In Zeiten von Fachkräfemangel natürlich eine geniale Idee. Die Leute in Pflegeberufen sind sicher auch durch das Lohndumping begeistert.

23 comments
  1. >Am Ende dieses Praktikums in einem Spital, in dem sie unter der Leitung von Pflegekräften und Ärzten einfache pflegerische Tätigkeiten ausüben wie etwa Essen austragen, Betten machen und Patienten mit Gesprächen und Zuhören emotional unterstützen, entscheidet ein Gremium über ihre Zulassung zum Medizinstudium.

  2. Finde den Ansatz auch gut weil ma eben genau diesen Aspekt nicht anhand eines Test bemessen kann: die Sozial Kompetenz. Außerdem merkst dann vl auch relativ schnell ob dir die Arbeit mit Menschen im Gesundheitsberuf taugt oder eben null. Weil sonst is schad wenn dich zwingst dein studium fortzusetzen weil ja den platz hast aber drauf kommst dass die arbeit im KH mit Menschen nit deins is oder es dann abbrichst

  3. Damit schränkst halt die soziale Mobilität ein.

    Kein Jugendlicher aus der Unterschicht kann es sich leisten, lange niedrig bezahlte Praktika zu machen.

  4. Die Idee ist im Großen & Ganzen gut, ob das Umsetzbar wird & wie die Österreichische Lösung dann aussieht …

    Persönlich hab bis jetzt nur gute Erfahrungen mit Ärzten, die ein freiwilliges Pflegepraktikumjahr gemacht haben gemacht. Das macht wirklich nen Unterschied – im Vergleich zum Gott in Weiß, wie manch Junge noch glauben auftreten zu müssen. Profitieren würden die angehenden Ärzte davon allemal & aussieben ließen sich auch einige, die erst viel zu spät draufkommen, dass sie im Klinikalltag nicht zurecht kommen.

    Aber sollten dann nicht auch Rettungsdienstmitarbeiter & Pflegepersonal beim Medizinstudium ebenso Erleichterungen haben. – des wirds nicht geben, weil ja dann wieder dort ein Mangel entsteht. Somit wird das eine reine Überbrückungs/Not/Ausnutzlösung. – Glaub ich halt.

    Freiwillig is halt auch was anderes als aufgezwungen.

  5. Haha genau, noch mehr ungeschultes Personal zu den überarbeiteten Pflegekräften schicken. Wie kann man den Pflegeberuf noch mehr schaden, Wahnsinn!

  6. Ich kann der Idee durchaus was abgewinnen. Generell gehört da etwas gemacht beim Medizinstudium, da zu viele Leute danach sofort weg sind.

  7. Irgendeinen Zusatz zum Aufnahmetest sollte es geben.
    Ich kenne Leute, die den Test im 4. Anlauf irgendwie geschafft haben, aber eindeutig, aus verschiedenen Gründen, nicht für diesen Beruf taugen.
    Die Beispiele die ich da kenne, wären von einem Pflegepraktikum zb. abgeschreckt worden.

  8. Des kannst da echt ned ausdenken.

    In Österreich entstehen 50 Ideen, wie ma Sklavenarbeit moralisch vertretbar eingliedern kann, bevor as eigentliche Berufsbild (Pflege) attraktiver gemacht wird.

    Sollen die Maturanten, die ein Medizinstudium in Erwägung ziehen, bereits davor 1 Woche in ana Ambulanz sitzen, da habens mehr davon und bekommen einen besseren Einblick.

    Ärzte werden si mit den Leuten auch kaum beschäftigen. Was sollens denen zeigen, wenns bis jetzt NULL Praxis/Erfahrung haben? Dann muss wer von da Pflege immer hinterherschauen. Typische Aufgaben (Medikation, Geräte, etc) kannst denen auch ned delegieren und zum Patienten brauchst de erst gar ned hin lassen, weils fachlich eh nix wissen.

    Schlussendlich werdens dann mitn Hungerlohn abgespeist und vll ned mal fürs Studium zuglassen. Dann bist als junger Erwachsener 1 Jahr ausgebeutet worden. Geil XDDDDD

    Scheiß Idee aber vo die Idioten kannst eh nix anderes erwarten.

    Dann könntens des wenigstens mit dem bestehenden Zivildienst (Rettung, KH) verbinden und damit Leute bei Studienplätzen bevorzugen.

  9. Hmm wir haben ein Problem genügend Pflegekräfte für unser Land zu finden. Was machen wir?

    Österreich: Menschen zwingen bei uns zu arbeiten.

    Luxembourg: [https://www.youtube.com/watch?v=9G1t-etABj8](https://www.youtube.com/watch?v=9G1t-etABj8)

    Was wird wohl nachhaltiger sein?![gif](emote|free_emotes_pack|thinking_face_hmm)

  10. Zwischen Primar und Primat ist ein Buchstabe Unterschied.

    Das Studium heißt Humanmedizin und nicht “Arzt”.
    Man muss nicht am Patienten arbeiten hinterher, es gibt zig Möglichkeiten.

    Pflege und Medizin sind zwei Paar Schuhe, nur weil man zu faul oder zu deppert ist die Arbeitsbedingungen für die Pflege zu verbessern ein Sklavenjahr einzuführen ist tatsächlich ein starkes Stück.

  11. Ich muss ehrlich sagen ich finde der MedAT ist echt eine sehr gute Lösung. Ich verstehe auch nicht ganz wie ein einjähriges Praktikum als Pflegefachkraft zeigen soll ob man für den Job tauglich ist. Ich bin mir ausserdem sicher, dass wenn man es nach diesem Pflegepraktikum nicht schafft, dass man dann das Jahr trotzdem als verloren ansehen wird… Warum nicht beim MedAt bleiben und den halt immer wieder Updaten.

  12. Nett umschrieben mit Essen austeilen und Gespräche führen, klar, das ist alles, was es in der Pflege zutun gibt. Patienten waschen, lagern, Inkontinenz versorgen usw., es sollte schon mit offenen und fairen Karten gespielt werden.
    Sklavenarbeit ist die beste Lösung die ihnen einfällt?
    Kannst nicht erfinden sowas.

  13. Wenn man die Chancengleichheit betrachtet, führt kein Weg am MedAT vorbei.
    Rassismus, Sexismus, soziale Schicht, Schulnoten, [bitte weitere Punkte gerne einfügen] fallen alle weg.
    Über den Punkt mit den Vorbereitungskursen muss man diskutieren: die meisten meiner Studienfreunde aus Graz so wie Freunde, die den Test in Wien gemacht haben wie auch meine Freundin haben alle KEINEN Vorbereitungskurs belegt und trotzdem den Test geschafft. Da ist auch viel, viel, viel Marketing dabei. Lernen muss man sowieso daheim, da bringen dir auch die Vorbereitungskurse wenig, wenn du faul daheim sitzt.
    Nun zu dem Vorschlag: völlige Idiotie. Nun haben wir schon Zivildiener, die in wenigen Wochen auf Patienten auch im Notfall losgelassen werden und dann diskutiert man darüber, frische Maturanten ins Krankenhaus zu stecken. Als Arzt ist man eh schon genug mit Patienten beschäftigt und muss sich auf eine Pflege verlassen können, die weiß was sie tut. Die dann auch noch zu überlasten mit Aufpasserarbeit, dass die Maturanten erstens keinem Patienten schaden zufügen und zweitens, auch noch etwas lernen sollen…

    Bei 15.000 Teilnehmern am Test gibt’s fast keine andere Möglichkeit. So schafft man es auch, dass jeder Praktikumsplätze hat usw.

  14. Naja, ganz dumm ist die Idee nicht. Nur geht das halt nur, wenn ausreichend Kapazität vorhanden ist, die Praktikanten zu betreuen und auszubilden. Dann würden einige “Ärzte” das Studium lassen und viele andere würden mit den Patienten anders umgehen. Aber derzeit schlicht nicht machbar.

  15. das nannte man zivildienst.
    /s

    so einen blödsinn hab ich schon lang nimmer gehört.

    weiß gar nicht, wo mit kritik anfangen.

  16. Also man soll ein Jahr arbeiten, um danach studieren zu dürfen? Nette “The Expanse” – Referenz.

  17. Find ich eine schlechte Idee, Zivildienst und Praktika im Studium sind sowieso schon sehr schlecht entlohnt, teilweise bekommt man sogar gar nichts. Klar, man will nicht reich werden in der Ausbildung, man macht es nicht nur wegen dem Geld – aber bei 11% Inflation sollte man auch mal an die Jungen in der Ausbildung denken.
    So züchtet man Mediziner die nach der Ausbildung nur noch gewinnmaximierter denken um die Ausbeute im Studium auszugleichen.
    Außerdem ist dieses Gremium dann sowieso wieder eine Freunderlwirtschaft. Da ist der Medat noch um einiges fairer.

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