Wenn ma si de [Impfratn auf Gemeindebasis anschaug](https://orf.at/corona/daten/impfung), gibts a paar ‘Gallische Dörfer’, sowohl im positivn als ah im negativn Sinn, die am auffallen kinntn. Am faszinierendstn find i allerdings Jungholz.

Für alle denens no nie unterkommen is: Jungholz is a Dorf mit zugehörigem Gemeindegebiet, des als Quasi-Exklave vo Nordtirol nur über an schmalen Korridor auf am Berggipfel mitm restlichen Bundesland verbundn und abgsegn davon nur durchs Allgäu/Bayern erreichbar is. Als Kuriosum tauchts immer wieder amal auf, in dem Kontext fallts aber durch sei absolut unterirdische Impfquote von 39% auf, mit dems ned nur meines Wissens des Bundes-Schlusslicht bildet, sondern ah weit abgschlagen hinter jedem Durchschnitt von Land, Bund und Bayern liegt. Gibts da a Gschicht dazua? Woas jemand was? Mi würds echt interessieren.

5 comments
  1. Die letzte Person die versucht hat mehr zu Vorgängen in Jungholz rauszufinden brach an einem Herbstnachmittag 1927 dorthin auf und wurde erst den folgenden Frühling von einer Lawine wieder freigegeben, seltsamerweise allerdings auch durchbohrt von einem Pfahl aus _jungem Holz_.

    Seitdem meiden Anthropologen und auch alle anderen diese Enklave.

  2. Bei so einer Enklave wäre ja überhaupt interessant wie das ist, wenn die Grenzen zu wären und man nur mit Tests rüberkommt. Dann können sich die wahrscheinlich nicht mal “freitesten”, weils dort vermutlich keine eigene Teststation gibt.

  3. Standard-Artikel in 3, 2, 1…

    Aber ich nehme an die meisten haben sich in Deutschland impfen lassen und nicht in den österreichischen E-Impfpass eintragen lassen.

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