>Der Offizier soll Offiziersanwärter u. a. gefoltert haben. Das Bundesheer spricht von einer „Standardausbildung“.
Ich sehe keinen Widerspruch.
Ist das Bundesheer eigentlich ein Sammelbecken für Leute, die komplett gewaltgeile Psychos sind?
” Die Fähnriche spielten demzufolge ein Kriegsgefangenenszenario nach. Dabei soll physischer und psychischer Druck auf die Beteiligten ausgeübt worden sein, so Habitzl ”
haha, kommt mir sehr bekannt vor. Gab 2004 herum auch ein paar Skandale im Bundesheer.
Bei uns haben vermumte Kader Rekruten in der Nacht aus den Betten geholt, gefesselt, Augenbinde drauf und ab auf den LKW, dann in eine andere Kaserne gefahren wo sie stundenlang in der Kälte knien mussten, ohne Essen, Trinken oder WC. Dann wurden einzelne zum Verhör gebracht, wo man ihnen Fotos von zerfetzten Leichen zeigte und sie anschrie, dass sie gestehen sollen, dass die der Täter sind. Gab dann Scheinexekutionen mit Pistolenknall und Rekruten wurden mit Paintballwaffen angeschossen.
Kader meinte das sei Training zur Abhärtung falls die Rekruten mal Kriegsgefangene werden und vom Feind verhört werden. Einige Rekruten mussten nacher abrüsten, weil sie es psychisch nicht mehr gepackt haben.
Ich frag mich, was Offiziersanwärter erwarten, wenn sie zum Militär gehen.
Wenn ich z.B. zum Auslandseinsatz fahre, muss mir klar sein, dass das keine Übung ist. Da können einem solche Dinge passieren (wenn’s deppert hergeht).
Bei den ganzen Spezialeinheiten gehört das zur Ausbildung, wieso dann nicht auch bei einem Offiziersanwärter beim österreichischen Heer. Wie sonst soll man auf sowas vorbereiten, als es zu üben?
Derartige Ausbildungen, besonders das amerikanische SERE Programm sind eigentlich notwendiger Standard. Allerdings mit begleitender psychologischer Betreuung die den Auszubildenden genau das notwendige Handwerkszeug, um mit dieser Krisensituation umgehen zu lernen, mitgibt – genau diese Betreuung dürfte nicht passiert sein.
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Heut am Ausbildungsplan: “Treu bis in den Tod”.
>Der Offizier soll Offiziersanwärter u. a. gefoltert haben. Das Bundesheer spricht von einer „Standardausbildung“.
Ich sehe keinen Widerspruch.
Ist das Bundesheer eigentlich ein Sammelbecken für Leute, die komplett gewaltgeile Psychos sind?
” Die Fähnriche spielten demzufolge ein Kriegsgefangenenszenario nach. Dabei soll physischer und psychischer Druck auf die Beteiligten ausgeübt worden sein, so Habitzl ”
haha, kommt mir sehr bekannt vor. Gab 2004 herum auch ein paar Skandale im Bundesheer.
Bei uns haben vermumte Kader Rekruten in der Nacht aus den Betten geholt, gefesselt, Augenbinde drauf und ab auf den LKW, dann in eine andere Kaserne gefahren wo sie stundenlang in der Kälte knien mussten, ohne Essen, Trinken oder WC. Dann wurden einzelne zum Verhör gebracht, wo man ihnen Fotos von zerfetzten Leichen zeigte und sie anschrie, dass sie gestehen sollen, dass die der Täter sind. Gab dann Scheinexekutionen mit Pistolenknall und Rekruten wurden mit Paintballwaffen angeschossen.
Kader meinte das sei Training zur Abhärtung falls die Rekruten mal Kriegsgefangene werden und vom Feind verhört werden. Einige Rekruten mussten nacher abrüsten, weil sie es psychisch nicht mehr gepackt haben.
Ich frag mich, was Offiziersanwärter erwarten, wenn sie zum Militär gehen.
Wenn ich z.B. zum Auslandseinsatz fahre, muss mir klar sein, dass das keine Übung ist. Da können einem solche Dinge passieren (wenn’s deppert hergeht).
Bei den ganzen Spezialeinheiten gehört das zur Ausbildung, wieso dann nicht auch bei einem Offiziersanwärter beim österreichischen Heer. Wie sonst soll man auf sowas vorbereiten, als es zu üben?
Derartige Ausbildungen, besonders das amerikanische SERE Programm sind eigentlich notwendiger Standard. Allerdings mit begleitender psychologischer Betreuung die den Auszubildenden genau das notwendige Handwerkszeug, um mit dieser Krisensituation umgehen zu lernen, mitgibt – genau diese Betreuung dürfte nicht passiert sein.