[https://www.derstandard.at/story/2000140408619/metallerchef-wimmer-wir-lassen-sie-nicht-mit-ihren-gewinnen-abhauen](https://www.derstandard.at/story/2000140408619/metallerchef-wimmer-wir-lassen-sie-nicht-mit-ihren-gewinnen-abhauen)

Ich kann mir nicht helfen, aber so eine tendenziöse Art ein Interview zu führen geht echt auf keine Kuhhaut mehr. Aus meiner Sicht hat sich der Wimmer in dem Interview eh gut verkauft, aber wie die Ungerboeck hier fragt, ist nur mehr eine Sauerei. Oder hat schon einer ein Interview von Ihr (oder meinetwegen von irgendjemand anderem vom Standard) mit der IV gelesen, wo gefragt wird, warum man die Arbeiter mit dem Angebot quasi direkt zur Verarmung und indirekt zur Enteignung führen will? Was genau soll der Mist?

10 comments
  1. Es ist schon die Aufgabe eines jounalisten, einen Interessenvertreter kritisch zu interviewen, zumal solche Interviews im Normalfall im Nachhinein freigegebenen werden müssen.
    Jeder weiss, dass die aktuellen kV Verhandlungen schwierig sind, da ist es vollkommen legitim, die Argumentation der Forderung zu hinterfragen.

    Wenn der Wolf das in der zib2 macht, finden es auch die meisten super, obwohl das live fuer den interviewten wesentlich schwieriger ist.

    Wenn du ein lobhudelei Interview lesen willst, musst halt die ak Zeitung lesen.

  2. Wer den Standard schon länger liest weiß das er nicht auf der Seite der Arbeiter steht, das kommt nicht überraschend.

  3. Die Autorin Luise Ungerboeck ist zum Davonrennen. Ihr Lieblingsfeind ist die ÖBB. Kein Bericht, der nicht vor tendenziöser Wortwahl strotzt. Ihr könnt mal nachschauen, was die rund um die Bahn alles so schreibt. Ich verstehe nicht, wie diese plumpe Meinungsmache – anders kann man das nicht nennen – redaktionsintern durchgeht.

  4. Das Interview ist voll ok, kritische Fragen sind ein positives Merkmal von Interviews.

  5. ich fands toll und hab mir schon gedacht, dass anscheinend extra tendenziös gefragt wurde, damit er hart antworten kann und besonders gut dasteht.

    ist also eher eine subjektive frage…

  6. “Arbeitgeber bieten die um die – weitgehend importierten – Energiekosten bereinigte Kerninflation” – was soll des überhaupt heißen? “um Energiekosten bereinigte Kerninflation”, so ein Bullshit, des is genau dann eine sinnvolle Aussage wenn der Arbeitgeber zusätzlich meine privaten Energiekosten bezahlt. Ansonsten is mir aber sowas von scheißegal wie viel die Energiekosten da ausmachen für die Lohnverhandlung, rate mal was i unter anderem von dem Lohn bezahlen muss – richtig, meine Energiekosten. I geh ja auch ned zur Voest und sag “Was kostet des?…Ahja, gut, i bezahl dann 10% weniger, des wär dann der um die Steigerung der Energiekosten bereinigte Preis”

    Aber gut, die erste Frage sagt ma ja schon auf welcher Seite unser “Qualitätsjournalistin” in dem Artikel steht. Man hätte natürlich sagen können es is unüblich dass so früh Konferenzen abghalten werden (wobei da “Betriebsrätekonferenz” steht, i weiß ned ob des überhaupt so unüblich is dass sich die Vertreter der AN treffen wenn bei der ersten Verhandlung nix rauskommt?), ma hätt fragen können warum – oder ma unterstellt glei mal dass die Gewerkschaft überreagiert.

    Und weils so schön is gehts im sleben Tonus weiter – weiß zufällig wer ob die werte Dame… i weiß ja auch ned, an Haufen VOEST-Aktien hat, oder vorher a Briefing mit der IV ghabt hat? Wenni ma da anschau wie die quasi nachplappert was WK-Vertreter ständig runterleiern wenns im Radio zu hören sind möchti glatt vorschlagen das wir uns ned nur mit Korruptio…äh, “Lobbyismus” in da Politik sondern auch im Journalismus beschäftigen sollten.

  7. Kritische Fragen zu stellen ist die Aufgabe eines Journalisten. Es macht wenig Sinn, sich in seiner Bubble gegenseitig gut zuzureden und Bestätigung zu suchen.

    Man muss auch in der Lage sein, gewisse Vorstellungen und Ideologien einer Prüfung zu unterziehen. Wenn die Vorstellungen so felsenfest und sicher sind, dann bestehen sie die Prüfung auch.

    Es ist sooo dumm, gegen jede from der Kritik, gleich so allergisch zu reagieren.

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