Liebe ÖBB, vielleicht kann man eines Tages an Personalmangel ersticken. Ich wünschs euch.

30 comments
  1. Dachte man hat sich auf 2.000€ Brutto im Monat geeinigt? Das ist ja 3k Brutto im Jahr darunter.

  2. Hungerlohn. Da wunderts keinen, dass man vom AMS bezieht und nebenbei pfuscht, schwarz hacklt, betrachtet man die derzeitige Situation.

  3. “Mindestgehalt”, “Überzahlung”.
    Ich würde ein Potenzial von 30-35k schätzen, je nach Vorerfahrung auch mehr. Man kann natürlich noch immer sagen, das ist nicht viel, es kommt einfach drauf an.

    Das KV-Gehalt ist ja zwischen Gewerkschaft und Betrieb vereinbart und hinkt der realen Entwicklung um Jahre hinterher.

  4. Die ÖBB sind auch ein lustiger Haufen. Hab mich vor ein paar Jahren frisch nach dem Studium für eine Stelle beworben. Antwort: “Sie erfüllen alle fachlichen Voraussetzungen für die Stelle, aber für “Junior” Jobs sind Sie aufgrund des Studiums überqualifiziert, bitte bewerben Sie sich für Jobs mit der Beschreibung “Senior”.
    Kam mir komisch vor, aber egal. Schau nochmal nach und finde eine Senior Stelle im genau gleichen Bereich (identische Stellenbeschreibung) und bewerbe mich dafür.

    Am nächsten Tag kommt die Antwort (vom selben HR Mitarbeiter!): Tut uns leid, aber für die Stelle sind sie unterqualifiziert- bitte bewerben Sie sich als Absolvent für “Junior” Jobs.

  5. Das wird vermutlich einfach der KV-Betrag sein. Wird immer angegeben, falls jemand so blöd ist, und darauf eingeht. Außerdem vermeidet man so Neid innerhalb der Belegschaft. Wenn ein “normaler” ÖBB-Hackler sehen würde, was man in der IT verdient, würde ihnen die Kinnlade runterfallen. Im IT-Bereich regelt das Angebot und Nachfrage. Die ÖBB wissen, dass sie deutlich mehr bezahlen müssen. Und jeder ITler weiß, dass das Gehalt in der Ausschreibung da nur pro forma drin steht und nichts mit dem zu tun hat, was er am Ende wirklich kriegt.

  6. Immer lustig wie sich die Suderanten beschweren.

    Keine Firma wird in einer Ausschreibung das tatsächlich mögliche Gehalt anführen. Wer bringt sich denn in so eine Verhandlungsposition?

    Steht deutlich “Überbezahlung möglich”.

    Naja, so sortiert man wenigstens gleich mal die Gehirnakrobaten aus die man sich eh nicht eintreten will.

  7. Ich kenne das so, dass man sich den tatsächlichen Gehalt beim Vorstellungsgespräch ausverhandelt. Der liegt dann stellenweise deutlich über der Mindestangabe aus der Stellenausschreibung.

  8. Da fehlt noch die diskriminierende Zeile, dass Frauen bevorzugt aufgenommen werden. Alleine das wäre für mich Grund genug, mich nicht zu bewerben.

  9. Viel Meinung, wenig Ahnung. Da ist einfach der gesetzliche, verpflichtend anzugebene Mindestlohn. Gerade die ÖBB zahlt, wie viele staatsnahe Betriebe, sehr gut.

  10. Ich arbeite bei der ÖBB, meine Stelle war mit 29k ausgeschrieben, mein Einstiegsgehalt war 50k.

    Leidln, bitte checkts endlich amoi, dass diese angegebenen Gehälter nur da sind, um dem depperten Gesetz gerecht zu werden und keinerlei Aussage darüber haben, was man dann wirklich verdient.

  11. Also aus internen Infos kann ich euch berichten:
    Es wird sehr viel Werbung gemacht, dass man Familienangehörige & Freunde anwerben soll.
    Ok. Gut!
    Jetzt lasse ich meine Partnerin sich an 3-4 Stellen bewerben und nehme dienstlich sogar Kontakt auf mit der recruiting Abteilung (intern).

    Alles gut, 2 Tage später die Absage.
    Stellt euch einmal vor was für ein Bild man vermittelt bekommt.

    Die Personalpolitik ist sehr verdorben aber lassen wir das so stehen.
    In 2 Jahren stehen wir vor der Wand.

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