Eine einfache Frage mit Konfliktpotenzial

48 comments
  1. Kurzstrecken ÖBB, Langstrecken Westbahn, wenn ich zB am WE heimfahr, dann auch Westbahn (vor allem mit Ticket für die 2+ Klasse)

  2. Obwohl ich ein Fan von Snoop Dogg bin, muss ich mich in dieser Frage auf die Seite der ÖBB stellen.

  3. Jetz wo I des 5te moi in foign kronk bin weil I mi jeden tag mit de 600 ondan leut im zug treffn muaswas I mei antwort:

    Achse 3, VW, I fohr wieder mim auto mi zahts nimma

  4. Wie immer bin ich violett. Fahr mit beiden gern.

    Vor allem bringt mir die Westbahn logischerweise nix, wenn ich in 3 von 4 Himmelsrichtungen muss.

  5. Is mir doch egal, ich nehm den Zug der das beste preis/leistungs verhältnis hat.
    Aber eig is Westbauhn oft lieber weil ich MEISTENS Zeit hab, und gerne oben sitz, da sieht man mehr von der Landschaft 🙂

  6. Bin letztens das erste Mal mit der Westbahn gefahren und muss sagen, dass ich es “besser” finde

    Hab aber auch das Klimaticket also kein Plan wie der Preisunterschied gewesen wäre und vielleicht war diese Einzelerfahrung auch nur zufällig sehr gut

    Aber keinen Hass auf die ÖBB, die müssen alle Strecken bedienen die Null profitabel sind und machen denke ich allgemein einen ganz guten Job

    Die Westbahn bedient hald genau die eine Strecke in Österreich die am profitabelsten ist, was ja natürlich Sinn macht, ist aber in gewisser Weise “cherry picking” wenns um den gesamten Bahnbetrieb geht

  7. Eindeutig Westbahn. Fährt jede Stunde, zweistöckig, sauberer Zug mit Steckdosen an jedem Sitz, freundliches Personal, Zugticket kann bequem direkt im Zug gekauft werden (ich verabscheue Ticketautomaten) und man kommt schneller ans Ziel. Nachteile sind natürlich die auf größere Bahnhöfe beschränkten Stopps aber allein für den Ticketkauf nehm ich nen längeren Anfahrtsweg in Kauf.

  8. Ich glaub dann bin ich Team ÖBB. Fahr zwar nur 5 Mal pro Jahr mit dem Zug, aber bin noch nie mit der Westbahn gefahren.

  9. ÖBB aus gesellschaftspolitischen Gründen. Die Westbahnhof beschränkt sich auf die einzig lukrative Westbahnstrecke, die ÖBB querfinanziert nicht lukrative aber gesellschaftlich wichtige Verbindungen.

  10. Westbahn für Einzelfahrten, die ich lange im voraus planen kann (soferns auch damit erreichbar ist)

    Öbb für alles andere bzw wenn ich mehr als 4 Tage hintereinander die selbe Strecke fahren muss. Da zahlt sich dann das Wochenticket aus.

  11. Mittlerweile wo es nur geht Westbahn.

    – gratis reservieren mit Klimaticket
    – gratis 2. Klasse comfort fahren
    – sitze sind (für mich persönlich) auch bequemer
    – vorallem nicht so extrem überfüllt wie ÖBB

    Ich finds vorallem scheiße von der ÖBB dass man trotz Klimaticket 3€ für den fixen Sitzplatz zahlen muss.
    Wenn’s bei der Österreich Card gratis war sollt das beim Klimaticket auch gehen.

  12. Zwischen Wien<->Bgld fährt sowieso nur ÖBB und bin im Allgemeinen auch zufrieden. Kaum Ausfälle oder Verspätungen und sobald man mal mit DB gefahren is, schätzt man ÖBB sogar noch mehr.

  13. Es ergibt für mich keinen sinn mehr westbahn zu fahren, die kosten ja mittlerweile so gut wie gleich viel.. mit vorteilscard sogar sehr genau gleich viel, früher hat westbahn ja halb soviel gekostet.

  14. Meiner Meinung und Situation nach:

    Öbb:
    +höhere Geschwindigkeit
    +weniger halte
    +Boardrestaurant
    +hält in Tullnerfeld
    +mehr Anbindungen
    Westbahn:
    +Dosto
    +kostenlose Reservierung
    +bessere Sitze
    +eine Steckdose pro sitz
    Betrifft natürlich nur die stecke Wien-Salzburg-innsbruck/München
    Sonst öbb, weil einzige Option.

  15. In der Anfangszeit hat die Westbahn dem Bahnverkehr sehr gut getan. Die ÖBB haben einen Tritt in den Arsch bekommen. Gratis WLAN im Zug, günstige(re) Tickets, Fahrkarten direkt beim Zugbegleiter kaufen (wollten die ÖBB eigentlich abschaffen) geht alles auf die Westbahn zurück. Wettbewerb auf der Schiene ist also nicht nur schlecht.

    Aber längerfristig führt es auch zu Problemen. Unsere Bahninfrastruktur war nie dafür ausgelegt, dass es Privatbahnen gibt. Die Existenz der Westbahn hat die Einführung des integralen Taktfahrplans massiv verzögert und führt z.B. in Salzburg dazu, dass der Nahverkehr nicht so ausgebaut werden kann, wie es notwendig wäre. Die Kapazitäten sind komplett ausgelastet.

    Ich sehe die Bahnliberalisierung, wie sie von der EU vorangetrieben wird, insgesamt eher kritisch und hoffe, dass Privatbahnen nicht Überhand nehmen und unsere staatliche ÖBB zurückdrängen. (Das droht spätestens dann, wenn alle Strecken ausgeschrieben werden müssen und nicht mehr direkt vergeben werden dürfen. Die Westbahn wollte z.B. vor einigen Jahren schon den ganzen Nahverkehr in Vorarlberg übernehmen) In Deutschland hat die Entwicklung schon begonnen. Dort werden schon ganze S-Bahn-Netze von Privatbahnen betrieben und am Tag der Übernahme kommen sie drauf, dass sie das gar nicht gestemmt bekommen.

  16. Nachdem ich gerade im überfüllten Railjet nach Salzburg sitze wähle ich die Westbahn. Da kannst mit Klimaticket sogar Sitzplätze reservieren

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