Meine Frau kauft gelegentlich beim Honeder (Baecker, Linz) so ein TooGoodToGo-Sackl.
Ich denk mir immer meinen Teil, wenn die 2 Stunden vor Ladenschluss die Sackerl fertig haben, die man am Vormittag bestellt haben muss.
Edit: Bei den zwei Sunden bin ich unsicher.
Was. Ein gewinnorientiertes Unternehmen will Gewinn machen? Surprise.
Gleichzeitig sehe ich aber auch deutlich, dass so manche/r das Produkt auch nutzt, weil es ihm/ihr den Soma “erspart”. Viele haben Angst, die Existenzgefährdung zuzugeben. Weshalb der offene Kühlschrank bei uns besser genutzt wird als die Lebensmittelbörse, bei der man sich “outen” muss.
Beim Billa Plus werden die Sackerl um 1100 hergerichtet.
Soweit ich weiss benötigt man ein smartphone. Ich finde das eine Frechheit.
Es gibt absolut keinen Grund wieso dies an ein smartphone gekoppelt werden sollte. Ich verstehe auch gar nicht wieso das über eine “App” läuft – welche Information liefert ein smartphone zusätzlich das dies nicht anders implementiert werden kann?
Die Idee an sich ist ja nicht so das Problem; offenbar gibt es eine Nische hier an Personen die das verwendet. Es ist nur völlig unklar wieso das an ein smartphone gekoppelt ist (von nicht Linux zentrischer Anwendung mal ganz zu schweigen).
Alle Restaurants wo ich bis jetzt mit too good too go war haben offensichtlich die App für promo benutzt.
Teuerung betrifft alle. In den Sozialmarkt kann nicht jeder und zudem sind diese nicht in der Nähe. Ich bin froh dass ich mit Too Good To Go etwas sparen kann.
Zudem hat bisher jeder Mitarbeiter von Supermärkten gesagt das seit Too Good To Go wesentlich weniger Lebensmittel weggeworfen wird. Dass das also früher alles bei Sozialeinrichtungen gelandet ist, ist ein Mythos.
Fakt ist Lebensmittel die bis zum Ladenschluss nicht mehr verkauft werden sollten generell an Bedürftige Menschen gespendet werden und nicht über eine App mit Vorbestellung erst Recht wieder verkauft werden.
Die armen die es wirklich dringend und ggfs. zum Überleben benötigen haben nichtmal ein Handy.
Frage an die Billa-Mitarbeiterin: “wegen einer Zitrone kommen dann alle weg”
Billa-Mitarbeiterin: “na selbstverständlich!”
Witz des Jahrhunderts. Mittlerweile ist es ja schon ein Glück wenn du Obst und Gemüse kaufst, wo nix angeschimmeltes oder angefaultes dabei ist.
Generell finde ich es auch super fragwürdig, wenn die Konsumenten gleich als die bösen hingestellt werden. Na super, wir werden eh gearscht bis zum geht nicht mehr und dann werden wir hier auch noch als die bösen geframed: “Die Konsumenten schmeissen so viel weg” “Wir haum so an Druck weil der Konsument ois super frisch wü”
Ich hab bisher nur ein einziges Mal ein too good to go Sackerl gekauft (Spar), und ich werd von dort sicher keins mehr nehmen.
Das ist doch eh immer so:
Uber: Idee: nimm ein paar Leute mit, wenn du von A nach B fahrst und verdien dabei was. Realität: Hauptberufliche Uber Fahrer, weil Taxis es zu gut hatten.
AirBnB: Idee: Vermiete deine Wohnung, wenn du sie nicht brauchst. Realität: Spekulanten kaufen ganze Wohnblöcke, um Pseudohotels aufzumachen.
wow, das ganze Thema ging ja komplett an mir vorbei. Ich kannte too good to go bis vor 2-3 Tagen gar nicht, nicht mal vom hörensagen.
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Meine Frau kauft gelegentlich beim Honeder (Baecker, Linz) so ein TooGoodToGo-Sackl.
Ich denk mir immer meinen Teil, wenn die 2 Stunden vor Ladenschluss die Sackerl fertig haben, die man am Vormittag bestellt haben muss.
Edit: Bei den zwei Sunden bin ich unsicher.
Was. Ein gewinnorientiertes Unternehmen will Gewinn machen? Surprise.
Gleichzeitig sehe ich aber auch deutlich, dass so manche/r das Produkt auch nutzt, weil es ihm/ihr den Soma “erspart”. Viele haben Angst, die Existenzgefährdung zuzugeben. Weshalb der offene Kühlschrank bei uns besser genutzt wird als die Lebensmittelbörse, bei der man sich “outen” muss.
Beim Billa Plus werden die Sackerl um 1100 hergerichtet.
Soweit ich weiss benötigt man ein smartphone. Ich finde das eine Frechheit.
Es gibt absolut keinen Grund wieso dies an ein smartphone gekoppelt werden sollte. Ich verstehe auch gar nicht wieso das über eine “App” läuft – welche Information liefert ein smartphone zusätzlich das dies nicht anders implementiert werden kann?
Die Idee an sich ist ja nicht so das Problem; offenbar gibt es eine Nische hier an Personen die das verwendet. Es ist nur völlig unklar wieso das an ein smartphone gekoppelt ist (von nicht Linux zentrischer Anwendung mal ganz zu schweigen).
Alle Restaurants wo ich bis jetzt mit too good too go war haben offensichtlich die App für promo benutzt.
Teuerung betrifft alle. In den Sozialmarkt kann nicht jeder und zudem sind diese nicht in der Nähe. Ich bin froh dass ich mit Too Good To Go etwas sparen kann.
Zudem hat bisher jeder Mitarbeiter von Supermärkten gesagt das seit Too Good To Go wesentlich weniger Lebensmittel weggeworfen wird. Dass das also früher alles bei Sozialeinrichtungen gelandet ist, ist ein Mythos.
Fakt ist Lebensmittel die bis zum Ladenschluss nicht mehr verkauft werden sollten generell an Bedürftige Menschen gespendet werden und nicht über eine App mit Vorbestellung erst Recht wieder verkauft werden.
Die armen die es wirklich dringend und ggfs. zum Überleben benötigen haben nichtmal ein Handy.
Frage an die Billa-Mitarbeiterin: “wegen einer Zitrone kommen dann alle weg”
Billa-Mitarbeiterin: “na selbstverständlich!”
Witz des Jahrhunderts. Mittlerweile ist es ja schon ein Glück wenn du Obst und Gemüse kaufst, wo nix angeschimmeltes oder angefaultes dabei ist.
Generell finde ich es auch super fragwürdig, wenn die Konsumenten gleich als die bösen hingestellt werden. Na super, wir werden eh gearscht bis zum geht nicht mehr und dann werden wir hier auch noch als die bösen geframed: “Die Konsumenten schmeissen so viel weg” “Wir haum so an Druck weil der Konsument ois super frisch wü”
Ich hab bisher nur ein einziges Mal ein too good to go Sackerl gekauft (Spar), und ich werd von dort sicher keins mehr nehmen.
Das ist doch eh immer so:
Uber: Idee: nimm ein paar Leute mit, wenn du von A nach B fahrst und verdien dabei was. Realität: Hauptberufliche Uber Fahrer, weil Taxis es zu gut hatten.
AirBnB: Idee: Vermiete deine Wohnung, wenn du sie nicht brauchst. Realität: Spekulanten kaufen ganze Wohnblöcke, um Pseudohotels aufzumachen.
wow, das ganze Thema ging ja komplett an mir vorbei. Ich kannte too good to go bis vor 2-3 Tagen gar nicht, nicht mal vom hörensagen.