ÖGK-Chef rüttelt weiter am Wahlarztsystem

5 comments
  1. Der rüttelt am Watschenbaum !

    Kassenverträge attraktiver machen ? Nein, nein, lieber versuchen Ärzte dazu zu *zwingen* … Viel gescheiter !

    Als ob Österreich noch nicht genug Ärzte ins Ausland abwandern..

  2. Wenigstens spricht er das an was ich mir selber schon ausgerechnet habe: Kassenärzte verdienen besser als Wahlärzte, aber müssen dafür halt die Patienten in Masse abarbeiten. Es ist halt schon ein Unterschied an “Servicelevel” wenn man 10 Patienten pro Stunde hat oder 1 bis maximal 2 pro Stunde hat.

    Die Wahlärzte die ich kenne sind keineswegs die Privatärzte der Bonzen die mindestens Tausend Euro pro Stunde machen, sondern Ärzte die sich hingesetzt haben und sich durchgerechnet haben wieviele Patienten sie pro Stunde abfertigen müssen um kostendeckend zu sein. Diese Ärzte haben festgestellt, dass sie so ihren Patienten nicht effektiv helfen können und sich daher für eine Wahlarztpraxis entschieden.

    Jetzt stellt er fest, dass es den Ärzten wohl nicht um das Geld gehen kann, weil die ja schon genug verdienen könnten und stellt dann nicht die Frage warum Ärzte sich dagegen entscheiden offenbar lukrative Verträge mit der Krankenkasse einzugehen?

    Die Krankenkassen sollten daher Möglichkeiten schaffen, dass Ärzte die sich mit Patienten befassen die halt nicht in 5 Minuten abgefertigt werden können dies bei einem Kassenvertrag nicht zu ihrem eigenen Ungunsten machen müssen.

  3. >Die Patienten müssen die Wahlarztrechnungen selbst bezahlen und bekommen höchstens 80 Prozent der Rechnungssumme von der Kasse refundiert, allerdings nur, wenn es sich tatsächlich um eine Kassenleistung gehandelt hat.

    Was hier immer verschwiegen wird: 80% vom Kassentarif, nicht 80% der Rechnungssumme.

  4. Kann aus erster und zweiter Hand sagen, dass nur wenige Wahlärzte sich in Kassenärzte umwandeln werden. Dadurch wird das System im Endeffekt noch mehr belastet, weil weniger niedergelassene.

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