehin kaum Einkommenssteuer zahlt. Verstehe aber nicht, warum immer impliziert wird, dass es schlecht ist, wenn auch höhere Einkommen entlasten werden. Ich fände es sehr wichtig, auch die Mittelschicht zu stützen. Für mehr sozialen Ausgleich wäre ohnehin eine Vermögens-, oder Erbschaftssteuer notwendig, denn viele die davon betroffen wären, zahlen keine Einkommensteuer.
Edit: Typos
Es ist halt mal wieder eine totale Leermeldung, wenn nicht geschrieben wird ,was als ein hohes Gehalt zu verstehen ist. Ich mein es ist doch logisch, dass Leute , die mehr Steuern zahlen, eher von Steuererleichterungen profitieren als Gehaltsklassen, die wenig-kaum Steuern zahlen. Will man bestimmte Gehaltsklassen begünstigen gibts doch genug Wunderwuzis in den Ministerien die sich allerlei Transferleistungen ausdenken können. Dazu muss man das Steuersystem nicht noch undurchsichtiger und vertrottelter gestalten, als es nicht ohnehin schon ist.
Anstatt Arbeitseinkommen weiter zu belasten bzw nicht zu entlasten, sollte man endlich mal über vernünftige Erb- und Schenkungssteuern und eine vernünftige Vermögenssteuer reden.
Arbeit ist in Österreich exorbitant hoch besteuert.
Btw: Das gewerkschaftsnahe Momentum Institut is einfach eine SPÖ Organisation, aber was willst vom ORF, wenn’s so einem Mist auch noch eine Bühne geben.
Wer wirklich von der Teuerung und den Maßnahmen profitiert sind Leute die nicht von einem Gehalt abhängig sind. Dorthin fließt unser Wohlstand. Arbeiter gegeneinander aufzuhetzen bringt garnichts weil keiner von uns ist für diesen Zustand verantwortlich oder kann alleine was dagegen tun.
Ich bin schockiert. Da verbrenne ich gleich meinen 500€ Klimabonus, um damit meine echte kubanische Zigarre anzuzünden.
„Das Finanzministerium wies die Darstellung zurück.“ -ca. 2022
Relativ oder absolut?
Jetzt bin ich aber total überrascht:
“Zu diesem Schluss kommt das GEWERKSCHAFTSNAHE Momentum Institut”
Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing…
In Wirklichkeit spüren Reiche, die z.B. in einem Haus mit 330 Quadratmetern Wohnfläche leben (unlängst hat einer hier sogar gepostet, er lebt auf 330 Quadratmetern und seine monatliche Stromrechnung wurde auf 800 Euro erhöht), z.B. von der Strompreisbremse ungleich weniger als jemand, der auf 33 Quadratmetern lebt.
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Dieses gebashe über “hohe Gehälter” nervt mich schon so dermaßen…
Was ist das schockierende? Das das Finanzministerium das nicht zugibt?
Das war doch allen klar und wurde ja sogar vorher so kommuniziert. Treffsicherer geht in kurzer Zeit nicht, also gibs Gießkanne.
Ich bin in einer Bubble, wo ich zum Glück niemanden als Einkommensschwach bezeichnen muss.
Deshalb hab ich nur eine Frage, ob ich da vielleicht einfach falsch denke oder was übersehe:
Wenn jemand, der z.B. 6.000 Netto im Monat verdient, dann bekommt er verhältnismäßig ja weniger von seinem Normalverdienst, als jemand, der z.B. 1.000€ im Monat verdient. Es könnte ja sein, dass der “Besserverdiener” Fixkosten von 5.000€ hat und der, der weniger verdient, 600€. Verhältnismäßig sollte dadurch ja der zweitere “mehr” fürs Geld kriegen, oder?
Wichtige Anmerkung: Ich finde dieses Gießkannenprinzip, so wie das jetzt aktuell gelöst wurde, allgemein nicht gut, da es aktiv NICHTS an der Teuerung ändert. Klar ists schön, aber einkommensschwache Menschen haben halt für einen kurzen Moment eine Besserung, aber halt nicht langfristig.
Ja no na wird derjenige, der mehr Steuern zahlt, bei der Reduktion (ist ja keine volle Abschaffung) der kalten Progression mehr profitieren als jemand, der sowieso in der niedrigsten Steuerkategorie ist.
Bei Momentum und Agenda Austria kannst dir eigentlich das Durchlesen der “Studien” sparen, die haben beide ihre eindeutig zuordenbare politische Linie, deshalb keine Überraschungen.
> Momentum Institut
Die zahlen halt auch mehr ein, wo ist jetzt das Problem?
Das nicht jeder, wie im Sozialismus scheinbar gewünscht, gleich arm gemacht wird?
Prozentuale Gehaltsanpassungen seitens der Gewerkschaften sind sowieso unfair. Gleiches für Pensionen
Naja ist ja klar, dass jemand in einer höheren Steuerklasse, mehr von der Abschaffung der kalten Progression profitiert, als jemanden der ohnehin kaum Einkommenssteuer zahlt. Verstehe aber nicht, warum immer impliziert wird, dass es schlecht ist, wenn auch höhere Einkommen entlasten werden. Ich fände es sehr wichtig, auch die Mittelschicht zu stützen. Für mehr sozialen Ausgleich wäre ohnehin eine Vermögens-, oder Erbschaftssteuer notwendig, denn viele die davon betroffen wären, zahlen keine Einkommensteuer.
Edit: Typos
Es ist halt mal wieder eine totale Leermeldung, wenn nicht geschrieben wird ,was als ein hohes Gehalt zu verstehen ist. Ich mein es ist doch logisch, dass Leute , die mehr Steuern zahlen, eher von Steuererleichterungen profitieren als Gehaltsklassen, die wenig-kaum Steuern zahlen. Will man bestimmte Gehaltsklassen begünstigen gibts doch genug Wunderwuzis in den Ministerien die sich allerlei Transferleistungen ausdenken können. Dazu muss man das Steuersystem nicht noch undurchsichtiger und vertrottelter gestalten, als es nicht ohnehin schon ist.
Anstatt Arbeitseinkommen weiter zu belasten bzw nicht zu entlasten, sollte man endlich mal über vernünftige Erb- und Schenkungssteuern und eine vernünftige Vermögenssteuer reden.
Arbeit ist in Österreich exorbitant hoch besteuert.
Btw: Das gewerkschaftsnahe Momentum Institut is einfach eine SPÖ Organisation, aber was willst vom ORF, wenn’s so einem Mist auch noch eine Bühne geben.
Wer wirklich von der Teuerung und den Maßnahmen profitiert sind Leute die nicht von einem Gehalt abhängig sind. Dorthin fließt unser Wohlstand. Arbeiter gegeneinander aufzuhetzen bringt garnichts weil keiner von uns ist für diesen Zustand verantwortlich oder kann alleine was dagegen tun.
Ich bin schockiert. Da verbrenne ich gleich meinen 500€ Klimabonus, um damit meine echte kubanische Zigarre anzuzünden.
„Das Finanzministerium wies die Darstellung zurück.“ -ca. 2022
Relativ oder absolut?
Jetzt bin ich aber total überrascht:
“Zu diesem Schluss kommt das GEWERKSCHAFTSNAHE Momentum Institut”
Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing…
In Wirklichkeit spüren Reiche, die z.B. in einem Haus mit 330 Quadratmetern Wohnfläche leben (unlängst hat einer hier sogar gepostet, er lebt auf 330 Quadratmetern und seine monatliche Stromrechnung wurde auf 800 Euro erhöht), z.B. von der Strompreisbremse ungleich weniger als jemand, der auf 33 Quadratmetern lebt.