Reform der Arbeitslosenversicherung gescheitert

5 comments
  1. >Auf dem Tisch lag auch ein Modell für ein degressives Arbeitslosengeld in drei Stufen. Der Plan sah vor, für die ersten Tage ohne Beschäftigung kein Arbeitslosengeld auszubezahlen. In weiterer Folge hätte sich die Nettoersatzrate auf 70 Prozent und nach drei Monaten auf 55 Prozent belaufen.

    Wie, zuerst gar nichts, und danach dann 70%? Wirklich degressiv schaut mir das nicht aus…

  2. Es war von Beginn an klar das der Vorschlag der Wartezeit von zwei Wochen auch bei Arbeitgeberkuendigung vollkommen verbloedet ist:

    Er wuerde gerade jene die finanziell an der Kippe stehen besonders hart treffen und damit den Sinn und Zweck einer Versicherung widersprechen. Das ist ungefaehr so wie wenn die Krankenversicherung auf einmal entscheiden wuerde den Notfalltransport ins Krankenhaus nicht mehr zu bezahlen zu wollen.

    Darueber hinaus wuerde sie auch dazu fuehren das gerade mit Menschen mit kurzer Arbeitslosigkeit finanzielle Einbussen erleiden wuerden. War nicht der eigentliche Plan dafuer zu sorgen die Arbeitslosigkeit moeglich kurz zu halten, und Menschen die es schaffen nach kurzer Arbeitslosigkeit schnell einen neuen Job zu bekommen zumindest nicht zu benachteiligen? Nun …

    Das frapierende daran ist das alleine dieser Punkt zwangsweisse die Reform scheitern lassen musste, da er sowohl der sozialwirtschaftlichen- als auch der anreitswirtschaftlichen Fraktion widersprechen musste.

    Das der Kocher daran festgehalten hat war einfach nur dumm, und er hat verdient damit schiffbruch erlitten.

  3. das degressive modell kann ich nachvollziehen,

    die 2 wochen CD sind aber next lvl ÖVP bullshit.

    Dann seh ich garnicht mehr ein das ich überhaupt zahlen soll, da is es mir lieber ich kassier 500€ mehr im monat und krieg einfach gar kein AMS geld, als der dreck.

    Drecks verein…

  4. Absurde Idee die zu bestrafen die halt mal zwischen Jobs paar Wochen Lücke haben.

    Wir stellen an der Uni z.B. an jedem beliebigen tag des Monats ein. D.h. Verträge enden auch nicht am Monatsletzten sondern irgendwann. Manche Firmen stellen allerdings nur am 1. oder 15. an. Doktoratsstudiums-Absolventen die in 4 Jahren also fast 8000€ in das System eingezahlt haben und dann zwei Wochen Lücke und schon einen neuen Job haben kriegen nichts aber finanzieren damit Langzeitarbeitslose…

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