
VATER LAG IM STERBEN Rafreider-Auftritt: Die dramatischen Hintergründe – Ich glaube unter diesen Umständen wär es wenigen von uns anders ergangen

VATER LAG IM STERBEN Rafreider-Auftritt: Die dramatischen Hintergründe – Ich glaube unter diesen Umständen wär es wenigen von uns anders ergangen
16 comments
Ansaufen wegen Sterbefall? Der Mann hat wirklich Probleme.
Die Frage ist, ob er wirklich was getrunken hat oder einfach nur durch die Trauer fertig war und sich nicht mehr konzentrieren konnte.
> Ich glaube unter diesen Umständen wär es wenigen von uns anders ergangen
Was ist das für eine dumme Aussage? Ich sauf ned wenn mein Vater/Mutter stirbt, bringt ja nix und zeigt nur seine unreife Haltung. Da bin ich etwas gefestigter aufgestellt.
>Rafreider erklärt darin den Zwischenfall mit einem Anruf seiner Mutter, die nicht gewusst habe, dass er im Dienst sei – unmittelbar vor Sendung. Dabei hätte sie ihm gesagt, dass sein Vater auf der Intensivstation eines Spitals im Sterben liegen würde.
Die ganze G’schicht klingt scho wieder b’soffen, die hat ihn kurz vorher angerufen und dann hat er sich b’soffen, jo genau…
Eh tragisch und alles, aber peinlich das man sich so vor die Kamera stellt und mit dem Tod eines Familienmitglieds nur den Alkohol als Bewältigung kennt.
Ist auch nur ein Mensch, zu was muss man da so n Theater drum machen.
Die spannendste Frage für mich ist zurzeit, wie er zum Dienstort gekommen ist. Hinter dem Steuer?
Tut mir leid für ihn, aber er hätte so einfach nicht moderieren dürfen.
Bleibt nur noch die Frage, wer und wieso hat man Ihn in diesem Zustand vor die Kamera gelassen?
joa, da hammas wieder. Da wird einem Menschen sein Leben lang eingeredet, er muss schön stark sein und dann glaubt er, dass das immer noch gilt, wenn er vernichtende Nachrichten erhält. Weil er eh merkt, dass er’s nicht packt (zurecht), sauft er sich halt an (da kannst dir denken, wie es im Hirnkastl zugeht, wenn das nach einer guten Lösung klingt).
Stimmt nicht.
Ich hätte mir frei geben lassen, aber würde nie auf den Gedanken kommen mich deshalb volllaufen zu lassen. Wird das wirklich als so normal gesehen, dass man sich bei schlechten Nachrichten automatisch betrinken muss?
Ich wünsche ihm nichts Schlechtes und es tut mir Leid, so etwas ist sehr schwer. Aber bitte verharmlosen wir nicht, betrunken zur Arbeit zu erscheinen. Stellt euch vor, es wäre ein Busfahrer.
Ich wollte zunächst kritisch anmerken, wieso der ORF ihm in dieser Situation nicht freigibt, aber laut dem verlinkten Artikel wollte er gar nicht frei haben.
Bin ich da anzige dem das so wuascht is? Wenns woin sollns sich vor jeder sendung volllaufn lossn. Is doch bitte scheiß egal ob der da jetzt an rausch hod oder ned. Da häupl woa sein gaunze amtszeit über angsoffn und bei dem hods a jeder lustig gfunden
Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich sagen: In so einer Situation hat man eine sehr schlechte Einschätzung drüber, was man emotionell aushält. Es ist wie der kurze Moment, wennst dir das narrische Bandl anhaust und du hast so eine Ahnung, dass es dir gleich höllisch weh tun wird, aber der Schmerz hat das Hirn noch nicht erreicht. Das Trauma ist noch zu frisch und du scheisst dich einfach nur vor der Heftigkeit des Einschlags an. Alk ist eine emotionale Stütze, aber halt keine sehr verlässliche. Deshalb versteh ich seine Entscheidung vollauf, auch wenns vernünftig gesehn ein Fehler war.
Wie es dazu kam, dass er vor der Kamera stand…? Ich hätt ihn bei den Schultern gepackt und gesagt: “Komm, ich fahr dich ins Krankenhaus. Du musst jetzt bei deiner Familie sein.” Was genau passiert ist, darüber können wir nur spekuliern. Wär schön, wenn wir das hier mit Empathie schaffen würden.
ITT: Leute die unironisch denken, dass Österreichs kollektives Alkoholproblem vollkommen nachvollziebar und unproblematisch ist.
Scheiß Empörungskultur. Weil irgendwer meinen könnte, das sei ein Skandal macht man einen voreiligen Aufstand. In Schweden muss eine sozialdemokratin darüber nachdenken, ob sie zurücktritt, weil sie als 16 jährige den hitlergruß gezeigt hat. Ein anderer sagt was über Israel und USA in einem Atemzug und jemand anderer schreit Rücktritt.
….ist alles nicht mehr ernst zu nehmen.
Selbst wenn diese fürchterlichen privaten Umstände nicht wären wär es für mich als einmaliger Ausrutscher durchgegangen. Vertrauliches Gespräch mit dem Vorgesetzten und gut wärs. Aber unter diesen Umständen ist so etwas erst recht entschuldbar, sowas nimmt einen schon arg mit und er hat ja niemanden gefährdet oder geschädigt.
A Scheiß ist das. Mir tut er ehrlich gesagt wirklich leid.
Ich kann mi no gut ans Begräbnis von meinem Vater erinnern. Bin von so gut wie jedem gfragt worden, ob i betrunken bin. War aber komplett nüchtern.
Durch den Schock is es mir so gangen als ob i mir was eingeworfen hätt. Nie mehr wieder möcht i so geistig weggetreten sein, das is einfach nur grauslig…