Weil es letztens erst auch hier im Sub eine Diskussion darüber gegeben hat, und die Meinungen doch sehr auseinander gegangen sind.

14 comments
  1. Ich finde das richtig schlecht. Ein Richter sollte nicht entscheiden, welche Anliegen gerechtfertigt sind. Demokratische Rechte sollten für alle Anliegen gelten und umgekehrt gleichermaßen reglementiert sein.

  2. Wenn Ideologie den Rechtsstaat unterwandert, ist das selten eine gute Entwicklung.

    Und es gibt zu Recht ein Demonstrationsrecht – von dem hier allerdings nicht Gebrauch gemacht wird.

  3. Ich erinnere daran, welchen Aufschrei es gegen Greenpeace gab, als einzelne Aktivisten sich an den Nazca-Linien vergriffen haben. Greenpeace hat sich umgehend davon distanziert und bekommt es heute noch vorgeworfen. Die heutige Jugendbewegung für das Klima sollte doch nicht alle Fehler der Vorgeneration wiederholen oder noch übertreffen. Aufhören, über “Boomergeneration” zu schimpfen und sich stattdessen auch die Boomererfahrung im Umweltprotest zum Verbündeten machen.

  4. Um hier auch mal eine Gegenmeinung zu vertreten: Ich kann die Wut und den Frust auf die Entscheidungsträger zu diesem Thema gut nachvollziehen. Es wird viel geredet und noch immer zu wenig umgesetzt. Einfache Demonstrationen haben offensichtlich wenig, bis gar keine Wirkung, aus diesem Grund finde ich es legitim “krasse” Aktionen zu setzen bzw. zivilen Ungehorsam zu üben, um gewisse Leute aufzurütteln. Ob man dafür wirklich Kunstwerke beschmieren muss kann man diskutieren. Ob solche Aktionen auch negative Auswirkungen haben, indem man mehr Menschen gegen sich aufbringt als für die eigentliche Sache gewinnt, ebenso.

    Grundsätzlich haben aber Aktionen des zivilen Ungehorsams seine Berechtigung (siehe auch: Hambacher Forst oder Castor-Güterzüge)

    Die Law&Order Fraktion darf mich jetzt downvoten 😉

  5. Wenns die Rettung blockieren is es kein Protest mehr sondern Mord. Der Rest is mir egal ehrlich, klebts euch ans Klo vonir aus.

  6. Kommentarsektionen wie diese werden in 40-50 Jahren im Geschichtsunterricht landen wenn sich eure Kinder und Enkel fragen wieso wir alle so deppert waren.

  7. Vom Lesen glaube ich dass der Richter einen Antrag abgelehnt hat dass die Demonstranten härter bestraft werden soll als im Demonstrationsrecht üblich.

    Aber ich weiß es nicht, wäre Aufgabe des Journalisten gewesen aber die sind ja alle nicht zu gebrauchen heutzutage.

  8. viele leute werden hier nicht zustimmen, aber ich denke es ist gerechtfertigt und sogar nötig, die regierungen werden nichts unternehmen, bis es einfacher ist etwas zu tun als uns zu ignorieren.

    sicher ist es nervig, und vielleicht nicht die beste lösung, aber es ist viel zu profitabel so zu tun, als gäbe es kein problem.

  9. Falls es bei dem Strafverfahren auch um die verunglückte Radfahrerin gehen sollte, kann ich das Nachvollziehen.

    Die Demonstranten hatten, genau so viel zutun mit dem tragischen Tod, wie alle Autofahrer die keine Rettungsgasse bilden…

    Wenn man die dafür anzeigen, könnte müssten alle Autofahrer die an dem Tag im Stau waren genau so anzeigen.

    Bei allem anderen kenne ich mich rechtlich nicht gut genug aus, ob das ins Demonstrationsrecht fällt oder nicht.

  10. Finde ich gut! Wo kommen wir hin, wenn gewaltfreier Protest für eine offensichtlich existenzbedrohliche Angelegenheit bestraft würde. Toller Einsatz der Judikative! Am Ende gewinnt die Gewaltenteilung

  11. Es ist ganz einfach. Alle linken Proteste frei stellen, alle rechten Aktionen und sogar Meinungen kriminalisieren. Das ist gerecht weil links ja gegen das System kämpft.

  12. Diese Proteste sind dee gleiche „Terrorismus“ für den die IBÖ verboten wurde. Hier geschieht halt nichts weils der linken Klimareligion entspricht. Die IBÖ passte nicht ins Bild (wobei mir bewusst ist dass da auch zT schlimme Finger dabei waren). Haben aber nur friedliche Proteste gemacht.

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