Kann ich mal bitte eure Meinung zu diesem Zettel haben machen es gerade in der Schule durch und ich finde diesen Zettel eine bodenlose Frechheit

35 comments
  1. Was is an kritisieren falsch? Sudern is IMO was Österreich zu einem der besten Länder da Welt gemacht hat, weil ma uns ned einfach mit jedem Scheiß zufrieden geben.

  2. Mag einen wahren Kern haben, kann aber wie jede Verallgemeinerung oder Schwarz-Weiß-Darstellung nie zu 100 % richtig sein.

  3. Als bodenlose Frechheit würd ich’s nicht bezeichnen, so falsch ist das ja insgesamt nicht. Konstruktive Kritik ist oft sinnvoll und ab und zu fernschauen schadet auch nicht. Man kann auch erfolgreich/g’scheit sein, ohne ständig zu lesen.

    Kommt halt drauf an, was man für sich selbst reininterpretiert, aber die restlichen Punkte passen meiner Meinung nach ganz gut. Als Diskussionsgrundlage finde ich es sehr gelungen.

  4. Hab sowas vor ein paar Jahren mal auf 4chan gesehen, nur dass die Menschen da als Alpha und Beta bezeichnet wurden.

    Komplett oberflächlich, einseitig und dumm. Man kann Menschen nicht nach absoluten Kriterien einteilen – jeder verhält sich je nach Situation anders.

    Und kritisieren als schlecht und bewundern als gut hinzustellen ist sowieso totalitärer Vollmist.

  5. Ist halt bissl „pseudo insta business social media marketing komm in die gruppe“ Gelaber. Bodenlose Frechheit nein, peinlich ja.

  6. Was soll das sein bzw. Ist die Aufgabe? Man kann jeden Punkt beiden “Kategorien” zuordnen. Ich würd ja schon anfangen wegen dem “Erfolg” zu diskutieren.

  7. Alle auf dem Wisch aufgezählten Punkte kann man auf beiden Seiten finden.

    Erfolgreiche Menschen sind fleißig und/oder haben Glück.

  8. erfolgreiche Menschen:
    lassen ihr Geld für sich arbeiten
    haben geerbt
    fliegen zum Spaß ins All
    beuten Menschen aus
    skrupellos

    erfolglose Menschen:
    nehmen Rücksicht auf andere
    können Schuld eingestehen
    nehmen nur, was ihnen zusteht
    teilen
    erleiden Schicksalsschläge, für die sie nichts können

  9. Wie diese lächerlichen Erfolg Sprüche in den Büros…

    Totaler Schmarn.

    Nur Sudern und Grantln bringt Zufriedenheit!!

  10. Ein paar von den Punkten treffen zum Teil sicher zu, aber diese Verallgemeinerungen und Kontrastdenken sind gerade in der Schule nicht angebracht…

    Weil man „Fernsehen“ mag, heißt das ja nicht, dass täglich Bauer sucht Frau schaut – und wenn, dann sagt das ja nichts über Erfolg oder Charakter aus.

    Außerdem ist es normal manchmal neidisch oder schwierig zu sein, länger auf jemanden böse zu sein usw – das sind ja keine either or Szenarien.

    Solche Darstellungen tun mehr Schaden als Nutzen, vor allem im Schul/Lehralter.

  11. Gerade Punkt 2 und 3 passen gar nicht (Edit:) zusammen. Was will man denn verändern, wenn man zu Bewunderung neigt? Veränderung ensteht aus Unzufriedenheit, Wunsch nach Verbesserung, Kritik usw. aber nicht aus Bewunderung. Ist irgendwie unlogisch. Bewunderung ist Stillstand.

    Und nachdem das eine sw Darstellung ist, brauche ich auch gar nicht weiter ausführen… sondern bleibe genauso flach mit meiner Ansicht.

    Woher stammt das? Erwachsenenbildung? BBRZ? Life Church?

  12. In welchem Kontext bitte hast das bekommen?
    Bildungseinrichtung? Welche Art? Eines is fix, die verantwortliche Person is für nix.

  13. Naja, die rechte Seite trifft fast durchgehend auf Donald Trump zu, der ist nicht nur Immobilien-Tycoon, sondern war auch Präsident der Vereinigten Staaten. Viel erfolgreicher wird’s nicht mehr. Ist nur ein Beispiel, but still.

    Ein bisschen was wahres ist sicher dran an dem Zettel, aber vieles ist auch Blödsinn. Kritisieren als schlecht hinzustellen ist zB Totalitarismus 101. Und nenn mir einen einzigen erfolgreichen Menschen, der nicht nur für seine Erfolge, sondern auch seine Fehlschläge Verantwortung übernimmt. Hassen als schlecht hinzustellen passt hingegen wieder. Zusammenfassend kann man wohl sagen, dass der ganze Zettel höchst polarisierend und undifferenziert ist.

  14. Vielleicht bezieht sich das “erfolglos” bzw “erfolgreich” einseitig auf die “wirtschaftliche Verwertbarkeit”. Ich erkenne schon einen Sinn darin, aber es scheint arg eindimensional.

  15. Bei mir entsteht der Eindruck, dass zur Zeit eine Strömung gibt, die versucht, die Schuld für alle (vor allem finanzielle) Probleme auf den Einzelnen zu schieben.
    Solche Zettel suggerieren, dass man wen man nur hart genug arbeitet automatisch Reich wird. Das ist einfach faktisch Falsch.

  16. Ich würd gern die wissenschaftliche Forschung sehen auf die sich das ganze bezieht. Hab das Gefühl da waren PhD-Studenten der FH Wr. Neustadt am Werk.

  17. Es gibt nur einen Parameter um erfolgreich/erfolglos festzustellen und der ist: Bist du glücklich mit deinem Leben? Das ist der einzige Erfolg auf den man wirklich hinarbeiten muss und stolz sein kann.

  18. Erfolgreich und erfolglos als Titel ist schlecht gewählt. “Bist du ein Arschloch oder nicht” würde besser passen. Es gibt mut Sicherheit viele “erfolgreiche” Menschen, die auf die rechte Seite dieser Liste fallen.

    Abgesehen davon ist natürlich der erste Punkt ein Schwachsinn, aber da wollte die Lehrperson wahrscheinlich einfach ihre persönliche Meinung zum Fernsehen abgeben.
    Kritisieren in Punkt zwei meint definitiv nicht konstruktive Kritik. Der Punkt meint, “können das schöne in anderen sehen” (bewundern) oder “finden alles scheiße und sind unzufrieden” (kritisieren).
    Bis auf den Titel und den ersten Punkt finde ich die Liste aber nicht verkehrt (zumindest was ihre Richtigkeit im täglichen Leben angeht).

    Was mich aber schon interessiert: in welchem Fach macht ihr das durch? Religion? Ethik? Wenn es Ethik ist, würde ich sagen, du hast eine sehr schlechte Lehrperson, die vielleicht nochmal ein paar Semester studieren sollte. Von Religion würde ich mir ziemlich genau das erwarten.

  19. Das coolste daran sind die Fehler im Text. Bis jetzt habe ich

    * *D*ankbar (sollte klein geschrieben sein)
    * *V*erantworten (sollte klein geschrieben sein)
    * *s*etzen Ziele und Pläne (sollte klein geschrieben sein)
    * Setzen […] Pläne ist keine adäquate Formulierung (setzen Ziele und schmieden(?) Pläne)
    * jeden Tag TV … aber was? Schauen?
    * Angst vor Veränderung, hier fehlt haben
    * denken sie wissen alles, hier fehlt das Komma nach denken

  20. Ich mein no offense, aber grundsätzlich macht es schon Sinn. Leute, die erfolgreich sind hatten mal einen Trieb, was zu verändern. An ihrem Leben, ihrem Umfeld oder was auch immer.

    In Wahrheit gehts bei dem ganzen ja um Motivation. Wenn man aus innerem Antrieb erfolgreich sein will und alles dafür tut, treten eher diese Verhaltensmerkmale auf als andere. Da gehts einfach drum sich hinter eine Sache zu stellen und zu verfolgen. Wenn man sonst eher ein angenehmes und stressfreies Leben will ist man vermutlich als Unternehmer schlecht aufgehoben. Aber das kann sich auch ändern, bei mir wars das letzte Jahr über so, dass ich mich von diesen Dingen aus eigener Motivation sehr abgewandt habe.

    Es sind die selben sprüche, die dir ein MLM scam auch aufdrückt, aber falsch ist es meiner Meinung nach nicht wirklich.

  21. Find es generell dumm von “erfolglosen” Menschen zu sprechen weil das doch so subjektiv ist.

    Bis auf die ersten zwei Punkte finde ich es aber nicht wirklich problematisch. Hassen, lästern etc als schlecht hinzustellen is ned schlimm und sich konkrete Ziele zu setzen ist ein guter Tipp für jeden.

    Aber TV=schlech, Buch=gut ist so dämlich and altmodisch.. Was wenn ich gute Dokus anschaue und Twilight les?

    Und zu kritisieren ist ja wohl eine der wichtigsten Fähigkeiten die man haben kann – sich selbst und Dinge um einen herum. Das heißt ja nicht dass man *nörgeln* muss aber nie kritisieren tun nur brave Untergebene. Und wie soll man Dinge verändern wenn man nie kritisiert?

  22. Bei “wir machen es in der Schule durch” fehlt mir ein bisschen der Kontext.

    Ist was anderes, ob man das als Anstoß zu Diskussionen nimmt, was ja legitim ist, oder auch als simplen Denkanstoß, oder ob man sagt, “So, das müsst ihr jetzt machen, um erfolgreich zu sein”.

    Als reinen Denkanstoß finde ich den Zettel nicht schlecht, weil es schon stimmt, dass Menschen oft nicht erfolgreich sind, weil sie sich selbst im Weg stehen, weil sie denken, sie wüssten schon alles, immer den Fehler bei anderen suchen, teilweise aus Selbstschutz andere eher kritisieren als von ihnen zu lernen.

    Ich kenne selber solche Menschen und ein bisschen Denkanstoß in dieser Richtung wäre für die nicht schlecht.

    Ich glaube nicht dass es so gemeint ist, dass man erfolgreich ist wenn man das eine macht und erfolglos wenn man das andere macht, eher umgekehrt, dass der Grund für die eigene Erfolglosigkeit manchmal (nicht immer) im eigenen Verhalten begründet ist und man erfolgreicher sein könnte, wenn man das mal erkannt hat.

  23. – jeder liest jeden Tag; falls spezifisch Bücher gemeint sind ist das nicht nur massive Zeitverschwendung sondern auch ungesund für die Augen – selbes Prinzip wie beim zu nahem Bildschirm.
    – jeder Bewundert, und wenn’s nur der neueste Deutschrap ist
    – jeder verändert
    – im Gegenteil, Leute die anderen zu schnell vergeben werden üblicherweise ausgenutzt (ist aber trotzdem eine angenehme Eigenschaft)
    – …rate mal
    – jeder lernt, auch Spiele müssen geübt sein.
    – siehe Punkt 4.
    – das erste was 100% stimmt, dankbar zu sein hilft einem im Leben weiter und macht einen selber auch glücklicher.
    – auch das stimmt, tun aber auch die meisten Leute – das wichtige hier ist *gut* zu planen.

    – hab keinen TV, aber ich nehm an YT zählt auch – hab bis jetzt noch keine dramatischen Verluste festgestellt, es ist halt Freizeit, insofern in Maßen genießen.
    – Kritik ist wichtig für andere – ohne Kritik geht gar nix, man sollte halt auch schauen, dass die Kritik konstruktiv ist.
    – hat nix mit Erfolg zu tun, ist allerdings tatsächlich ein negativer Aspekt. Aber auch vollkommen Menschlich, wir sind halt Gewohnheitstiere.
    – Hass ist nicht gut – hindert aber auch nicht am Erfolg
    – Der Ersteller dieser Grafik sollte diese nochmal überdenken – ohje, mein Erfolg fließt dahin! NICHT über andere Leute reden! /s
    – Tatsächlich führt Selbstsicherheit auch in der Unwissenheit noch zum Erfolg – blöd, ist aber leider so.
    – anderen die Schuld zu geben ist eine sehr effektive Methode sie nicht selbst tragen zu müssen – für Kleinigkeiten nicht toll, kann aber bei wichtigen Dingen einen Rückfall im Erfolg vermeiden
    – …ich bin mir nicht sicher was das überhaupt heißen soll.
    – jeder hat Ziele & Pläne.

  24. Gar nicht so fern der Realität. Sind gute Leitsätze, nur ein bisschen falsch rüber gebracht durch die Kategorisierung.
    Vor Allem das mit dem “über andere Leute reden”.

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