[https://www.derstandard.at/story/2000139999601/kampf-gegen-die-inflation-zu-viel-geld-vom-staat-gehoert](https://www.derstandard.at/story/2000139999601/kampf-gegen-die-inflation-zu-viel-geld-vom-staat-gehoert)

Aus dem Artikel:

> Wenn die Notenbanken Zinsen anheben, aber die Zahl der offenen Stellen nicht schnell sinkt, könnte der Arbeitsmarkt heiß bleiben. Sprich: Unternehmen würden höhere Löhne bieten müssen, um offene Stellen zu besetzen. Das würde den Konsum stützen, die Inflation bliebe hoch. Notenbanken müssten dann versuchen, die Arbeitslosenrate mit großen Zinsschritten stark hochzutreiben, um diesen Effekt auszugleichen. Dieses Problem betrifft aktuell schon die USA, wo Löhne stärker angezogen haben.

10 comments
  1. Ich bin KEIN Finanz/Wirtschaftsprofi, aber nur damit ichs verstanden hab:

    Mein Verständnis von Inflation ist: Mehr Geld von der EZB -> höhere Inflation.
    Wenn jetzt, angenommen, kein “neues” Geld in Umlauf gebracht wird und wir sagen es sind 100.000.000.000€ nur in Österreich im Umlauf. Wen jetzt Arbeitnehmer mehr verdienen, würde sich dadurch ja die Kaufkraft erhöhen, bei gleichbleibender Geldmenge. Demnach würde das Geld ja nicht von irgendwo herkommen, sondern von den Unternehmen.

    Wie kann jetzt also eine höhere Bezahlung der Arbeitnehmer dazu führen, dass die Inflation steigt? Für mich wirkt das so, als würde man die “Schuld” von der EZB auf die Arbeitnehmer abwälzen, weil die mehr wollen? Versteh ich da was falsch?

  2. Ach, welche Töne, es sollen steigen die Löhne, jetzt, in einem Jahr oder etwa nicht? Ein sensibles Gleichgewicht, jedoch ursächlich für den Preisanstieg, im Hauptsatz, sind diese nicht, nein, viel mehr ist es der Wicht, der uns mit fossiler Energie beliefert, jedoch manchmal eben nicht, weil er darauf erpicht, seine Grenzen zu verändern, dabei Länder zu schänden und den Frieden zu beenden und Nachrichten und Taten des Schreckens zu senden. Die Energie bestimmt die Hierarchie der Macht und macht die Inflation, in dieser Anbetracht, in gewisser Weise auch Hausgemacht, zumindest aufgrund fehlender Anbedacht, was eine Handelsbeziehung mit Despoten im Ernstfall mit der Preisstabilität macht. Steigende Zinsen bringen Putin höchstens zum grinsen, denn sie werden auf kurze Sicht die Situation kaum lösen, denn unter Anbetracht des Atomarsenals liegt die Macht heute in der Hand des Bösen.

  3. Außer wenn das Geld vom Staat in Milliardenhilfen für Unternehmen fließt. Weil dann gehts da Wirschaft gut und dann gehts den Anlegern gut.

  4. Finde den Ansatz spannend das die Zinsen erhöht werden um Arbeitsplätze zu reduzieren, und so unternehmen weniger zahlen müssen und im umkehrschluss die Nachfrage reduziert wird und daher die Inflation reduziert wird.

  5. Naja wenn wir die höchste Inflation seit 70 Jahren und gleichzeitig die höchsten Profite seit 50 Jahren haben, ist das keine normale Inflation.

    Es ist einfach eine massive Enteignung der Arbeiterklasse, und eine Umverteilung des Vermögens von unten nach oben.

    Die Monopolisierung wird vorangetrieben, KMUs verschwinden zunehmend, Milliardäre können noch einfacher extreme Gewinne auf Kosten der Masse machen…

  6. Scheiß auf die Realität, wir machens wie immer.
    keine Ahnung was das für Könner sind.
    Demografischer Wandel, Ursachen des Preisanstiegs (wie genau sollen da Zinsen helfen) usw. einfach ignorieren….
    Hauptsache das Proletariat kriegt nix.

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