Ärztekammer lehnt neue Regeln für Spitalsärzte mit Ordinationstätigkeit ab

6 comments
  1. Wennst vorm Abgrund nochmal Vollgas gibst… Hacker kanns einfach.

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    Ich frag mich wirklich, wer noch im Spital bleiben wird. Die private Krankenversicherung wird bis weit in die Mitte der Gesellschaft ankommen in den nächsten Jahren. Vor allem bei den Jüngeren, die noch nicht so viel Prämie derzeit zahlen. Und dem Hacker werden links und rechts die Ärzte davonrennen.

    Es wird genauso sein wie bei den Notärzten: Diensträder können nicht mehr besetzt werden? Egal, wir verpflichten einfach Anästhesisten aus dem Krankenhaus einmal pro Woche einen Dienst zu fahren. Die freuen sich wegen der Erfahrung und der Action und der Hacker spart Abermillionen weils im Gehalt eh inkludiert ist

  2. Die Konsequenz wird sein, dass jeder der sein Können privat anbieten kann einfach das Krankenhaus verlässt. Bleiben tun dann Ärzte die noch in Ausbildung sind, fachlich weniger fundierte, Masochisten, ein Primar (selbst dafür findet man heutzutage je nach Fach und Lage der Abteilung schwer wen bis niemanden mehr).

    Man braucht nichtmal in die Zukunft schauen. Anästhesisten gibt es jetzt schon teils auf Honorarnote, ebenso Radiologen (siehe Klinik Ottakring). Pathologen haben überhaupt offenbar großteils den Spitälern den Rücken gekehrt und lassen sich die Präparate an riesige private Institute schicken. Bei Kinderärzten in Wien nehmen sogar schon Wahlärzte zu einem großen Teil keine neuen Patienten.

    Und was is die Antwort? Hacker und Co liebäugeln mit Zwangsarbeit. Funktioniert ja im Rettungsdienst auch so (Zivildiener).

  3. In 5 Jahren wirst dann in Spitälern nur mehr von Idealisten behandelt die das minimum an legal notwendiger Fortbildung erhalten haben und komplett überarbeitet sind.

    Und eine Pflegefachkraft führt 6 ehemalige Amazonfahrer die angelernt wurden Infusionen zu legen.

    Hoffe sie können die Labels besser lesen als Klingelschilder.

    Besser wir führen gleich so ein system wie in idiocracy ein.

  4. Fangen wir dann bitte an die Ausbildung in Rechnung zu stellen. Es kann nicht sein das die Steuerzahler für die Verschlechterung des Gesundheitssystems auch noch zahlen müssen.
    Dieses Geld wird rein in Krankenhäuser bzw. Die Kassen investiert, weiß nicht ob das was löst aber ich glaube es ginge in die richtige Richtung

  5. >”Ich habe kein Problem damit, wenn jemand 20 Stunden im Spital arbeitet und 20 Stunden in einer Kassenordination”, sagte Hacker Ende letzter Woche. “Das wird ein Tabubruch sein. Aber wir werden in diese Richtung gehen”, fügte er hinzu.

    Um ehrlich zu sein, verstehe ich nicht ganz, was daran so schlimm sein soll. Bei uns in Salzburg ist das der Fall. Zumindest bei meinem Hausarzt. Der arbeitet Teilzeit im Krankenhaus und den Rest der Zeit ist er in seiner Kassenarztpraxis. Warum sollte man Ärzten diese Flexibilität nicht geben? Gebraucht werden sie da und dort.

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