Ist Marco Pogo wirklich eine Gefahr für die österreichischen Parteien?

36 comments
  1. nein. ist für die jungen interessant aber mehr nicht. bierpartei ist das, was die neos mal sein wollte. wird bei der nächsten nr wahl wohl ins parlament kommen, aber “gefahr” würd ich nicht sagen

  2. 1)Laut dem Titel ist Marco Pogo Gott.

    2) Parteien bestehen aus Politikern.

    3) Politiker sind Menschen.

    4) Gott hat Menschen getötet.

    5) Der Tot ist die Realisierung einer Gefahr.

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    Daraus folgt, dass Marco Pogo eine Gefahr für die österreichischen Parteien ist.

  3. Marco Pogo ist gefährlich für die österreichische Politik weil er die Latte für Politiker höher stellt

  4. Nein, ich sehe Marco als weitaus menschlicher und vertrauenswürdiger als unsere restliche politische Landschaft, natürlich kann ich mich irren.
    Aber den Haufen an scheißigkeit was unsere jetzigen wurstköpfe hinstellen, müsst Mal überbieten.

  5. Wenn man sich die Umfrage mit [“Bier kadidiert”](https://www.reddit.com/r/Austria/comments/yho39n/aktuelle_sonntagsfrage_nationalrat_mit_bier/) vs [“Bier kandidiert nicht”](https://www.reddit.com/r/Austria/comments/yhnvb3/aktuelle_sonntagsfrage_nationalrat/) anschaut (gleiches Institut, Zeitraum, und Anzahl an Befragten), dann würde ich sagen: ja. Jedenfalls wird er so wahrgenommen. Eine “Gefahr für die Parteien” ist allerdings nicht gleichbedeutend (eher im Gegenteil) mit einer Gefahr für die Demokratie.

  6. Ich hab ein bissl Bauchweh. Aber auch Hoffnung.

    Er hat keine Beziehungen in die Wirtschaft oder zu Vereinen und NGOs. Er ist -noch- unabhängig von Spendern und Gönnern.

    Solange das so bleibt und er diesen Mut zur Ehrlichkeit hat kann er Erfolgreich werden.
    Er muss aber auch lernen Politiker zu sein und Kompromisse mit anderen zu schließen.

    Und dann wirds schwierig weil man ihn in die Knie zwingen kann…schau ma mal was er draus macht.

  7. Er wird eine Mitte-Links-Regierung verhindern und am Ende gibts wieder eine Große Koalition, die nichts weiterbringt. Danke für Nichts.

  8. Die großen Parteien sind völlig strukturkonservativ. Sie mögen sich zwar oberflächlich unterscheiden, um mit den Feindbildern ihrer Wähler:innen zu spielen, aber im Grunde bedienen sie alle dasselbe Klientel: ältere Menschen, die von den gegenwärtigen Verhältnissen profitieren und Änderung fürchten.

    Wlazny will diesem Lagerdenken eine Kultur des konstruktiven Miteinanders gegenüberstellen (“Red ma drüber”). Wenn er es schafft, ein Konzept zu entwickeln, wie man die Verhältnisse zugunsten der Jungen ändern kann, ohne die Privilegien der Älteren allzu sehr in Frage zu stellen, dann haben die großen Parteien allen Grund, ihn zu fürchten.

  9. Komiker sind/waren erfolgreiche Staatsoberhäupter im Ausland, und er hat ja noch Leben übrig für seine Politikerlaufbahn.

  10. Edit: Hab den ganzen Post auf die Bierpartei bezogen und nicht auf Marco Pogo. Ein Anhäger sollte hoffen es ist keine one-man show wie das Team Stronach, die wie ein Kartenhaus in sich zusammenbricht wenn der Titelheld sich (aus welchen Gründen auch immer) schleicht.

    Unabhängig wie ich zur Partei stehe, ich seh drei Möglichkeiten

    – Bier bleibt bei den nächsten NR Wahlen unter der 4% Hürde, schaffts nicht in den NR und wird von da an auf Bundesebene “für immer” unter Sonstige geführt auch wenn sie lokal (in Wien) relevant sind, wie z.B. die KPÖ (Graz).
    – Bier schafft es in den Nationalrat, zeigt, dass sie was drauf haben und es Ernst meinen und pendeln sich über einige Wahlen irgendwo bei 5-10% Kernwählerschaft ein, wie Neos und Grüne. Bleiben dann vermutlich in Opposition (z.B. weil sie nicht für blau-türkis Kingmaker spielen wollen oder SPÖ, NEOS, Grün keine 4-Parteien-Koalition wollen -> SPÖ-Türkis+Grün/Neos).
    – Bier schafft es in den Nationalrat, wird bei steigender Relevanz zunehmend als inkompetent wahrgenommen und/oder zertstritten und fliegt beim nächsten Mal wieder raus, wie andere “one-hit-wonder” (Liste Pilz/Jetzt, Team Stronach)

    Ob irgendwas davon als Gefahr für die anderen Parteien gilt ist Interpretationssache finde ich. Irgendwoher müssen die Stimmen ja kommen, bzw sogar wenn sie nur von Nichtwählern kämen, haben die andern Parteien anteilsmäßig am Ende trotzdem weniger. Ein neuer “Gegenspieler” ist vielleicht nicht bei allen beliebt. Es würde auch (wenn sies in den Nationalrat schaffen) Koalitionsbildungen erschweren – das ist auch eher ungünstig für die etablierten Parteien. Auch wenn sich durch Nichtwählermobilisierung das Spektrum auf die eine oder andere Seite verschiebt gibt’s dann halt bei der Seite die besser aussteigt mehr Spieler die man mit einer Koalition vereinbaren muss.

    Das heißt alles nicht, dass es schlecht für die Bürger/das Land wäre, rein auf die Frage von OP bezogen, obs eine Gefahr für die Parteien gibt.

    Bonus-Option: Ich glaube nicht, dass sich Bier als (z.B.) die neue Arbeiterpartei etablieren und ÖVP, FPÖ oder SPÖ überholen könnte (außer eine dieser 3 Parteien zerbricht an was wirklich großem, größer als alles was bisher passiert ist und des war schon einiges), wär aber so richtig österreichisch wenn man dann über z.B. die “Bier-SPÖ” Koalition hört in der ZIB2.

  11. Sagen wir mal so, wenn ers wirklich ist, dann liegts an der Unfähigkeit der anderen Parteien. Ich hoffe für mich, dass er eine Gefahr ist und die anderen daraus lernen. Aber viel Hoffnung ist es nicht.

  12. Das is wie mit der Mafia, wer noch nix angestellt hat is a potentielle Gefahr weil man ihn nicht erpressen kann kusch’ zu sein.

  13. Oh nein ein Politiker der nicht aus freundalwirtschaftskreisen kommt und kein Privatschulsohn einer eingesessenen familie ist.
    Definitiv eine Gefahe fürs System!!!!!
    Wo kommem wir dahin wen irgendwelche Leute in die Politik eintreten????? Eine Demokratie braucht reines Adel ähm ausgebildete privatschüler um zu funktionieren!

  14. Ich glaub er reißt bissl das bild ein was fast an die nächste generation unverändert weitergegeben worden wär: dassma rot/blau/schwarz/grün wählt, und alles andere sind *sonstige* bei den Balken in der Zib. die NEOS zB haben dieses Bild nicht ANNÄHERND so zerrütten können weils bei denen nach wie vor ein bissl nach Establishment stinkt.

  15. Er ist so eine Gefahr wie die Grünen zu Beginn ihrer politischen Arbeit waren. Hoffen kann man, dass er nicht den selben Weg einschlägt sollte er mal Richtung Futtertröge kommen

  16. Ich will nur das sagen: alle Bundespräsidentenkandidaten außer Van der Bellen und Wlazny haben wie *slimy motherfuckers* ausgesehen.

  17. Die Bierpartei hauts fett raus wenn die ihr Programm ernsthaft zur Öffentlichkeit rausbringen und sich nicht mehr hinter Satire verstecken können. Mein Call. Gerne Remind Mes 👇

  18. als Bundespräsident hätte ich ihn gerne gesehen, da keine “Hausmacht”notwendig ist, aber in der Bundespolitik benötigt man eben die “eigenen” Leute und dann auch Koalitionspartner. Das geht als one-man show sicher nicht und auch als Kleinpartei benötigt man Leute um Posten zu besetzen.
    Fazit, keine Gefahr, da zur Zeit die üblichen Parteien ihre eigenen Feinde sind

  19. Ein-Personen Parteien haben sich noch nie lange halten können, und wie der Titel schon sagt, “ist Marco Pogo”.. nicht “ist die BIER-Bewegung”.. (die keine ist) usw.

  20. Obwohl ich die Bierpartei als Satirepartei schätze finde ich Dominik Wlazny als Politiker leider völlig ungeeignet. Sein Aussagenschwacher Kurs funktioniert nur solange er nix zu sagen hat.

  21. Nein, aber lustig ist er auch nicht mehr. Der Spagat Satire – Politik funktioniert nie gleichzeitig, deshalb hat der große Philosoph G. Hassknecht auch seine SPD Mitgliedschaft ruhend gestellt.
    Pogo muss sich entscheiden, entweder Politiker oder Pausenclown

  22. Also in Simmering scheinen sie gute Gretzlpolitik zu machen,da scheißn’s sich mittlerweile schon ein bissl an, die Roten.

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