
[https://wien.orf.at/stories/3190677/](https://wien.orf.at/stories/3190677/)
Ich meine gut so.
Egal ob das eine MINT-Arbeit ist oder nicht, das was er getan hat war billigstes Copy&Paste und das ist nichtmal in der Mittelschule erlaubt. Soll natürlich seine eigene Leistung im praktischen Teil der Arbeit nicht schmälern, aber das zeugt von mangelnder Sorgfalt und (wenn man es negativ ausdrückt) auch irgendwo pure Faulheit. Abgesehen davon, ist es extrem unfair jenen gegenüber (wie z.B. ich!), die ihre Einleitung+theoretischen Teil selbst geschrieben haben.
Seinen Abschluss muss man ihm deswegen jetzt nicht aberkennen, aber zumindest eine formale Rüge bzw. ein Notenabzug sollte drin sein (kA ob das rechtlich überhaupt möglich ist).
8 comments
was soll da a notenabzug bringen? lol
Das zeigt nur, was die Uni hervorbringt:
Form ist wichtiger als Inhalt.
Ich hab’ in meinem Leben an der Uni auch viel gepfuscht, d.h. in letzter Minute mMn dürftige Texte zusammengeschustert und dafür dann meistens doch überraschend gute Noten bekommen (meistens…nicht immer :> )
Und ich kann euch garantieren, wie jeder andere Mensch der in seinem Leben mehr als null schriftliche Arbeiten verfasst hat, dass man a) in jeder Arbeit die man selber schreibt GANZ GENAU weiß, ob ein Satz/eine Aussage/jeglicher Inhalt von einem selber ist, oder nicht…
….und b) selbst die am schnellsten von mir hingefetzte Arbeit noch jeglichen Fremdinhalt als Zitat gekennzeichnet hatte, und sei es mit einem der Faulheit ensprungenen indirekten Zitat das mal eben eine 3/4 Seite der Arbeit umfasst, aber zumindest klarmacht, dass diese 3/4 Seite original NICHT von mir stammt, sondern paraphrasiertes Sekundärmaterial ist. Hauptsache, nicht plagiiert. Im Zweifelsfall die Arbeit ehrlicherweise mit direkten und indirekten Zitaten überzogen – wer halbwegs flüssig und fehlerfrei schreiben kann ist 50% der Kommilitonen sowieso schon klar überlegen, und wenn man nicht gerade Grundlagenforschung in Naturwissenschaften betreibt ist es oft auch scheissegal, wie “originell” man sein möchte.
Die grundlegenden Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens wurden und werden auf Hochschulen auch mehr als ausreichend und klar erklärt. Wer ein Studium abgeschlossen hat, kann das bestätigen. Abgesehen davon, das sie weder schwer zu verstehen, noch besonders komplex sind und in Kurzform auf 2-3 Seiten passen.
Es gibt schlichtweg keinen logischen Grund für Plagiate in einer Diplomarbeit. Die Diplomarbeit sollte aufgrund einer klaren Verfehlung der grundlegenden formellen Kriterien als ungültig erklärt werden.
edit: Der Beitrag liefert eh das tl;dr:
> In Poppers Dissertation habe er außerdem Fremdplagiate aus einem Wikipedia-Eintrag
Wikipedia-Plagiat in einer Diss. Oida.
Wie man heute noch plagiieren kann ohne erwischt zu werden, versteh ich sowieso nicht. Bei mir haben die Profs ganz klar gesagt: “Eure Masterarbeit wird mit mehreren Unterschiedlichen Software Tools auf ein Plagiat geprüft! Macht es nicht!”
Auch die ÖH bietet teilweise einen kostenlosen Check an, das halt nutzen.
warum runterspielen mit faulheit, mangelnder sorgfalt? dann von praktischen leistungen reden?
das nennt man betrug
Wird wohl wenig bringen. Popper hat schlampig gearbeitet; für die TU Wien ist es peinlich da sie die Studenten drängt alles richtig zu machen, aber beim eigenen Lehrpersonal die Augen verschliesst. Aber man müsste Popper nachweisen das er bewusst betrogen hat und das war im Kontext sicher nicht der Fall.
Wens interessiert, da ist der ursprüngliche Post vom Weber: https://plagiatsgutachten.com/blog/diplomarbeit-von-simulationsforscher-niki-popper-fast-die-haelfte-des-fliesstextes-aus-dem-internet-plagiiert/
>Seinen Abschluss muss man ihm deswegen jetzt nicht aberkennen
Doch, wenn das Ausmaß des Plagiats gravierend ist schon. Uns habens auf der FH schon härtestens gef***** wenn ein Zitat ned passt hat