Was haltet ihr von den Meinungen/Beobachtungen in dem Artikel. Wo stimmt ihr zu wo stößt es euch auf? Mich würd euer Generationenhintergrund sehr interessieren

29 comments
  1. ” Die Generation von heute kennt keine harte Knochenbrechende Arbeit mehr und legt mehr Wert auf Freizeit und möchte ihr Leben genießen. Ich verstehe das nicht, die sollen sich gefälligst zu Grunde Schuften, also suche ich mir ein paar Klischees und rege mir drüber auf. ”

    Ernsthaft, das ist halt jetzt wie immer schon populär sich über die Nachfolgegeneration auf zu regen ohne zu beachten wer diese Generation aufgezogen hat. Das gepaart mit dem wehementen verweigern der Realität dass es der Generation unserer Eltern einfach besser ging. Also in Finanzieller hinsicht. Man musste es schon hart verkacken um im Abgrund zu landen. Ich muss mich schon für eine 60qm Wohnung bis zur Pension hin Verschulden.

  2. Na, da sind ja wieder mal alle Klischees und Vorurteile ausgepackt worden

    Ich hab zwar noch nie einen gegessen, aber ich werfe mal einen Avocado-Toast in die Runde 🥑🍞

  3. Eine ganze Generation in einen Topf werfen ist ein bisschen zu einfach, auf die Jungen schimpfen sowieso schon immer modern.

    Ich persönlich versteh allerdings jeden, der nicht 40-60 Stunden arbeiten will, wenn sich am Ende trotzdem nicht viel mehr als die Grundbedürfnisse ausgehen und man von Eigenheim etc. weiter nur träumen kann…

    Da muss und wird sich einiges ändern und das ist meiner Meinung nach nicht die Mentalität der Generation Y!

  4. Hmm…eigentlich gehe ich mit dem meisten d accord.
    Die Differenzierung zwischen Bobo Snowflakes im Akademischen Bereich und den unteren Einkommensschichten (Supermarktkassiererinnen die nicht wissen wie sie miete bezahlen sollen) ist zwar sehr Spitz formuliert aber Grundsätzlich richtig.

    Wir sehen das auch hier auf Reddit. Es gibt hier 80 bis 90% gut verdienende ITler die absolut kein Problem haben auf 4 Tage/Woche zu reduzieren und gleichzeitig über hohe Preise jammern.
    Das ignoriert halt komplett die Lebensrealität der Leute die 1,6k Brutto verdienen.

    Und Am Ende auch die Tatsache dass die Arbeitgeber trotz alledem sich um die Leute besser kümmern müssen. Es wird weniger Leute geben die dieselbe Arbeit machen sollen.

  5. „Sie erlebten in der ersten Reihe fußfrei, was ihre Eltern kaputtgemacht hat“ Vielleicht sollte man diesem Satz mehr Bedeutung zugestehen…

  6. Typischer Boomer „Die Jungen wollen nicht mehr hackln.“

    Selbst aber von der Lehre bis zur Pension im selben Werk gearbeitet und jeden Tag um Punkt 14:00 geduscht und gekammplt beim Portier hinaus spaziert.

    Die wären die ersten die den AG auf den Tisch scheißen würden wenn die ihnen mit den heutigen Konditionen kommen.

  7. Spontan hobbypsychologisch würde ich sagen Neid und Verbitterung, dass wir uns trauen Dinge auszusprechen und gegebenfalls auch zu machen, die sie sich nicht getraut haben. Siehe Wehrpflichtdebatte beispielsweise nach dem Motto: Wir mussten es machen, also sollen die es auch tun müssen.

  8. zum speiben. der grund warum keiner mehr vollzeit plus anstrebt mit tertiärem bildungsabschluss ist weilan nichts mehr davon hat. aufstieg und anerkennung durch fleiss und einsatzbereitschaft ist eine karotte die einem die mittleren managements vor die nase halten dafür dass man sich an all in vertrag reindrücken lasst d dann doppelt so viel hackelt für a paar hunderter mehr brutto de ma dann eh ka zeit hat auszugeben. früher haben sich viele durchgesvhummelt mit charisma heute zählen hauptsächlich kalte harte zahlen, mich wunderts ned dass keinen mehr zaht.

  9. Am allerwenigsten halte ich eigentlich von den sogenannten Experten, einfach weil die in Wahrheit kaum Berührungspunkte haben mit Personen des beforschten Alters.

  10. Boomer haben wie im Artikel beschrieben immer schon so einen scheiß gesagt. Der Riesenunterschied und Grund wieso wir jungen nicht mehr so viel arbeiten wollen (wenn es finanziell leistbar ist) ist die fehlende Rendite. Was bringt es sich 50-60h abzurackern wenn man dann trotzdem nicht viel mehr verdient und sich in 100 Jahren kein vernünftiges Eigenheim leisten kann. Als Boomer hast dir ohne Karriere a Haus kauft und a ganze Familie allein versorgt. Die paar obersten Positionen in Unternehmen stecken sich die Kohle ein und der normale Mitarbeiter haggelt sich ohne viel Rendite bis zum Ende zu Tode in den meisten Positionen.

    Dadurch stecken dann halt viele zurück, arbeiten 30h wohnen lieber auf kleinerem Raum und konzentrieren sich auf Hobbies bzw. Freunde.

  11. Viele der beschriebenen Problemstellungen und Gemeinplätze (Arbeitsmarkt, kultureller Wandel, Erfolgsverständnis) sind beobachtbar und gut dokumentiert. Diese einer Generation in die Schuhe zu schieben ist jedoch weit zu kurz gegriffen, oberflächlich und plakativ. Ein generelles Problem der sog. Generationsforschung. Ich halte nicht viel von dieser pseudowissenschaftlichen Verallgemeinerung. Die Welt wird nach der Pensionierung des/der letzten Babyboomer:in nicht untergehen und „die jungen“ werden ihren Herausforderungen begegnen. Dass die daraus resultierende Gesellschaft anders aussehen wird ist klar und vielfach begrüßenswert.

  12. Sind schon wieder zwei Wochen vorbei?

    Aber im Ernst: Ich werd nie vergessen, wie ich vor ein paar Jahren am Tisch eines guten Freundes und dessen Eltern gesessen bin. Sein Vater (in seinen fünfzigern): “Für das Geld, das ihr bekommts, wär ich niemals arbeiten gegangen.”

  13. Alles Schwachsinn und wieder ein Beweis dafür, dass man kein miteinander will… solche Artikel bringen halt nix und jede Generation hat stärken und schwächen… Das Aktuell die Jugend (eigentlich die Menschen allgemein) so ist, liegt allein an unserer Gesellschaft (Neid und Fehlerkultur, gewaltbereiter und hoffnungslos)

  14. Heinzlmaier – Jugendforscher schreibt für die rechte und reißerische eXXpress Zeitschrift. Er ist ziemlich abgedriftet.

    Finde den Artikel sehr schlecht geschrieben und verallgemeinernd.

  15. hätte man auch weniger zynisch schreiben können. außerdem gehts die meiste zeit um klassenunterschiede statt um generationsunterschiede.

    man sieht auch wie dumm dieses generationen gerede eigentlich ist. es gibt genügend leute in meinem alter die megaviel kohle machen und teure autos fahren wollen bzw. wie im aritkel beschrieben, leute die viel arbeiten müssen um überhaupt über die runden zu kommen. und ja viele sind draufgekommen, dass sich zu tode schuften nicht das coolste überhaupt ist sofern es finaziell möglich ist. man hat dann halt auch logischerweise weniger geld, das verstehen glaub viele nicht.

  16. Arbeiten steht einfach nicht mehr dafür.

    Haus kaufen? Durch Arbeit unmöglich. Familie? Aus dem gleichen Grund auch nicht möglich.

    Wozu also überhaupt arbeiten? Der Wohlfahrtsstaat kümmert sich um meine geringen Bedürfnisse. Ich brauche nicht viel, es gibt nichts zu erreichen.

  17. Jemanden wie mir, 25 Jahre alt, “verweichlicht”, die dank 20 Stunden-Job, Selbstständigkeit und Vollzeitstudium zeitweise am Burnout kratzt und trotzdem noch Geldsorgen und eine ungewisse Zukunft (kein Geld für Prestigeobjekte wie Eigenheim, Klimawandel, etc.) hat, entlocken solche Artikel immer wieder ein müdes Seufzen.

    Wir können eh nix tun, um der Generation über uns das Gegenteil zu beweisen. War eh schon immer so, dass nach unten getreten wird.

  18. “Wir wollen das die nächsten Generationen genauso leiden wie wir es mussten. Das sagen die Experten ”

    Besserer Titel, finde ich.
    Ich finde es auch lustig wie der Autor Sachen erwähnt wie das oftmalige wohnen in einer WG aber nicht in der Lage ist zu verstehen weshalb es sie überhaupt gibt und weshalb Menschen sich entscheiden zusammenziehen. Vielleicht kann es ja sein das heutzutage alles viel teurer ist, man sich weniger leisten kann und die Jobaussichten und Forderungen schlechter und absurder sind als je zuvor aber was weiß ich schon.

    Es ist erbärmlich wie oft ich schon von älteren Menschen gehört habe das ich gefälligst hart schuften soll und mir den Rücken brechen soll damit ich mir ein Haus kaufen und mir Kinder leisten kann. Da sie das ja auch so gemacht haben “kann’s ja nicht so Schwer sein. Diese Generation ist einfach viel zu faul und will nicht mehr arbeiten”

    Aber sobald ich sag dass das ganz einfach nicht mehr möglich ist aufgrund der Inflation, Arbeitsmarkt und diverse Probleme die SIE als vorherige Generation erschaffen haben, bin i des oaschloch.

    Persönlich finde ich das in dem Aspekt eher die ältere Generation die Schneeflocken sind, da sie sich aufregen sobald jüngere Leute es besser haben wollen als sie.
    Das spricht natürlich nicht für jeden aber das war auch schon immer so. Sokrates hat sich ja auch über die jungen aufgeregt.

  19. Meiner Erfahrung nach sind die, die sich am meisten über “Snowflakes” beschweren, meist selbst die allergrößten Snowflakes, die nicht damit klar kommen, dass sich Dinge ändern, dass andere Menschen andere Meinungen vertreten, und das sie selbst an Deutungshoheit verlieren.

  20. Und selbst wenn man diesem traditionellen Maxim gerecht werden wollte, wie denn??

    Familie gründen mit 25 (spätestens), Haus bauen, Baum pflanzen. Eh nicht mehr erreichbar – also kompromissloser hedonismus.

    Wilkommen in der Welt, die ihr geschaffen habt, Boomer.

  21. Die Jugend ist zu faul zum Arbeiten: Sagen diejenigen die jede Minute die sie mehr gearbeitet haben mit Überstundenzuschlägen ausbezahlt bekommen haben. Heute sind Überstundenpauschalen und All-In Standard, und selbst wenn man beides nicht hat, gibts keine Zuschläge sondern es zählt einfach nur 1:1 als Gleitzeit.

    Die wollen alles canceln was nicht passt: Wirklich? Es sind die Jungen die beim ORF anrufen und sich beschweren weil im Tatort ein Schwuler vorgekommen ist?

  22. Viel Blödsinn und Kritik die mehr auf Klassenunterschiede geht wie auf die Generation. Generell so Zeug wie die wachsende gig Economy ist als Verbraucher schwer zu bekämpfen. wenn ich die ein – bis zwei mal im Monat Essen bestelle würde ich da auch lieber beim Restaurant direkt das machen, aber es haben (besonders in großen Städten) fast alle Restaurants nur dritte als Lieferanten. Dann geb ich halt Trinkgeld mit.

    Gespräche um eine bessere Work-Life Balance sind auch eigentlich was gutes für alle. Das ersten mal, dass ich von sowas gehört habe, war das wie uns der Geschichtslehrer erklärt hat, wie viel besser ein 4 stunden Tag für die Gesellschaft wäre. Meine Mutter war’s, die mir beigebracht hat, dass man dem chef nie weiter trauen darf wie man ihn werfen kann.

    Ja ja, früher hat man da nicht drüber gemeckert sondern alles reingesteckt, ist Alkoholiker geworden, hat langfristige schäden am Körper wegen der Arbeit bekommen, und sich dann einfach umgebracht wenn sich schlechte Zeiten mit familiären Stressern vermischt haben. So oder so ähnlich konnte ich das von klein auf in der Familie miterleben.

    Depression, Alkoholsucht, schäden am Körper durch die Arbeit sind schon Familientradition bei mir, und auch fast der Suizid. Das gekoppelt mit Eltern und Verwandten, die mich immerzu warnen nicht ihre Fehler zu wiederholen, ist schon eine starke Motivation bei der Jobsuche besser aufzupassen.

    Aber es geht hier nicht nur um die Besserung des eigenen Lebens. Je mehr Arbeiter sich ihren Wert bewusst sind, und je mehr Leute wissen, dass sie ein besseres Leben verdienem, destso eher kann das Realität werden. Gewerkschaften und co funktionieren nur, wenn Leute sich dafür einsetzen. Sich dagegen zustellen Verteidigt nur einen miesen Status Quo, der die meisten eh unglücklich lässt.

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