Eisige Piste: Eine Tote, zwei Schwerverletzte

11 comments
  1. sehr steil, eisig, Pistenrand war durch einen Fangzaun gesichert

    das wars anscheinend wert das eigene Leben zu riskieren bzw. zu verlieren.

  2. Ich war vor kurzem Skifahren und muss sagen, dass die Pisten in einem bedenklichen Zustand sind, speziell für Anfänger und noch mehr für jene, die sich überschätzen und noch nicht so die Kontrolle über ihre Ski haben.

    An Nordhängen vereisen die Pisten und sind extrem hart, an sonnenexponierten Hängen wird die Piste schon am Vormittag zur reinen Buckelpiste. Auch für mich als erfahrener Skifahrer nur mit stark angepasstem Tempo fahrbar. Ich hab die Halbtageskarte nicht einmal zu Ende gefahren sondern hab es dann gelassen, weil man einfach nur durchgehend aufpassen muss, besonders auch auf andere Skifahrer.

    Natürlich gilt die Eigenverantwortung, aber bei der Schneelage und dem zum dreißigsten Mal zerfahrenen, überforerenen und stark verdichteten Schnee ist die Frage, ob es betriebsseitig nicht verantwortungsbewusst wäre, solche Pisten zu sperren. Natürlich sind das große Verluste, wenn dann Schadensersatz gefordert wird oder die Tickets ermäßigt verkauft werden müssen, aber steht das nicht in keinem Verhältnis zum Sicherheitsgewinn?

    Kenne zumindest niemanden, der sich beschweren geht, weil die Buckelpiste, bei der im Steilhang schon die Erde rausschaut, gesperrt wird oder der eisige Steilhang nicht mehr horizontal runtergerutscht werden kann.

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