[https://ooe.orf.at/stories/3183938/](https://ooe.orf.at/stories/3183938/)

> **Die SPÖ OÖ will einen „verpflichtenden Integrationsdienst“ für junge Asylwerber, die gute Aussichten auf einen positiven Bescheid haben. Die Struktur könnte sich am Freiwilligen Sozialen Jahr orientieren, bei dem man für ein Taschengeld Dienst am Gemeinwohl verrichte, so Landesparteichef und Landesrat Michael Lindner.**

Interessanter Ansatz finde ich.

17 comments
  1. Finde ich absolut sinnvoll. Falls jemand später die Staatsbürgerschaft beantragt, könnte man die Zeit gleich beim Wehrdienst/Zivildienst anrechnen. Leider kommen solche Vorschläge nie von der SPÖ-Bundesspitze.

  2. Jetzt bin ich mal gespannt was den lieben Populisten einfällt damit man zwischen den “schlechten” Asylwerbern (männliche Syrer/Afghanen) und den “guten” Asylwerbern (weibliche Ukrainerinnen) unterscheiden kann.

  3. Als Arbeitgeber würde ich das sehr unterstützen, wenn diese staatlich bezahlten Arbeitskräfte auch mir zur Verfügung stehen. Gerne bezahle ich dafür auch das monatliche Taschengeld, analog zum Zivildienst.

    Das würde das Problem fehlender Arbeitskräfte im Niedriglohnsektor lösen, im Pflegebereich, im Handel, Gastro, Skihütten usw., und gleichzeitig die lästigen Lohnforderungen abdrehen. Du willst mehr Geld? Ich will Taschengeld-Arbeit!

    Am wichtigsten wäre es aber, damit diese Leute nicht unzulässig in unser Sozialsystem einwandern, denn das wäre ja grotesk, dass die Lohnnebenkosten nicht auf das Taschengeld fällig werden. Ich will ja Sozialschmarotzer nicht unterstützen. Und zuletzt denke ich das Urlaub einen sehr negativen Einfluss auf die Integration hat, denn wir wissen alle was passiert wenn junge Männer zu viel Zeit haben, nicht wahr?

    Also von daher, beide Daumen hoch!

    /s falls er es nicht verstanden hat.

  4. wehe das würde der kickl oder a anderer von der fpö fordern

    das wär ja sofort wie zwangsarbeit und reichsarbeitsdienst

    lichtermeer

    die hosen geben ein konzi gegen rechts

    ngo protestieren

    uhbp findet mahnende worte im tv

    der israelische botschafter verlässt das land

    usw …

  5. Ehrlich, wir sind nicht mal in der Lage, abgelehnte oder straffällige Asylwerber konsequent abzuschieben. Insofern sind solche neuen Regelungen und Pflichten nichts weiter als Papiertiger, weil nicht exekutierbar.

  6. Das nimmt der SPÖ niemand mehr ab. Da haben Ludwig und Rendi zuvor anders gesprochen; siehe Ludwig “ich will zig neue Personen die in Wien wählen dürfen”. Auch finde ich dieses Ausbeutejahr fürchterlich, egal ob Ausländer oder der Sklavendienst für Männer – es benötigt einfach weniger Immigration. Anders kann man das nicht lösen.

    Die SPÖ agiert hier so weil sie Angst hat das die FPÖ nach oben hin explodiert bei der kommenden Wahl. Ich kann nur noch sagen: selber Schuld.

  7. Sowas nachdem die SPÖ:

    > SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner fordert Maßnahmen. 90.000 Asylanträge seien zu viel

    Wenn ich weniger Asylanträge haben möchte dann gebe ich den Leuten nicht schon VOR ihrem positiven Asylbescheid Geld. Für manche Länder ist das Entgeld aus 4 Monaten freiwilliger Dienst schon ein Jahresgehalt. Sogar Klimabonus bekommen die NACH dem positiven Asylbescheid. Geld VOR dem Bescheid würde Österreich noch attraktiver und beliebter machen. Oder nicht??

    Ich kann doch nicht der einzige sein der das denkt. Das kann doch niemand als gute Lösung sehen. Abgesehen von ganzen vielen anderen Red Flags dass diese Lösung aufwirft

  8. bitte informiert euch mal über echte zwangsarbeit – das ist kein witz und man sollte solche begriffe – ähnlichh wie “nazi” – nicht so inflationär verwenden.

  9. Einerseits ist das so ein „hackel für nix oder du wirst abgeschoben“ andererseits ist eine halbwegs sinnvolle aufgabe mit zumidest etwas mehr geld als man sonst kriegen würde (fürs nix tun) besser als 24/7 im park zu chün und nix zu tun. Wenn das jetzt gescheit aufgesetzt werden würde z.B mit einer kernaussage wie: „wenn du es machst wirkt es sich positiv auf deinen antrag aus, aber wenn du es nicht machen willst wird es nicht berücksichtigt“, könnte das eine gute sache sein. Ob dann ein implizierter zwang dahinter steckt ist diskutierbar.

    Ich denke je mehr konkat diese menschen zu arbeitenden und „integrierten“ mitgliedern der gesellschaft haben, desto höher ist die wahrscheinlichkeit dass sie sich besser integrieren. Zusätzlich können sie etwas machen worauf sie stolz sein können (ja auch etwas wie tschick stummel von der strasse aufklauben ist eine gute sache).

    Ich hoffe, dass da eine größere vorstellung hinter diesem integrationsdienst liegt und nicht nur scheinheiliges wohlwollen, um in der flüchtlingsdebatte besser dazustehen. Der zivi ist zwar oasch bezahlt aber auch keine schlechte sache. Wenn man versucht das beste daraus zu machen kann es einem viele tore öffnen. Warum ned auch einer/m asylwerber*in?

  10. Unser ganzes Leben besteht aus Zwängen. Weigere ich mich einer Arbeit nachzugehen, streicht mir das AMS halt das Geld. Warum sollte es bei Asylbewerbern anders sein? Ist doch gut wenn sie der Gesellschaft etwas zurückgeben und Dankbarkeit für Essen, Unterkunft und medizinische Versorgung zeigen. In anderen Ländern ist das keine Selbstverständlichkeit

Leave a Reply