Gesehen in Wiener Neustadt: Todesanzeige für Leerstände in der Innenstadt

28 comments
  1. Ich war ein einziges Mal in Wiener Neustadt, hatte Termin und bin vom Bahnhof zur Adresse gegangen, ich hab mich den ganzen Weg gefragt, warum alles so ausgestorben ist, bis ich dann in einer Mall angekommen bin, wo mein Termin in einem Restaurant stattgefunden hat. Dann war mir klar, warum.

    Die haben prinzipiell schon recht, aber da müssen sie sich halt bei der nächsten Wahl bedanken dafür…

  2. Fehlt noch ein empörter Pensionist, der mit dem Finger draufzeigt 😁

    Ich glaub, dass es einfach ein Phänomen der Zeit ist. Es gibt viele Gründe, nicht in der Innenstadt einzukaufen. Warum soll ich mich durch Geschäfte durchwurschteln, wenn ich das was ich suche, online direkt finden und kaufen kann? Oder die Parkplatzsituation. Entweder muss ich fürs Parken zahlen oder ich finde keinen Parplatz. Lange Fußwege auch im Vergleich zum Einkaufscenter. Online muss ich mich garnicht bewegen. Der Witterung bin ich auch ausgesetzt. Also ich sehe schwarz für den konventionellen Einzelhandel außerhalb von Einkaufszentren, sofern es kein super duper Spezialbetrieb ist.

  3. Das war aber schon vor Jahrzehnten klar, als der Fischapark gebaut wurde, dass ein paar Geschäfte eingehen werden.

  4. Ich wohn nicht in Wiener Neustadt aber hier in Salzburg sind die Preise immer noch so irre hoch im Gewerbegebiet und in den Gewerbeflächen in der Innenstadt, bin schon länger am überlegen eine kleine Firma zu starten aber z.B. in Linz wären meine Kosten einfach mal halb so groß. Wenn man keine Mieter findet für die Lokale dann den Preis senken. Da findet sich schon wer

  5. Liegt garantiert nicht an den horrenden Mieten für kleine Flächen die dort verlangt werden /s

    Nein, schuld sind diese bösen Einkaufszentren und so.

  6. Die Schuld immer anderen geben ist halt so typisch. Man muss halt auch etwas anbieten können und mit der Zeit gehen. Der Gesellschaft vorwerfen, dass sie sich weiterentwickelt und es vielleicht auch Menschen geben könnte, die etwas online bestellen könnten – tztz, böse Onlinehändler und Einkaufszentren!

  7. Autofahren is halt zu billig/einfach. Stadtkerne am “Land” werden sich länger net erholen.

  8. Des traurige is, dass die wiener neustädter Innenstadt eigentlich wirklich sehr schön wäre/ sein könnte

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    Mitn Auto äußerst unpraktisch aber mitn Zug/öffentlich sehr gut zu erreichen

  9. Um ehrlich zu sein sind große Einkaufszentren und großkonzerne der Tod vieler kleiner Geschäfte.

    Nach der Eröffnung des G3s sind in meiner Umgebung viele kleinere Läden geschlossen worden weil sie mit den Preisen der größeren ketten nicht mithalten konnten. Zugegeben auch Amazon trägt seinen Teil dazu bei aber Einkaufszentren verlangsamen den Tod solcher Geschäfte sicherlich nicht.

  10. Kennt jemand diesen Heini beim Hauptplatz, der in der Früh jedes Mal laut rumsingt mit seinen Kopfhörern?

    Ich hab 2 Jahre in Neustadt gearbeitet und den Typen jedes Mal gesehen und jeden Tag gesehen, was ist dem? xD

  11. Ist halt wie in jeder Stadt wo man Autos schikaniert und am Rand Einkaufszentren baut. Der Mensch will vor der Hüttn parken. Immer wird erzählt “die Stadt stirbt dann sicher nicht aus” komisch nur wenn das Zentrum dann da ist, beginnt es schneller/vermehrt. Die Innenstadt war schon immer schirch zum Hinfahren. Logisch, dass man dann in den Fischapark fährt wo dann alles vorhanden ist. Ich wüsste ned mal warum man in die Innenstadt fahren sollte?

  12. Naja die Schuld den bösen Einkaufscentren zu geben ist halt recht einfach. Beispiel Baumärkte..es gibt in Wr.Neustadt einen kleinen Eisenwarenhändler, soviele Baumärkte können die gar nicht bauen daß sie den umbringen.
    Warum?
    Weil das Service stimmt, die Kundenfreundlichkeit stimmt, und wenn du was Außergewöhnliches brauchst, er hat’s oder besorgt’s.
    Das Problem der meisten unserer Geschäftsleute ist halt deren Präpotenz..hau mir’s Geld bei der Tür herein und schleich di. Viel haben auch die Sozen ruiniert in ihrer jahrelangen Parteibuch- und Freunderlwirtschaft.
    Und..es gäbe auch Wege gegen die Center.
    Beispiel:
    Warum können z.B. kleine Bikeshops gegen die Sportmärkte bestehen?
    Weil man in Wirklichkeit bei Intersport und Co. nix kriegt, das zählt für Produkte genauso wie deren Kompetenz.
    Und günstig sind die nebenbei auch nicht..

  13. Nebenbei…wenn der Schwerpunkt nur mehr auf Handyshops und Kabapstände liegt und dadurch die Stadt immer mehr zum Slum verkommt bleibt wohl oder übel die heimische Kundschaft aus.

  14. Tja – diese Bürgermeister zerstören die Stadt. Hier müsste man die Attraktivität steigern. Andere Städte schaffen das ja auch, siehe Mariahilferstrasse in Wien. Man muss eben solche Nukleationszentren forcieren.

  15. Seit den 90iern habe ich mich gefragt wovon manche dieser Geschäfte leben da grundsätzlich nie Kundschaft zu sehen war.
    Die meisten Krimsikramsi/Nischen Geschäfte hat eher der Online Handel umgebracht.
    Wenn dann die Eigentümer in Pension gehen und der Nachmieter das zigfache bezahlen sollen wirds halt leer stehen.

    Manche habens auch übertrieben mit der Preispolitik weils glaubt haben sie haben ein Monopol.
    Wenn ich jahrelang 50 bis 100% draufschlag um die Schüler/Musikschüler auszunehmen braucht sich keiner wundern wenn die ehemalige Stammkundschaft mobil wird und einem den Rücken kehrt oder online bestellt.

  16. Ich versteh das Problem nicht wirklich, vielleicht weil für mich Einkaufen keine Freizeitbeschäftigung ist. Wo ich jetzt mein Zeug kaufe ist relativ egal, je näher die Geschäfte zusammen sind desto besser.

    Dass das “Aussterben” von Ortskernen jetzt nicht toll ist verstehe ich, aber die Idee, dass das Geschäfte retten könnten irgendwie nicht. Da muss man halt (vor allem heutzutage) was anderes bieten. Grünflächen, nette Lokale, Spielgelegenheiten für die Kids, schön hergerichtete Flächen…gäbe eh nen netten Hauptplatz, aber jetzt halt zugepflastert und überall stehen Autos…

  17. Kenn mich ned aus, wer is da jetzt Schuld:

    – der kommunistische (ÖVP) Burgamasta Schneeberger?

    – das kommunistische Shoppingcenter?

    – die Bürgerinnen und Bürger von Wr. Neustadt, die den Wisch unterfertigt hätten, sind das dieselben Kommunist:innen die im Shoppingcenter einkaufen statt in die Gschäfta die deswegen zugesperrt haben?

  18. naja was macht man in neustadt außer zum fischapark gehen oder iwo hin essen gehen (achtersee himmelblau oder so) ich bin iwie gar nicht in der innenstadt

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