Schweiz unterschreibt Xinjiang-Deklaration nicht

6 comments
  1. >Die muslimische Minderheit der Uiguren in der chinesischen Provinz in Xinjiang wird massenhaft in Umerziehungslagern eingesperrt, Frauen werden zwangssterilisiert. Die Vorwürfe an die chinesische Regierung sind seit längerem weitgehend belegt.
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    >Die chinesische Unterdrückung in Xinjiang wird international verurteilt – zum Beispiel in Form einer Erklärung auf UNO-Ebene, bei der in regelmässigen Zeitabständen 44 Staaten gemeinsam das Vorgehen Pekings in Xinjiang verurteilten.
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    >In der neusten dieser Xinjiang-Deklarationen von Donnerstag haben jedoch nur noch 43 Staaten unterzeichnet. Es fehlt: die Schweiz. Sie hat diesmal nicht unterschrieben. Ist die Schweiz vor China eingeknickt?

  2. >Nur weil man einmal ein Instrument nicht nutzt zu folgern, dass die Schweiz diesem wichtigen Thema keine oder weniger Bedeutung zumisst, wäre schlicht falsch.

    And

    >Diesmal verzichte sie vor dem Hintergrund ihrer Rolle als Gaststaat wichtiger Gespräche. Und weiter: Sie sei überzeugt, dass deren Durchführung auch im Interesse der Weltgemeinschaft sei.

    I tend to agree. Shutting China out will not lead to anything. If a necessary condition to even talk to China is that we do not sign a, let’s be real, more or less meaningless paper, that’s more than worth it. Unpopular? Definitely. The right thing to do? Probably.

  3. Sorry, I haven’t used German in like 10 years. Could someone please tell me, in a quick summary, why Switzerland decided to not sign it?

    Edit : is it simply for neutrality’s sake?

  4. Ich als schweizer finde das ober peinlich und möcht mich in solchen momenten von meinem heimatsland distanzieren.
    Ich verurteile diesen entscheid auf höchster ebene und verachte jeden der dazu beigetragen hat

    Mir ist durchaus bekannt dass eine unterschrift china nicht zittern lässt dennoch setzt es ein zeichen, dass schweiz sich von grund auf gegen ein wiederholen solcher situationen stellt.

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