Erkenntnisse eines krone.at users

27 comments
  1. Ich verstehe die WM Debatte nicht. Katar ist eine Diktatur wie auch die anderen arabischen Ländern. Dennoch macht man mit denen Geschäfte. Seit Jahrzehnten. Sich nun darüber aufzuregen ist komisch. Es geht ja um Geld. Jeder weiss das. Zuvor war das auch kein Problem. Man muss aufhören mit der moralischen Keule zu argumentieren. Bei Russland regt man sich auf über den Angriffskrieg, bei Saudi Arabien versus Yemen hat man hingegen kein Problem. Das ist unlogisch. Diese ganze Sanktionsgeschichte dient mehr geopolitischen Zielsetzungen als der moralischen Befindlichkeit. Sah man ja auch nachdem der Diktator aus Saudi Arabien die Knochensäge eingesetzt hat gegen Khashoggi. Nun ist er wieder der beste Freund der USA …

  2. Ich versteh das man sport unpolitisch lassen möchte, für viele ist es halt eine art abzuschalten, aber diese WM wurde politisch in dem moment in dem man sie Katar gegeben hat.

  3. Wenn das Krone Forum den Quataris so hart die Eier lutscht, dass sogar ein dort etablierter Poster sagt: “Genug ist genug.”

  4. Was man nicht vergessen darf, all diese Sportveranstaltungen waren schon sehr lange auch immer eine politische Möglichkeit für demokratische und westliche Werte. Was so schockierend ist, in einer Zeit in der sich all diese multi-nationals für ihre rainbows ach so toll feiern…. streicht Disney die schwarzen Darsteller in China von Postern, und verbiegt sich ein grosser Teil des Westens nach mittelalterlichen Regeln.
    Es hätte von Anfang an klar sein müssen: Olympia und FIFA auch von mir aus bei einem Regime, aber dann inkl. aller Regenbogen und SpecialOlympics und the whole nine yards.

    Stattdessen bekommen wir vor Augen geführt, wie seicht all diese Lippenbekenntnisse sind. Auch die grossen Twitter-Helden und die ach so mutige antifa war erstaunlich lamm-fromm. Also was lernen wir daraus? When it comes down to it, Geld und Gewalt regieren weiterhin die Welt und die westlichen Werte werden dafür gerne zur Seite geschoben, ganz offensichtlich. Es ist wirklich zu tiefst traurig.

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