laut dem gastrosprecher gibts jetzt mehr (gastro)betreibe als vor corona?
mein eindruck ist ein gegenteiliger, find aber auch grad nix im netz dazu. wenn man bedenkt wie es allgemein schwierig war ein gasthaus oä zu eröffnen, dann würd es mich wundern wenn sich leute während und nach corona das risiko antun würden.
Nein!
Die WKO Zwangsmitgliedschaft gehört endlich weg.
*laughs in Gastropersonal*
Mehr Klatschen…
In anderen Worten, Wasser ist nass 🤷🤦
Händeringend… der Hawara wird si nu anschauen mit seiner Zukunftsbranche. Mehr Leid motiviert dieser Wirtesprecher sicher ned mit soiche Aussagen…
Werde aus der Gastronomie in die Sozialwirtschaft wechseln. Hab beides nicht gelernt, aber bekomme bei der neuen Stelle 2500€/brutto und bei der alten 1900€/brutto (kein Trinkgeld, kassiert die Chefin). Dass es jetzt mehr Gastro Betriebe als vor Corona geben soll ist garantiert Bullshit.
> Schon jetzt würde die Hälfte der Erträge in die Löhne fließen, so Mayr-Stockinger. Jede Lohnerhöhung müsse sich daher in der Speisekarte auswirken, und das falle letztlich auf die Gäste zurück, die gewillt sein müssten, in den Lokalen auch mehr zu bezahlen.
Auch wenn das so stimmen sollte, ist das doch de fakto ein Eingeständnis dafür, dass die Angestellten bewusst und gezielt ausgebeutet werden um die Insolvenz vom Betrieb zu verzögern, weil Kostenwahrheit sich schon lange nicht mehr rechnen würde…
geile überschrift, mein herz tut weh für all die ex-kollegen die sich halt wirklich mit dem job identifiziert haben :/
> Zu diesem Schluss kommt eine von der Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich beauftragte Studie der Universität Wien.
Um ehrlich zu sein ist das ein furchtbarer Artikel. Das war eine qualitative Studie mit 33 Teilnehmern. Die kann natürlich Aufschluss zu den Arbeitsbedingungen in der Gastro geben, aber nicht wirklich die volkswirtschaftliche Frage des Arbeitskräftemangels beantworten.
Außerdem wird über die Studie derart verschränkt mit den Forderungen der AK berichtet, dass Letztere fälschlicherweise als Ergebnis wissenschaftlicher Arbeit und nicht rein politische Forderungen erscheinen. „Selbst schuld“ sagt die Studie ja zB gar nicht.
Gehälter nach oben, Preise nach unten
ist auch so. in der gastro war der mitarbeiter die letzten jahrzehnte nichts wert. gar nichts. lehrlinge wurden schamlos ausgenützt, schändlich untergebracht, “gesellen” in küche und service mies bezahlt und (fast) jedes haus war bewusst personell unterbesetzt, um kosten zu sparen. sobald der arbeitsmarkt aufging wurde heimisches personal erst durch billigere ostdeutsche ersetzt dann durch ungarn. als auch jene sich erdreisten, nicht mehr für diesen hungerlohn zu arbeiten, ging man daran qualifiziertes personal durch unqualifiziertes, ungelerntes personal zu ersetzen. ausnahmen bestätigen natürlich die regel. gute betriebe, die immer ihre mitarbeiter geschätzt haben, haben heute wie damals keinen personalmangel. die betriebe, die heute jammern sind heute meist auch dieselben wie damals.
Diese Studie muss doch 100% Teil der Inseratenaffäre sein. Wer sonst kommt auf eine Idee, zu sowas eine Studie in Auftrag zu geben? Was kommt als nächstes? Eine Studie, die herausfindet, dass Wasser nass und schnee kalt ist?
Absulut richrig bin gelernter koch und will nicht mehr koche eigendlich sehr gerne aber 1 wenn man mehr geld will nein das können wir nicht zahlen 2 immer stress 3 keine sau interessiert sich wie es dir geht
4 es wird immer mehr arbeit und du wirst nur angeschriehen warum das noch nicht fertig ist obwohl es zu viel ist und dann sihst du umsätze von 21 milionen aber 50€ mehr im monat sind nicht leistbar wärend die chefs mit den neuesten firmenautos rumfahren die teurer sind als 2 jahresgehälter von mir ja ich bekomme überall arbeit aber ich soll mich inds grab schuften 12 stunden am tag für mindestlohn und ohne bezahlt überstunden das macht unsere generation nicht mehr mit und am besten war corona kaum war es zum zusperren wurdest du gekündigt und es wurde von dir verlangt sobald es wieder los ging sofort da zu sein mit einen schlechteren vertrag als vorher und arbeiten musstest du mehr weil weniger kolegen zurückgekommen sind aber die gleiche auslastung wie vorher war wärend sich die betriebe neue sachen gekauft haben oder für mehrere milionen umgebaut haben und dann fragen sich die betriebe ernsthaft warum sie keine leute mehr bekommen das ist einfach nur lächerlich
Ich meine viele meiner kolegen arbeiten jetzt einfach bei spar im bistro weil es ihnen dort besser geht als in sölden oder kaprun oder kitzbül einfach peinlich von der arbeitgeberseite
Geschweige den von der Lehrzeit ich meine von 3 jahren Lehre waren mein mitlehrling 2 jahre im salat posten und 1 jahr an der fritöse mein anderer lehrlingskolege war 2 jahre früstück und 1 jahr frontcocking und ich selber war 1 jahr frontcocking 1 jahr früstück und 1 jahr salat und das war nicht weil wir einfach schlecht waren sondern weil wir lehrlinge waren nach dem ich die lehrabschlus prüfung gemacht habe hieß es von meinem küchenchef
So jetzt da du die lehre abgeschlossen hast kommst du auf den gemüseposten weil du zu teuer für den salatposten bist und wir lehrnen dir jetzt wie man kocht
Mal ehrlich was soll man dazu sagen?
3 jahre für nichts weil hätte ich nicht zuhause nach der arbeit gelernt wäre ich durch die lap durchgefallen wie mein einer lehrlingskolege (welcher allerdings nicht dumm ist und derzeit in einem 5 sterne hotel als stationschef arbeitet)
Also im enddefekt ist der arbeitskräfte mangel der gastro in österreich absulut verdient wenn du keine arbeitskräfte findest oder nur schwer liegt das daran das du zu viel für zu wenig geld verlangst und auch noch glaubst das deine angestellten maschienen sind und keine menschen
Liebe Grüße aus der Küche
Essen muss man. Restaurants sind aber optional. Ich vergieße keine Träne.
Nachsehen in der Transparenzdatenbank der Regierung. Da hauts an um, wenn ma so liest was olls an Förderung geflossen ist und ma waß, dass nu vü über die Theke als Thek-away marschiert ist…keine Personalkosten, a poa BK und alles boniert????
Ich hab gute Erfahrungen gemacht in der Gastro, hatten nette Gäste, gute chefs und super Kollegen und das hat mir auch richtig spaß gemacht. So ist das halt leider die Ausnahme.
no shit, Sherlock
Bin selber weg von Gastro, heute angefangen bei Stadt Wien zu hackeln, beste entscheidung ever !!
22 comments
*surprised pikachu face*
[r/tja](https://www.reddit.com/r/tja/)
der letzte ansatz is sehr fragwürdig:
laut dem gastrosprecher gibts jetzt mehr (gastro)betreibe als vor corona?
mein eindruck ist ein gegenteiliger, find aber auch grad nix im netz dazu. wenn man bedenkt wie es allgemein schwierig war ein gasthaus oä zu eröffnen, dann würd es mich wundern wenn sich leute während und nach corona das risiko antun würden.
Nein!
Die WKO Zwangsmitgliedschaft gehört endlich weg.
*laughs in Gastropersonal*
Mehr Klatschen…
In anderen Worten, Wasser ist nass 🤷🤦
Händeringend… der Hawara wird si nu anschauen mit seiner Zukunftsbranche. Mehr Leid motiviert dieser Wirtesprecher sicher ned mit soiche Aussagen…
Werde aus der Gastronomie in die Sozialwirtschaft wechseln. Hab beides nicht gelernt, aber bekomme bei der neuen Stelle 2500€/brutto und bei der alten 1900€/brutto (kein Trinkgeld, kassiert die Chefin). Dass es jetzt mehr Gastro Betriebe als vor Corona geben soll ist garantiert Bullshit.
> Schon jetzt würde die Hälfte der Erträge in die Löhne fließen, so Mayr-Stockinger. Jede Lohnerhöhung müsse sich daher in der Speisekarte auswirken, und das falle letztlich auf die Gäste zurück, die gewillt sein müssten, in den Lokalen auch mehr zu bezahlen.
Auch wenn das so stimmen sollte, ist das doch de fakto ein Eingeständnis dafür, dass die Angestellten bewusst und gezielt ausgebeutet werden um die Insolvenz vom Betrieb zu verzögern, weil Kostenwahrheit sich schon lange nicht mehr rechnen würde…
geile überschrift, mein herz tut weh für all die ex-kollegen die sich halt wirklich mit dem job identifiziert haben :/
> Zu diesem Schluss kommt eine von der Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich beauftragte Studie der Universität Wien.
Um ehrlich zu sein ist das ein furchtbarer Artikel. Das war eine qualitative Studie mit 33 Teilnehmern. Die kann natürlich Aufschluss zu den Arbeitsbedingungen in der Gastro geben, aber nicht wirklich die volkswirtschaftliche Frage des Arbeitskräftemangels beantworten.
Außerdem wird über die Studie derart verschränkt mit den Forderungen der AK berichtet, dass Letztere fälschlicherweise als Ergebnis wissenschaftlicher Arbeit und nicht rein politische Forderungen erscheinen. „Selbst schuld“ sagt die Studie ja zB gar nicht.
Gehälter nach oben, Preise nach unten
ist auch so. in der gastro war der mitarbeiter die letzten jahrzehnte nichts wert. gar nichts. lehrlinge wurden schamlos ausgenützt, schändlich untergebracht, “gesellen” in küche und service mies bezahlt und (fast) jedes haus war bewusst personell unterbesetzt, um kosten zu sparen. sobald der arbeitsmarkt aufging wurde heimisches personal erst durch billigere ostdeutsche ersetzt dann durch ungarn. als auch jene sich erdreisten, nicht mehr für diesen hungerlohn zu arbeiten, ging man daran qualifiziertes personal durch unqualifiziertes, ungelerntes personal zu ersetzen. ausnahmen bestätigen natürlich die regel. gute betriebe, die immer ihre mitarbeiter geschätzt haben, haben heute wie damals keinen personalmangel. die betriebe, die heute jammern sind heute meist auch dieselben wie damals.
Diese Studie muss doch 100% Teil der Inseratenaffäre sein. Wer sonst kommt auf eine Idee, zu sowas eine Studie in Auftrag zu geben? Was kommt als nächstes? Eine Studie, die herausfindet, dass Wasser nass und schnee kalt ist?
Absulut richrig bin gelernter koch und will nicht mehr koche eigendlich sehr gerne aber 1 wenn man mehr geld will nein das können wir nicht zahlen 2 immer stress 3 keine sau interessiert sich wie es dir geht
4 es wird immer mehr arbeit und du wirst nur angeschriehen warum das noch nicht fertig ist obwohl es zu viel ist und dann sihst du umsätze von 21 milionen aber 50€ mehr im monat sind nicht leistbar wärend die chefs mit den neuesten firmenautos rumfahren die teurer sind als 2 jahresgehälter von mir ja ich bekomme überall arbeit aber ich soll mich inds grab schuften 12 stunden am tag für mindestlohn und ohne bezahlt überstunden das macht unsere generation nicht mehr mit und am besten war corona kaum war es zum zusperren wurdest du gekündigt und es wurde von dir verlangt sobald es wieder los ging sofort da zu sein mit einen schlechteren vertrag als vorher und arbeiten musstest du mehr weil weniger kolegen zurückgekommen sind aber die gleiche auslastung wie vorher war wärend sich die betriebe neue sachen gekauft haben oder für mehrere milionen umgebaut haben und dann fragen sich die betriebe ernsthaft warum sie keine leute mehr bekommen das ist einfach nur lächerlich
Ich meine viele meiner kolegen arbeiten jetzt einfach bei spar im bistro weil es ihnen dort besser geht als in sölden oder kaprun oder kitzbül einfach peinlich von der arbeitgeberseite
Geschweige den von der Lehrzeit ich meine von 3 jahren Lehre waren mein mitlehrling 2 jahre im salat posten und 1 jahr an der fritöse mein anderer lehrlingskolege war 2 jahre früstück und 1 jahr frontcocking und ich selber war 1 jahr frontcocking 1 jahr früstück und 1 jahr salat und das war nicht weil wir einfach schlecht waren sondern weil wir lehrlinge waren nach dem ich die lehrabschlus prüfung gemacht habe hieß es von meinem küchenchef
So jetzt da du die lehre abgeschlossen hast kommst du auf den gemüseposten weil du zu teuer für den salatposten bist und wir lehrnen dir jetzt wie man kocht
Mal ehrlich was soll man dazu sagen?
3 jahre für nichts weil hätte ich nicht zuhause nach der arbeit gelernt wäre ich durch die lap durchgefallen wie mein einer lehrlingskolege (welcher allerdings nicht dumm ist und derzeit in einem 5 sterne hotel als stationschef arbeitet)
Also im enddefekt ist der arbeitskräfte mangel der gastro in österreich absulut verdient wenn du keine arbeitskräfte findest oder nur schwer liegt das daran das du zu viel für zu wenig geld verlangst und auch noch glaubst das deine angestellten maschienen sind und keine menschen
Liebe Grüße aus der Küche
Essen muss man. Restaurants sind aber optional. Ich vergieße keine Träne.
Nachsehen in der Transparenzdatenbank der Regierung. Da hauts an um, wenn ma so liest was olls an Förderung geflossen ist und ma waß, dass nu vü über die Theke als Thek-away marschiert ist…keine Personalkosten, a poa BK und alles boniert????
Ich hab gute Erfahrungen gemacht in der Gastro, hatten nette Gäste, gute chefs und super Kollegen und das hat mir auch richtig spaß gemacht. So ist das halt leider die Ausnahme.
no shit, Sherlock
Bin selber weg von Gastro, heute angefangen bei Stadt Wien zu hackeln, beste entscheidung ever !!