Die selben Hansln, die während der Coronkrise immer gerufen haben “Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast”?
“Nachkommen haben bei den Freiheitlichen immer den gleichen Migrationshintergrund wie die Eltern.”
ja schon; das is ja die problematik. wer sich integriert, is eine bereicherung; wer sich net integriert, baut eine parallelgesellschaft auf.
ceterum censeo “unit libertatem” esse delendam.
Ich hass die FPÖ wie jeder andere, aber solche Artikel sind mitunter auch ein Problem, weshalb die FPÖ in Österreich so stark ist, und es man bis heute nicht schafft sie zu entzaubern: Man spricht einfach immer reflexartig gegen die FPÖ, ohne das Thema in der Sache selbst zu beleuchten.
Und im Kern geht es genau um das:
>Außerdem seien die FPÖ-Annahmen zur Fertilitätsrate „mit Sicherheit falsch“: Die freiheitliche Jugend geht in ihrer Prognose von einem doppelt so hohen Reproduktionsfaktor bei Migranten wie bei „Autochthonen“ aus. Nach dem Geburtenbarometer der ÖAW hat eine in Österreich geborenen Frau zuletzt rund 1,4 Kinder bekommen, eine im Ausland geborene Frau 1,8. Dass die Gruppe der Menschen mit Migrationshintergrund als homogen gesehen wird, beanstanden Fachleute ebenso: Differenziert man die in Österreich lebenden ausländischen Staatsangehörigen nach ihrer Nationalität, sind Deutsche die mit Abstand größte Gruppe. „Und die Fertilität von deutschen Frauen in Österreich ist relativ niedrig“, so Isabella Buber-Ennser von der ÖAW.
Die Aussagen zur Fertilitätsrate sind genauso *irreführend* wie das gesamte FPÖ Dashboard. Der Leser weiß exakt, was die FPÖ mit der hohen Fertilitätsrate bei Ausländern meint, und der aufgeklärte Journalismus versucht diese Aussage zu relativieren: Geht ja gar nicht, weil die Deutschen sind die größte Gruppe und die haben ähnlich wenige Kinder wie die Österreicher.
Ich bin jetzt zu faul genauere Daten rauszusuchen, aus Deutschland gibts sicher viel bessere Daten bei sehr ähnlicher Zuwanderungslage. Aber hier aus dem 2012er Bericht ein paar Merkmale:
Seite 7, höchste Fertilität BSK+Türkei.
Seite 8, kaum Kinder ohne Ehe bei Türkei (=”traditionelles” vulgo rückständigeres Familienbild)
Seite 11, durchschnittsalter der Mütter Ausland vs Inland in Wien (=rückständige Frauenbild)
Seite 14, Anteil der Lebendgeborenen von im Ausland geborenen Müttern: Wien im Vergleich zu Österreich
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Dazusagen muss man, dass der Anteil an Geburten von Ausländern derzeit noch niedriger ist. Wesentlich niedriger. Aber das ist irrelevant, wenn man basale Kentnisse über den Zinseszins Effekt hat.
Das waren mal die Daten aus 2012. Ohne der unkontrollierten Zuwanderung, Familienzuzug und sonstige Dinge. Wie gesagt, für neuere Daten gibts in Deutschland sicher genug zu holen. Was anhand des Lebensalters der neuen Jungmütter definitiv ins Auge sticht, ist ein Rückschritt in der Frauenpolitik bzw Frauenförderung. Das kann man schwer schönreden. Aber man machts halt, weil man gegen die FPÖ sein muss. Warum auch immer.
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edit: Das konnte ich auf die schnelle noch finden, auch von ÖWA: [https://www.birthbarometer.at/de/](https://www.birthbarometer.at/de/)
Syrien 4,4. Wie gesagt, jeder der den Zinseszins kapiert hat, kann sich dann das selbst ausrechnen.
Die FPÖ hat das vllt nicht zu Ende gedacht, aber zumindest spricht sie das Problem an. Medien wie der Profil oder Standard sehen es nicht mal.
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Wenn man sich die Zahl der Migranten Mal im Vergleich zu den Einwohnerzahlen der städte anschaut ist’s interessant. Zb. Eisenstadt…
Auch interessant ist der Anteil der Muslimen in Ö in den letzten 50 Jahren
> Die FPÖ nimmt weiter an, dass Migranten und „Autochthone“ keine gemeinsamen Kinder bekommen. Auf der Website heißt es: „Für diese Modellrechnung gehen wir vereinfachend davon aus, dass sich die Bevölkerungsgruppen nicht vermischen.“
Eh aber wenn sie sich vermischen haben ja die Nachfahren dann trotzdem Migrationshintergrund… Ich verstehe hier nicht, was dran falsch sein soll an einer Annahme für eine Rechnung, wo es um Migrationshintergrund geht.
Wer hat denn bei der FPÖ wieder die alten Zettel mit den Nürnberger Gesetzen am Dachboden gefunden?
Genau deswegen hat am Akademikerball der FPÖ auch keiner einen akademischen Titel. Jeder Professor würd dich mit einem nassen Fetzen über den Campus jagen wennst ihm sowas abgibst.
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FPÖ doing FPÖ things
Die selben Hansln, die während der Coronkrise immer gerufen haben “Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast”?
“Nachkommen haben bei den Freiheitlichen immer den gleichen Migrationshintergrund wie die Eltern.”
ja schon; das is ja die problematik. wer sich integriert, is eine bereicherung; wer sich net integriert, baut eine parallelgesellschaft auf.
ceterum censeo “unit libertatem” esse delendam.
Ich hass die FPÖ wie jeder andere, aber solche Artikel sind mitunter auch ein Problem, weshalb die FPÖ in Österreich so stark ist, und es man bis heute nicht schafft sie zu entzaubern: Man spricht einfach immer reflexartig gegen die FPÖ, ohne das Thema in der Sache selbst zu beleuchten.
Und im Kern geht es genau um das:
>Außerdem seien die FPÖ-Annahmen zur Fertilitätsrate „mit Sicherheit falsch“: Die freiheitliche Jugend geht in ihrer Prognose von einem doppelt so hohen Reproduktionsfaktor bei Migranten wie bei „Autochthonen“ aus. Nach dem Geburtenbarometer der ÖAW hat eine in Österreich geborenen Frau zuletzt rund 1,4 Kinder bekommen, eine im Ausland geborene Frau 1,8. Dass die Gruppe der Menschen mit Migrationshintergrund als homogen gesehen wird, beanstanden Fachleute ebenso: Differenziert man die in Österreich lebenden ausländischen Staatsangehörigen nach ihrer Nationalität, sind Deutsche die mit Abstand größte Gruppe. „Und die Fertilität von deutschen Frauen in Österreich ist relativ niedrig“, so Isabella Buber-Ennser von der ÖAW.
Die Aussagen zur Fertilitätsrate sind genauso *irreführend* wie das gesamte FPÖ Dashboard. Der Leser weiß exakt, was die FPÖ mit der hohen Fertilitätsrate bei Ausländern meint, und der aufgeklärte Journalismus versucht diese Aussage zu relativieren: Geht ja gar nicht, weil die Deutschen sind die größte Gruppe und die haben ähnlich wenige Kinder wie die Österreicher.
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Dass es eine völlige Binsenweisheit ist, dass sozioökonomisch niedrige Schichten mit Migrationshintergrund eine wesentlich höhere Fertilität haben, bestätigt ja selbt die ÖWA: [https://www.oeaw.ac.at/fileadmin/subsites/Institute/VID/PDF/Geburtenbarometer_Archiv/Geburtenbarometer_Ergebnis_2012.pdf](https://www.oeaw.ac.at/fileadmin/subsites/Institute/VID/PDF/Geburtenbarometer_Archiv/Geburtenbarometer_Ergebnis_2012.pdf)
Ich bin jetzt zu faul genauere Daten rauszusuchen, aus Deutschland gibts sicher viel bessere Daten bei sehr ähnlicher Zuwanderungslage. Aber hier aus dem 2012er Bericht ein paar Merkmale:
Seite 7, höchste Fertilität BSK+Türkei.
Seite 8, kaum Kinder ohne Ehe bei Türkei (=”traditionelles” vulgo rückständigeres Familienbild)
Seite 11, durchschnittsalter der Mütter Ausland vs Inland in Wien (=rückständige Frauenbild)
Seite 14, Anteil der Lebendgeborenen von im Ausland geborenen Müttern: Wien im Vergleich zu Österreich
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Dazusagen muss man, dass der Anteil an Geburten von Ausländern derzeit noch niedriger ist. Wesentlich niedriger. Aber das ist irrelevant, wenn man basale Kentnisse über den Zinseszins Effekt hat.
Das waren mal die Daten aus 2012. Ohne der unkontrollierten Zuwanderung, Familienzuzug und sonstige Dinge. Wie gesagt, für neuere Daten gibts in Deutschland sicher genug zu holen. Was anhand des Lebensalters der neuen Jungmütter definitiv ins Auge sticht, ist ein Rückschritt in der Frauenpolitik bzw Frauenförderung. Das kann man schwer schönreden. Aber man machts halt, weil man gegen die FPÖ sein muss. Warum auch immer.
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edit: Das konnte ich auf die schnelle noch finden, auch von ÖWA: [https://www.birthbarometer.at/de/](https://www.birthbarometer.at/de/)
Syrien 4,4. Wie gesagt, jeder der den Zinseszins kapiert hat, kann sich dann das selbst ausrechnen.
Die FPÖ hat das vllt nicht zu Ende gedacht, aber zumindest spricht sie das Problem an. Medien wie der Profil oder Standard sehen es nicht mal.
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Wenn man sich die Zahl der Migranten Mal im Vergleich zu den Einwohnerzahlen der städte anschaut ist’s interessant. Zb. Eisenstadt…
Auch interessant ist der Anteil der Muslimen in Ö in den letzten 50 Jahren
> Die FPÖ nimmt weiter an, dass Migranten und „Autochthone“ keine gemeinsamen Kinder bekommen. Auf der Website heißt es: „Für diese Modellrechnung gehen wir vereinfachend davon aus, dass sich die Bevölkerungsgruppen nicht vermischen.“
Eh aber wenn sie sich vermischen haben ja die Nachfahren dann trotzdem Migrationshintergrund… Ich verstehe hier nicht, was dran falsch sein soll an einer Annahme für eine Rechnung, wo es um Migrationshintergrund geht.
Wer hat denn bei der FPÖ wieder die alten Zettel mit den Nürnberger Gesetzen am Dachboden gefunden?
Genau deswegen hat am Akademikerball der FPÖ auch keiner einen akademischen Titel. Jeder Professor würd dich mit einem nassen Fetzen über den Campus jagen wennst ihm sowas abgibst.