Verhandlungen Eisenbahner-KV abgebrochen

6 comments
  1. Hier das Angebot der WKO:

    7,5% ab Dezember mindestens aber 200€ pro Monat
    Erhöhung der Nebengebühren um 8%

    1000€ steuerfreie Einmalzahlung

    Die WKO argumentiert mit bis zu 12% erhöhung, das machen die 200€ beim niedrigsten Tarif aus.

    Die Gewerkschaft ziert sich wegen den 7,5% ab Dezember, die rollierende Inflation ist da über 8%.

  2. Ich hoffe, dass sie nicht nachgeben und mit den Streiks mal endlich in Fahrt kommen. Und das sage ich als jemand, der selber die ÖBB braucht.

  3. Also wenn sie nicht Streiken und nicht ordentlich mehr Geld zahlen bin ich bald raus aus der Bahn.

    Es kommen keine neuen leute nach, die arbeit wird mehr und das Personal weniger.

    Mal sehen wie die Öbb in 3 Jahren aussieht wenn soviele in Pension gehen.

  4. Auf ORF.at dazu gelesen:

    Vor dem Hintergrund dieses Angebotes Streikszenarien in den Raum zu stellen, ist maßlos und unverantwortlich“, kritisierte Scheiber. „Die Gewerkschaft hat den Boden der Realität komplett verlassen. Ein Plus von bis zu 24 Prozent auf die Gehälter und damit insgesamt mehr als 400 Mio. Euro ist für die Unternehmen unfinanzierbar, und damit werden Arbeitsplätze gefährdet“, erklärte der Fachverbandsobmann.

    https://orf.at/stories/3294581/

  5. > Die Gewerkschaft habe den Boden der Realität verlassen, beklagt der Fachverband.

    Joa, am besten wieder mit -5% Gehaltserhöhungen abgeben, alles andere ist ja Realitätsverlust.

    Der 500€ Vorschlag war vermutlich eine der besten Ideen die die Gewerkschaften seit langem hatten, würde zumindest die gehaltsdiebstähle der letzten 20 Jahre etwas nachbessern.

  6. Ich bin zwar ein Verfechter von fairen Inflationsanpassungen aber solche Forderungen sind meiner Meinung nach zu vermeiden! Nur weil die andere Seite unverschämte Forderungen stellt muss man nicht auf diesen Zug der Polemik aufspringen. +24% ist absolut realitätsfremd und in Zeiten wie diesen nicht angemessen.

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