…sind mit Abstand die größten Egoisten. Zehntausende da mit hinein ziehen, Kinder, die das mitansehen müssen, das Zugspersonal, Polizisten, Sanis und Co. die den von den Schienen kratzen müssen,…

Grad wieder einer, der sich in Wels vor den Zug geworfen hat im Freitag Nachmittag Verkehr. Und aus „Pietät“ fahren gar keine Züge statt alle über die anderen Bahnsteige umzuleiten.

Falls ihr Suizidgedanken habt, [holt euch Hilfe](https://www.gesundheit.gv.at/leben/suizidpraevention.html)

39 comments
  1. Also ich finde ja Amokläufer mit einem erbärmlichen Suizid am Schluss wesentlich egoistischer, aber da gehen ja die Meinungen auseinander Ü

    Darf man dir den logistischen Ablauf bei drohenden Suizidplanungen mitteilen und du verwaltest das dann ganz prima? Samt Taschenkalender und Bommelstift?

  2. Ja is eh oasch. Was isn bitte alles ned oasch?

    Streiks wo 100.000 betroffen sind?
    Kriege?

    Ois is imma oasch. Hast eh a Handy, da is die ane Stund glei wieder um.

  3. Früher dachte ich auch so, und als jemand der gerade 60 Minuten im stehenden Zug gesessen ist: Jo ist kacke, aber man muss bedenken in welchen Zustand die Leute sich befinden um so nen Wahnsinn auszuüben, da kann man keine rationale Gedanken wie ” Da Michl kommt 30 min zu spät in die hackn, heute lieber kein Suizid” erwarten

  4. Naja wie viel gute anderen Optionen gibts denn noch die für jeden zugänglich sind, nicht schmerzhaft sind und wobei man Andere nicht gefährdet?
    Hab mir da schon aus Eigeninteresse sehr viele Gedanken dazu gemacht und das ist auch meine Option.
    Wobei ich den Hals so auf die Gleise legen würde, dass man enthauptet werden würde.
    So isses safe, schmerzlos und keine sauerei für die armen Leute die das reinigen müssen.

    Du weißt eben nie in welcher Situation sich die Person befindet, und wenns einem so geht, dass man sich das Leben nimmt, dann nimmt man manchmal weniger Rücksicht auf Andere, vorallem wenn mans gewöhnt ist, dass auf einen selbst nie Rücksicht genommen wurde.

  5. Wenn das deine emotionalsten Gedanken dazu sind, dann ganz ehrlich, überdenk deine Prioritäten.

  6. i can feel you.
    kann man sich nicht umbringen ohne dass andere (zb der triebfahrzeugführer) ein trauma davon tragen?

  7. he, sorry aba afoch na. du und sonst wer im zug kommen nun iwohin zu spät während die person, die sich umgebracht hat, nie wieder wohinkommen wird.

    völlig egal ob du an ein nachleben glaubst oder nicht aber solange du nicht selbst am weg zur verabschiedung mit einer sterbenden person warst ist das jetzt für dich einfach so und du hast dich damit abzufinden.

    sobald du dich wieder etwas beruhigt hast kannst du dich ja in die gründe einlesen wieso sich manche menschen ‘öffentlich’ umbringen. bei selbstmord egoismus zu unterstellen lässt halt eher bei dir auf fehlende empathie schließen…

  8. So ein Müll-Beitrag.
    Meine Tante hat sich gestern – mit schwersten Depressionen (seit Jahren) – das Leben genommen. 5 Minuten ohne Begleiter am Bahnsteig und schon ist es passiert. Das war ihr letzter Ausweg und ich akzeptiere das. Natürlich tut mir das für die Arbeiter rund um diesen Todesfall sehr leid. Aber Sie hat ihre Entscheidung über diesen Schritt getroffen.
    Jeder sollte für sich entscheiden können wie weit Krankheiten einen auffressen dürfen. Und jeder von uns sollte das akzeptieren (Solange diese Person den Schlussstrich ohne dem Leid von Anderen zieht).
    Übrigens hatte auch sie seit Jahren Hilfe – leider ohne Erfolg.

  9. Wobei die Ärmsten die Tfzf sind. Die müssen das live ansehen und dann verarbeiten. Das belastet wirklich und macht schwer seinen (oft geliebten) Job auszuüben

  10. Ein guter Freund von mir ist Zugführer und auch seine eigene Mutter wählte die Endstation Zug.
    Daher weiß ich: Die Zugführer haben sehr viele Schulungen und emotionale Betreuung diesbezüglich. Ich will hier nix schönreden, wie schon geschrieben-es tut mir leid für alle Beteiligten. Aber ich sehe nicht ein, die Toten dafür zur Rechenschaft zu ziehen.

  11. Du bist in etwa so empathisch und mitfühlend wie ein Pflasterstein und verlangst von Menschen die psychisch am Ende sind etwas, dass du offenbar selber nicht zusammenbringst.

  12. Ich denk viele Leute sind einfach so alleine, dass sie wissen wenn sie es zu Hause machen findet sie lange niemand. Kann mir vorstellen, dass es vielleicht so verkraftbarer ist.

  13. Da Suizide in den meisten Fällen als Folge einer psychischen Erkrankung passieren, ist Egoist eindeutig der komplett falsche Ansatz. Leute die wegen einer somatischen Erkrankung oder wegen Verletzungen/Unfällen sterben sind ja auch keine Egoisten.
    Dieser Beitrag ist ziemlich uncool von dir weils hauptsächlich darum geht, dass du zspät irgendwohin kommst aber der Hinweis auf Hilfe ist immer gut. Aber lenke deinen Grant bitte gegen etwas anderes als kranke Menschen.

  14. AustrianMichael ist so ein richtiger unempathischer Sautrottel. Echt furchtbar, dass du Verspätung hattest weil sich einer meiner Freunde umgebracht hat, geh scheissen!

  15. habe das verhätscheln von suizidalen ziemlich leid, die aussage war einfach nur das es ein dick move is sich vorm zug zu haun, und so viele heisln von euch relativieren so lange bis sie sich selbst vorm zug haun weils ja eh so leiwand is. Love the community!

  16. “Hört auf euch umzubringen, ich komm zu spät in den Feierabend”.

    So klingts für mich irgendwie…

  17. Nicht zu vergessen die Zugführer die das erleben müssen.

    Stell dir mal vor du sitzt da vorne drin und vielleicht siehst du es sogar scho kommen und kannst rein gar nichts machen um den Zug auf zu halten…muss furchtbar sein.

  18. „…sind mit Abstand die grössten Egoisten.“

    Noch grösser als der Germanwings Kopilot, der inklusive voller Maschine absichtlich abgestürzt ist?

  19. Scheint ja zimlich viele Leute zu betreffen, die dadurch gestört werden… Bin gespannt wann die Grünen auf die Idee kommen, mit ihrem Aktivismus von Strassenblockieren auf Schienenblockieren zu wechseln… ideologisch genug wären ja manche, dass sie es durchziehen…

  20. Viele wollen mit der Art und Weise wie sie sich umbringen ein Statement setzen. Mein Kinderarzt hatte Harakiri gemacht, wie ein Samurai. Leider kein Scherz.

  21. Der Vater von meinem besten Freund hat sich vor drei Jahren via Zug das Leben genommen. Er hat seine Frau und drei ihn liebende jugendliche Kinder zurückgelassen. Wer sowas tut denkt nicht über den Zugführer oder Passanten nach. Er hat schwere Depressionen gehabt und die ihm verschriebenen Antidepressiva haben seinen Zustand leider verschlechtert, soll vorkommen. Sein Leid hat offensichtlich den Willen für sich selbst und seine Mitmenschen zu leben übertroffen und ihn so zu dieser finalen Entscheidung gedrängt. Mit diesem Beispiel probiere ich mir immer wieder solche tragischen Fälle erklären zu können.

  22. Zum besseren Verständnis:
    Es gibt Leute, die bringen sich deshalb um, weil sie die Gesellschaft, also Leute wie dich, nicht mehr ertragen können.

    Anders ausgedrückt:
    liebvollere Gesellschaft – weniger Selbstmorde

  23. Junge, du hast noch nicht erlebt wie falsch viele Menschen sein können. Belästigen, stalken, beleidigen, mobbing, falsche Freunde usw. Damit sie da besser dastehen und und und… Versetzt dich zuerst in eine andere Person oder betrachte es von beiden Seiten zuerst bevor du mit so einer Aussage kommst.

  24. Und die Lokführer brauchen danach Therapie, geht aber schlimmer. Einer aus meiner Schule ist gestorben weil jemand sich das leben nehmen wollte und bei 150 auf der landstraße in die gegenspur gefahren ist.

  25. Keine Ahnung warum du so dermaßen runtergewählt wirst. Abgesehen von denen die noch andere mit in den Tod reißen ist Suizid mit Zug echt die asozialste Art sich umzubringen, noch schlimmer als Hochhaus Springer

    Einfach die maximale Anzahl an Leuten beeinträchtigen / leiden lassen als letzte Aktion im Leben…

Leave a Reply