Nachhilfe-Start-up Go Student verschärft Sparkurs

5 comments
  1. > im Juni 2021 beim Einstieg der Investoren Softbank und Tencent mit 1,4 Milliarden Euro bewertet worden. Im Jänner 2022 stieg der Wert durch eine weitere Finanzierungsrunde auf 3 Milliarden Euro.

    Das ist so absurd. Das ist ein Plattform, die mehr oder weniger Lehramt-Studierende und Schüler:innen miteinander verbindet – da ist quasi keine Technik mit dabei. Aber Hauptsache kräftig mitschneiden und mehr auf Verkauf statt auf Betreuung aus sein.

    * https://www.derstandard.at/story/2000134914153/frustriert-von-nachhilfe-tutoren-erheben-schwere-vorwuerfe-gegen-go-student

    * https://profil.at/wirtschaft/lebt-das-start-up-gostudent-vom-versagen-des-bildungssystems/401445463

  2. Der Gang der meisten “Startups” eben.

    So aggressiv expandieren, dass man den Bankrott nur mit immer neuem Risikokapital abwenden kann. Und wenn die Kundenanzahl mal für ein paar Wochen nicht mitexpandiert, implodiert alles.

    (Ja, noch lebt diese Firma. Aber wer weiß wie lang noch)

    ​

    Eine Firma nachhaltig und risikoarm aufzubauen ist dieser Zielgruppe wohl nicht cool genug.

  3. “im Juni 2021 beim Einstieg der Investoren Softbank und Tencent mit 1,4 Milliarden Euro bewertet worden”

    Also wie bei allen Pyramidenspielchen kommt nun die Trübsal nach dem Jauchzen zuvor. 😛

  4. Gibts da Bedarf für eine offene, Open Source Plattform? So schwer ist das ja nicht zum programmieren.

    Finanzierung kann auch nicht so teuer sein. Durch Spenden finanzieren und durch Inseratgebühr für Lehrende (1,- pro Inserat oder so) sollt doch das bissl Traffic, Domain und Webspace gedeckt sein.

    Die Prüfung der Lehrenden wär halt interessant wie man das verifizieren kann, dass das keine pädophilen Säcke sind die Kinder verzahn sondern zumindest Lehramtsstudierende (ja ich weiß, schließt sich nicht zwangsläufig aus…)

Leave a Reply