Vizekanzler Kogler bremst Geld-Bonus für Autofahrer aus – Politik

10 comments
  1. Aus “Wie mach ich mich erfolgreich weiter bei der arbeitenden Bevölkerung unbeliebt”.

    Der Kogler wird bei der nächsten NR Wahl aber ganz blöd aus der Wäsche schaun.

  2. Unpopulär aber richtig. Pendeln mit dem Auto darf zumindest nicht günstiger sein als öffentlich zu fahren – ist in vielen Fällen derzeit so.

  3. Dass die Pendlerpauschale nicht erhöht wird find ich in Ordnung. So schafft man Anreize zum Öffis fahren.

    Hier geht es aber ums Kilometergeld.

    Hier muss man beruflich fahren für die Firma. Das sollte Aufgabe der Firmen sein, dass sie mehr zahlen. Das ist schon seit Jahren ein Witz diese Pauschale.

    Hier sollten die Firmen mehr zahlen. Punkt.

    Es wird so oder so schwer werden einen “Lenkungseffekt” für Private erwirken zu können, solange Elektroautos nur für Firmen billig sind…

  4. Soso der Kogler will davon nichts wissen… der wird sich noch wundern wieviele bei der nächsten Wahl noch was von ihm wissen wollen.

    Eine Erhöhung ist hier längst überfällig. Kann nicht sein, dass hier Arbeitnehmer für berufliche Fahrten teilweise selbst aufkommen. Für die Nichtwissenden: Mit dem Pendeln hat das nichts zu tun (dafür gibts das Pendlerpauschale)

  5. Warum muss ich betriebliche Fahrten steuerlich unterstützen? Wenn ich als Konsument einen Installateur bestelle, muss ich dem eh die Anfahrt zahlen. Was versteh ich hier falsch?

    Votet mich down, geht scho.

  6. Der überwiegende Teil der in der mobilen Pflege beschäftigten, müssen dies mit dem privaten PKW erledigen – damit trifft es diejenigen, die ohnedies mies bezahlt werden. Die kann man mit einem Klimabonus abspeisen, den auch der E-Tron SUV Dienstwagen fahrende Herr Kogler bekommt.
    So geht soziale Gerechtigkeit für die Grünen – manchmal frage ich mich, wer nun wirklich die Hure der Reichen ist…
    Übrigens: es bekommen damit auch jene nicht mehr, die mit dem Fahrrad/ E-Bike Kilometergeld verrechnen können.

  7. Wie könnte da zum Beispiel die Berechnung von Kilometergeld ausschauen?

    Jmd. fährt 20.000 km im Jahr, davon 5.000 km beruflich
    Er bekommt für die 5.000 km 0,42 Cent Kilometergeld, also € 2.100.

    Bei 5.000 km und 6L/100 km und 2€/Liter sind Benzinkosten = € 600. Ein Viertel von Vignette sind € 25 und rechnen wir für Versicherung auch noch 1/4 daher ca. € 200-350. Dann würden für “Verschleiß”, etc.. noch immer über € 1100 übrig bleiben, und sollte 1/4 der Kosten abdecken.

    Das wären bei einer Nutzungsdauer von 8 Jahren €1100x4x8 = ca. 35.000€ für Anschaffung, Finanzierung, Service, Reifenwechsel, Reparaturen. Finde ich jetzt ehrlich gesagt nicht zu wenig…man muss ja nicht unbedingt mit dem Kilometergeld ein €50.000-Auto finanzieren…und wen jmd. beruflich mehr im Auto unterwegs ist als privat, ist halt irgendwann ein Dienstwagen erforderlich…

  8. Eigentlich sind die Grünen nicht nur ideologisch verbohrt, sondern schlicht auch deppert. Die Nichterhöhung kosteten den Staat nur Geld und eine zusätzliche Bürokratie. Deckt nämlich das Kilometergeld die Kosten nicht ab, kann jeder AN die tatsächlichen Kosten im Jahresausgleich geltend machen. Damit verliert der Staat das Geld, das er zuerst nicht erhöht hat, im Jahresausgleich, muss da aber jeden Einzelfall bürokratisch überprüfen. Und entsprechend der Inflation dürften den Staat dann die tatsächlichen Kosten weit mehr kosten als das erhöhte Kilometergeld,

    Also wichtig, Fahrtenbuch führen, Kosten sammeln, Kilometergeld abziehen und Rest beim Jahrsausgleich geltend machen.

    Zitat: ——————-

    https://www.bmf.gv.at/themen/steuern/arbeitnehmerinnenveranlagung/was-kann-ich-geltend-machen/werbungskosten/abc-der-werbungskosten.html

    Kraftfahrzeug

    Beruflich veranlasste Kosten für ein privates Kfz können entweder in Form von Kilometergeldern oder im tatsächlich nachgewiesenen Umfang als Werbungskosten berücksichtigt werden.

    Die Kilometergelder decken folgende Kosten ab:

    Absetzung für Abnutzung
    Treibstoff und Öl
    Service- und Reparaturkosten
    Zusatzausrüstungen (Winterreifen, Autoradio, Navigationsgerät usw.)
    Steuern, (Park-)Gebühren, Mauten und Autobahnvignette
    Versicherungen aller Art
    Mitgliedsbeiträge für Autofahrerklubs
    Finanzierungskosten
    Kilometergelder können jährlich für maximal 30.000 beruflich gefahrene Kilometer abgesetzt werden.

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