Schnittmengen und Vernetzung der Corona-Demos mit dem Rechtsextremismus

Schnittmengen und Vernetzung der Corona-Demos mit dem Rechtsextremismus from Austria

12 comments
  1. Da ist genau nichts neu oder überraschend, die extreme Rechte nutzt immer ein populäres/emotionales Thema als trojanisches Pferd, vor Covid waren es Kinder und Tiere, oder was auch immer die geistigen Nackerbatzln dazu bringt, es fleißig auf sozialen Medien zu verbreiten.

    Wirklich interessant wären die Geldflüsse, die es zB einem Küssel erlauben, scheinbar ganz nett zu leben und sich fesche Panier umzuhängen.

  2. Ich mein mal abgesehen von diesen alten Fürzen und ihren anachronistischen Idealen. Hat Küssel gegen irgendetwas verstoßen bei den Aufmärschen, was es rechtfertigen würde, dem Appell nachzugehen und “einzugreifen”?

    Weil wenn nicht, aufgrund welcher Grundlage soll hier dann eingegriffen werden?

  3. das macht mir schon angst… wie kann man sich da als 08/15 mensch eigentlich dagegen wehren? dumme prügeleien mit hooligans anfangen bringt da wenig. hab echt keinen bock in 20 jahren in einem faschistischen staat zu leben

  4. So sehr ich den ideologisch widerspreche…

    “Ich bin rechtsextrem…. Ich hab extrem oft Recht”

    Ist ein guter Spruch.

  5. Ich finde, dass das ganze ein schon lange währendes und immens großes gesellschaftliches Problem in Österreich aufzeigt.

    Dadurch, dass wir nur noch zur extremen Polarisierung politischer und auch sonstiger Meinungen neigen wird schlussendlich jegliche Grauzone vermischt, und damit im Endeffekt auch genau diesen Leuten von rechts-außen immenser Auftrieb verschafft.

    Ich bin fest davon überzeugt, dass nur ein geringer Teil der Menschen die momentan demonstrieren gehen wirklich Nazis, Rechtsextrem oder “Rechts außen” sind – nur werden diese Menschen leider nicht gehört.

    Natürlich ist es m.M. absolut nicht förderlich pauschal allen Teilnehmern dieser Demos Rechtsextremismus zu unterstellen – im Gegenteil wird das Feuer dadurch nur noch weiter angefacht.

    Finde ich Schade.

    Wir müssen echt langsam zu einer nicht von Angst dominierten Normalität zurückfinden, in der ein sinnvoller Diskurs stattfinden kann. Die aktuelle Entwicklung mündet, fürchte ich zumindest, früher oder später in breitflächigen gewaltsamen Auseinandersetzungen. Ähnliche Zustände hatten wir schon ein mal, vor einigen Jahrzehnten in der 1. Republik.

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