Wie fandet ihr das Interview mit‘n Kickl?

19 comments
  1. Er ist wie immer ein “Sauzoin*”, wie man hier so schön und liebevoll sagt.

    Er kann schon reden, ist aber ein schmieriger Wendehals* wie immer. Also nicht besonders anders als jedes andere Interview bisher.

    *milieubedingte Unmutsäußerungen

  2. Natürlich keine inhaltliche Bewertung, aber rein handwerklich, rhetorisch war das schon sehr stark vom BIMAZ. Hat genau das erreicht, was er wollte. Und – was bei seinen Fans extra gut ankommt – sogar den bösen Wolf zum Stottern gebracht. Vergleichts das mal mit den Interviews mit Kanzlerkandidatin Rendi-Wagner und Kanzler Nehammer, da sind leider Welten dazwischen. Und Kickl setzt auch auf die richtigen Themen. Er steuert Richtung Ballhausplatz zu.

  3. Für 25% der Wähler ist selbst das nicht zu deppert, halte ihn und andere FPÖ Politiker aber für intelligent.

    Sie nutzen einfach die Blödheit und Bildungsarmut der Bevölkerung um sich selbst zu bereichern. Dabei haben sie keinerlei Ehre oder Ethik, es geht nur um Eigennutz.

  4. Tatsächlich fand ichs schlecht.

    Zu viel Wahlkampf zu viel auf die Person kickl. Ich fand die Fragen auch etwas komisch. Bei der fpö den kickl fragen, was er zu dem brunzpickerl hält ist verschwendete Zeit. Ich würde ihm überhaupt erst mal fragen, ob solche Zeichnungen dem politischen Ämtern die diese Personen innehaben, nicht unwürdig ist. Was der kickl davon denkt oder nicht denkt wissen wir eh alle. Ich möchte wissen, wie er dazu steht, dass das Erwachsene Menschen posten die für andere Erwachsene Menschen bzw auch Kinder die politische vertretung übernehmen sollen.

  5. Habs mir nicht angeschaut und nur in der Zeitung gelesen aber was mich traurig macht ist, dass so einer in Österreich Bundeskanzler werden kann und das eine SPÖ so schwach ist und fast schon unfähig wirkt.

  6. Ich fand die Interviewführung von Wolf diesmal eher suboptimal.
    Konkret hat er für mich das “Klimaterroristen”-Thema komplett überstrapaziert, vor allem als er dann gegen Ende Vergleiche zu Asyl-Pushbacks angestellt hat. Dass dieses Wording lächerlich ist dürfte klar sein, aber ich sehe den Sinn dahinter nicht, daran gefühlt ein Drittel des Interviews zu verschwenden. Auch dieses ominöse “Pissen-auf-Klimademonstranten”-Plakat war für mich persönlich nicht relevant genug um ihm so viel Zeit zu widmen. Wolf wollte Kickl offensichtlich “exposen”, was hier aber ein bisschen zu gezwungen wirkte, zumindest konnte Kickl immer relativ souverän aus den Fragen herauswinden.

    In Summe kann Kickl wohl mit seiner Performance zufrieden sein, vor allem beim Thema Grenzschutz wird er wohl bei den Anhängern gepunktet haben, während seine Antworten zu den anderen Themen (Identitäre, Klimaschutz, Coronademos, Bundeshymne) für Sympathisanten ohnehin kein Dealbreaker sein sollten.

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