Ab Mitte Jänner: Millstätter Gastronom sperrt Araber aus

31 comments
  1. Völlig unverständlich, dass so jemand mit Personalprobleme zu kämpfen hat. /s

    Bin schon auf den Rant gespannt, wenn ihm das erste mal eine Strafe wegen Diskriminierung ins Haus flattert.

  2. “Veganer, Hippies, Ökos und Araber ausgeschlossen”

    Hätt er deutlich abkürzen können, wenn er geschrieben hätt “nur für Nazis”

  3. “Zehn Jahre lang habe ich Millstatt gastronomisch aufrechterhalten. […] Im Sommer wird das für Millstatt ein Riesenproblem werden.”

    ok, boomer

  4. Sein Lokal, seine Regeln. Ich seh da kein Problem. Wenn ich auch eher nicht anstreben werde, da hin zu gehen.

  5. Wenn ein muslimischer Taxifahrer seine homosexuellen Fshrgäste rauswirft, dann weinen die Faschos.
    Wenn ein Fascho-Wirt Araber rauswirft, dann klatschen die Faschos.

  6. Davon abgesehen wie dumm das Ganze ist mal in der Praxis:
    Wonach geht er da?
    Passkontrolle? Hautfarbe? Wird ein in AT geborener Ali rausgeworfen?

  7. Weil ein 4er Tisch Araber deppat war, wird allen Arabern der Zutritt verwehrt. Ebenso “ÖKOs”, was immer das heißt. Das scheint mir alles etwas extrem. Und was das GlBG dazu sagt? Bin skeptisch.

    Glaub i verpass nix wenn i da ned hin mag?

  8. > “Veganer, Hippies, Ökos und Araber ausgeschlossen”, schrieb Lercher in
    > einer Instagram-Story

    Verdammt!

    Jetzt sind Veganer schon schlimmer als der Diktator aus Saudi-Arabien der seine Knochensägegang in fremde Länder schickt.

  9. Okay, wird bestimmt nix mit der Verkleinerung zu tun haben und kein publicity stunt sein um rechte Kundschaft anzulocken.

    Gg dabei ihm gratis pr zu geben @klz

  10. Dass ich als veganer Öko mit Hippies und Arabern in einen Topf geworfen werde ist mir jetzt aber nicht recht.

  11. Schlechte Werbung = gute Werbung
    Der werte Herr hat zwar einen festen Schaden, aber Marketing kann er 😂

    PS viele Einheimische besuchen dieses Lokal aufgrund diverser Auszucker sowieso schon lange nicht mehr^^

    PPS Man kann vieles sagen, aber Bezahlung ist bei ihm top und sehr weit über Kollektiv (= Schmerzensgeld, damit man den Chef erträgt)

    LG ein Millstätter

  12. was würd passieren wenn’s juden anstatt araber wärn?

    edit: und wie will er das eigentlich heraus finden? nur von dem wie die leut ausschaun oder muss man eine bestätigung vom notar haben?

  13. Also das ist ja ein klarer Fall oder, diese Diskriminierung darf nicht passieren. Trotzdem hat das mit den arabischen Touristen eine Saite in mir angeschlagen. In vielen arabischen Ländern, Katar, VAE, Saudi Arabien etc ist die Art und Weise wie mit Menschen in Dienstleistungsberufen umgegangen wird unterdurchschnittlich schlecht. Vorallem weil es sich bei den Leuten in diesen Berufsgruppen fast ausschließlich um Gastarbeiter:innen handelt, spielt hier eine rassistisch-klassistische Abneigung eine große Rolle. Und das verträgt sich überhaupt nicht mit unserem Bild von Dienstleistern, insbesondere in der Kleingastronomie. Klar, wir haben auch unsere Dienstleister:innen, die schlecht bezahlte Gastarbeiter:innen zu schlechten arbeitsbedingungen einstellen, weil das sonst keiner macht, keine Frage. Und auch bei uns gibt es diese rassistisch-klassistische Abschätzigkeit, oder zumindest so paternalistische Gefühle. Aber halt nicht überall, und ws ist zumindest der Chef in diesem Restaurant gewöhnt, dass man ihm mit Respekt begegnet. Ob er das mit seinen Angestellten auch macht mag fragwürdig sein, er hat ja anscheinend auch “Personalprobleme”, obwohl er der regional größte Gastronom zu sein scheint?!
    Wurscht. Auf jeden Fall ist das Thema sicher vielschichtiger als es im Artikel rauskommt.

  14. Der Typ ist aber auch mal von dieser Aktion abgesehen ein unfassbar widerlicher und unsympathischer Mensch. War leider tatsächlich gar keine große Überraschung, dass sowas von dem kommt.

  15. Warum fragen sich alle wie er das herausfinden will ob jemand Stammgast oder Einheimischer ist?

    Ist Millstatt hat 3,5k Einwohner, alle kennt man vielleicht nicht, aber sehr viele davon. Touristen sind jetzt nicht so schwer zu erkennen, da hat man sogar in Wien eine gute Trefferquote. Arabische Touristen noch viel leichter, außer in Millstatt laufen sehr viele einheimische Muslime mit sehr viel Geld herum. (Ja ich weiss arabischer Raum gibts auch andere Konfessionen bla)

    Nicht das ich das gut heise, aber man kann sowas schon durchziehen speziell mit wenigen Tischen, ohne offensichtlich zu diskriminieren, einfach reserviert Schild auf jeden Tisch und fertig. Also hier auf Gerichte zu hoffen ist schon arg blau äugig.

    Wie viele Millstätter so ein Vorgehen gut heißen wird sich zeigen, befürchten würde ich doch einige bzw. genug um ein kleines Lokal am laufen zu halten.

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