Richtwerte für Mieten steigen wegen hoher Inflation massiv an

12 comments
  1. Ich kann’s nicht oft genug sagen: dass die Gewerkschaft sich jeds Jahr für a Lohnerhöhung zur Kompensation der Inflation an Haxn ausreißen und mit Streik drohen muss, während die Miete völlig automatisch steigt, ist eine gesetzliche BEVORZUGUNG der Vermieter gegenüber der erwerbstätigen Bevölkerung.

  2. Und dann gehen Genossenschaften her und wälzen die flexibel finanzierten Kredite direkt auf die Mieter um was zu einer Mieterhöhung von teilweise 25% führt.

  3. Find ich super. Der “Mehrwert” einer Wohung steigt natürlich auch,

    Immobilien sind mittlerweile das unsozialste Produkt der Welt geworden.

  4. Man hat ja hier auch in letzter Zeit auch immer von Mieterhöhungen wegen VPI gelesen. Sind die so spät dran wenn das schon ab Aprill 2022 gegangen wäre, oder zu früh dran für die ab 2023?

  5. Wie immer: Die Rendite auf Kapital wird protektioniert, die Rendite auf Arbeit ist völlig wurscht und dem Markt untergeordnet.

  6. Ja warum solln auch nur die Leute die eine Privat vermietete Wohnung haben mehr zahlen müssen?

    Wenn dann gehört beides auf 2-3% gecapped.

    Aber würde man jetzt nur die Richtwertmieten einfrieren und jeder der privat mietet bekommt weiter fleissig Mieterhöhungen … wäre einfach unfair.

    Im übrigen sind die Richtwertmieten Österreichweit sowieso Spottpreise. Davon können andere auch nach einer 10%igen Erhöhung nur träumen.

  7. Richtwertmieten sind die billigsten Mieten überhaupt. Da muss man sich nicht groß aufregen wenn man mal mehr zahlt. Immer noch weitaus billiger als alle anderen Mieten inkl. Gemeindemieten.

  8. Das wird ein heftiger Schlag gegen die Binnenkaufkraft. Zusammen mit den weiteren anstehenden Preissteigerungen auf Energie (Verbund gibt schon vor) und Lebensmittel, vor allem Grundnahrungsmittel denen man nicht ausweichen kann, wird das den Binnenkonsum im optionalen Bereich treffen.

    Ich finds nicht gut, aber nachdem überall nach weniger Konsum gerufen wird, so gehts halt auch.

    Leid tun mir vor allem kleinere Geschäfte die eine junge Kundschaft haben, oder generell nicht das Luxussegment bedienen. Die Kaufkraft von deren Kunden leidet bei sowas stark, aber sie selbst können oft preislich nicht so weit nach oben um ihre eigenen gestiegenen Kosten UND die Umsatzrückgänge auszugleichen.

    Ich bewundere wie es möglich ist so deutlich mehr als nur den Inflationsausgleich vollständig an Mieter weiterzugeben. Am Ende will natürlich jeder die Inflation von jemand anderem bezahlt kriegen, und der letzte hat Pech gehabt.

  9. die armen vermieter stellen eine hausverwaltung ein für ihre zinshäuser die gleichzeitig makler ist, doppelt und dreifach kassieren, für etwas das vor jahren schon abgezahlt ist

    ich hab tatsächlich der hausverwaltung in den letzten 3 jahren nichts gehört. außer vorschreibungen die ständig mehr werden

    eigentum ist sowieso unleistbar, dabei verdient ich sicher besser als die meisten.

    zieh bald wieder nach kärnten und wohn in meinem kinderzimmer

Leave a Reply