Ludwig: “Asylwerber sollen schneller arbeiten dürfen”

8 comments
  1. > STANDARD: SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner hat die Asyllinie Ihres burgenländischen Amtskollegen Hans Peter Doskozil übernommen. Sie sagt: 90.000 Asylanträge seien zu viel. Plädieren auch Sie für einen strengeren Asylkurs?

    > Ludwig: Ich orientiere mich daran, wie man entsprechend der Europäischen Menschenrechtskonvention diese Anträge behandelt. Die Anträge gibt es, die wird man nur beschränkt beeinflussen können. Die Verfahren müssen schneller durchgeführt werden, damit klar ist, welche Personen einen Asylstatus bekommen und wer wieder beispielsweise in sein Heimatland zurückgeführt werden muss.

    Immer wieder faszinierend wie Politiker es perfektioniert haben absolut nichts mit vielen Worten zu sagen.

  2. Ich denke, es gehört mal die grundlegende Hausaufgabe gemacht und zwischen ~~irregulärer~~ _illegaler_ Migration und Asyl unterschieden. Und zwar sehr gründlich und strikt. Eine Aussicht auf ein besseres Leben ist vielleicht ein Grund aus einem Land wegzugehen. Aber kein Asylgrund. Noch viel weniger, wenn man dafür um die halbe Welt reist. Bevor das nicht funktioniert, brauch ma garnicht weitermachen. Wir haben nämlich eine Mangelberufeliste und jeder, der qualifiziert ist, kann eine Rot-Weiß-Rot-Card beantragen. Würden sich die Vielzahl an Asylwerbern als das bekennen, was sie sind – nämlich Wirtschaftsmigranten – dann könnten sie (Qualifikation vorausgesetzt) damit ganz normal hier leben und arbeiten.

  3. Das wird wiederum nur den Pullfaktor erhöhen. Momentan reisen viele Asylwerber aus Indien nach Spanien und Portugal weil es dort anscheinend leichter ist Arbeit zu finden.

    Asyl ist nur Schutz auf Zeit. Falls eine Person Asyl bekommt, so soll sie arbeiten dürfen und auch alle Rechte genießen. Sobald es keinen Fluchtgrund mehr gibt, so sollte die Person auch zurückgeschickt werden. Andernfalls wird das Asylsystem ad absurdum geführt und aus Asly wird illegale Migration.

  4. >Man sollte möglichst frühzeitig Menschen im Asylverfahren die Möglichkeit auf Arbeit geben. Insbesondere jungen Menschen, die zu uns kommen. Ich halte es für schlecht, wenn junge Männer lange Zeit kaserniert sind und keine Möglichkeit haben, arbeiten zu gehen.

    aka der Niedriglohnsektor braucht mehr Arbeiter und Menschen bei denen nicht klar ist ob sie überhaupt hier bleiben und/oder deutsch sprechen sind perfekt dafür geeignet ausgebeutet zu werden (weil entweder verstehen sie nicht was passiert, akzeptieren es in der Hoffnung das es das Verfahren beeinflusst oder werden abgeschoben bevor sie reklamieren können)

    Dabei ist erst im Juli diesen Jahres so ein Fall aufgeflogen, aber gut das man daraus gelernt hat /s

  5. Strengere Regeln für Asylbewerber. Einfach nur lächerlich wie die alles geschenkt bekommen.

    Legal Zugewanderte aus Drittländer müssen sich derart rumplagen mit sämtlichen Behörden.. mittlerweile kann man jedem nur noch empfehlen, den Pass wegzuschmeißen, dann wird’s einfacher.

    Europa seit 2015 einfach nur noch am Untergehen.

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