Franz Schellhorn: Ein Milliardenloch, das niemanden interessiert

10 comments
  1. > Franz Schellhorn: Ein Milliardenloch, das niemanden interessiert

    sehr treffend … wen interessiert schon das Mililardengrab Schellhorn?

  2. Ist die einzige Lösung zur Gegensteuerung der horrenden Pensionszahlungen im Gesamtbudget echt, dass man mit 70 in Pension gehen soll?

    Heutzutage hört man ja mit 50 oft schon, dass man „zu alt sei“. Die Leute werden dann halt im ALG-/NH-Bezug geparkt – damit hat man aber keine Ausgaben verringert, sondern einfach nur ein anderes Budget angezapft.

  3. Politiker machen Politik für alte Wähler.

    Warum sollte man auch was im Interesse der Jüngeren machen? Mit deren paar Stimmen gewinnt man keine Wahlen.

  4. Bei mir im Büro sind mehr als die Hälfte der Angestellten in den 60er Jahren geboren (Boomer). Es geht eigentlich fast nur mehr in den Pausengesprächen um Altersteilzeit und sobald wie möglich in Pension gehen. Es hat eigentlich keiner vor bis 65 zu arbeiten. Und anscheinend gibt es auch kaum Nachteile (wie weniger Pension oder bei Abfertigung alt).

    Und auch der Chef hat nix dagegen, weil viel teurer als die Jungen und PC-Kenntnisse (teilweise) noch sehr beschränkt auf Word und Grundfunktionen von Excel.

  5. Gibt es eigentlich sowas wie eine Maximalpension? Ich denke mit einem Maximalbetrag von 3500€ Netto kann man sicher gut im Alter leben, mehr belastet das System nur unnötig.

  6. > Aber von einer bürgerlichen Partei, die den Finanzminister stellt und seit Jahrzehnten auf der Kreisky’schen Schuldenpolitik herumreitet, wäre es wohl nicht allzu viel verlangt, sich ab 2024 einen ausgeglichenen Haushalt zumindest vorzunehmen.

    Oder vielleicht verstehen sie genug von Volkswirtschaft um zu wissen, dass Staatsschulden nicht so funktionieren wie Privatschulden.

  7. Simpler fix: Streichung der Höchstbemessungsgrundlage in der Einzahlung. Außerdem Eliminierung aller PV-Sonderformen für Kammern und Freiberufler.

    Dafür Einführung einer Höchstpension (die dann eh wieder Inflationsbereinigt wird).

  8. Eine Möglichkeit die nie genannt wird ist die Erhöhung der Beitragszahlungen über Lohnerhöhungen.
    Edit: Muss nicht mal über die Erhöhung des Mindestlohn sein. Es kann auch duch stategisch sinnvolle Weiterbildungsmaßnahmen passieren, um die Produktivität zu erhöhen. Edit ende

    Woran das wohl liegt…

    PS: Ich finde, dass Dividenden/Aktiengewinne ab einem gewissen Betrag auch SV-Beitragspflichtig sollten. Bis zum Median-Nettolohn ist es steuerfrei, ab da wirds wie beim Lohn/Gehalt gehandhabt.

  9. Soso in 30 Jahren also, dann bin ich 61 und man wird mir erklären ich darf bis 70 arbeiten und dabei noch weniger Pension als die Vorgängergenerationen erhalten:) und die die das verbrochen haben können nicht mehr belangt werden:).

    Freunde ganz ehrlich: Ich beglückwünsche jeden der Steuern hinterzieht, sogar den Benko. Je früher das System zusammenbricht, desto besser für mich.

    Es muss endlich ein Pensionskonto eingeführt werden:was ich selbst einzahle bekomm ich auch wieder. Der Generationenvertrag funktioniert nicht, weil sich die Vorgänger nicht verantworten müssen und der Mensch nunmal ein egoistisches Wesen ist.

    Es kann doch nicht sein, dass wir bis ins Grab arbeiten dürfen und anderen nehmen nur. Noch dazu war die Arbeitswelt früher dezent weniger toxisch und die Ausbildungswege sind länger und Ausbeutung höher.

    Für mich ist keine Partei mehr wählbar, ich spare mir mittlerweile die Zeit und geh nimmer wählen. BP Wahl war ich nimmer und zur nächsten Nationalratswahl geb ich sicher nicht mehr.

    Und ich Volltrottel hock heute daheim und arbeite, weil ich vl irgendwann auch mal eine Gehaltserhöhung haben will.

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