5.400 Lehrer unterrichten ohne Abschluss

13 comments
  1. kann sinnvoll sein, muss es aber nicht.

    Praxiserfahrung kann im Unterricht den Schülern etwas bringen, aber natürlich fehlt esevtl an pädagogischen Methoden.

    Eine gewisse Ausbildung/Kurs sollte schon verpflichtend sein, aber meiner Meinung nach muss man nicht studiert haben um Inhalte gut vermitteln zu können

  2. An unseren Schulen sind einige Lehrkräfte ohne Abschluss, die in Nebenfächern unterrichten. Was soll man tun, wenn es zu wenige studierte Lehrkräfte gibt? Die Kinder sollten ja trotzdem unterrichtet werden.

    Bisher hörte ich nichts negatives darüber.

  3. Mein stelle sich vor: “**5.300 Ärzte operieren ohne Abschluss”** …. da wär Feuer am Dach, aber bei den Halbprofessionellen … eh wurscht … sand ja nu Kinder, des wochst sie wieder aus

  4. Ist kein Problem wenn die Lehrer gut sind. Hat man ja bei vielen Nachhilfe-Lehrern.

    Das Problem ist primär die Politik. Die haben das Bildungssystem bewusst sabotiert in den letzten 20 Jahren – primär die ÖVP aber die anderen machen laufend mit. Und keiner löst das Problem.

  5. Also aus meiner eigenen Schulzeit, in der alle Lehrer einen Abschluss hatten, kann ich sagen: Ein Studium bringt nicht zwingend eine gute Fähigkeit Lerninhalte an Kinder verständlich zu vermitteln mit sich. Insofern sehe ich das jetzt nicht zwangsläufig als Problem

  6. Ich find des jetzt nicht so arg, weil wenn du Lehramt im Bachelor studierst, hast eh schon Pädagogik. Einen Masterabschluss sollten die halt dann irgendwie noch nachmachen -aber soweit ich weiß, machen den viele Lehramtsstudenten heute eh schon berufsbegleitend nach

  7. das lehramtsstudium is eh ziemlich umsonst. Hab mich nach dem Bachelor insignifikant besser vorbereitet auf die Schule gefühlt und bin mir fast sicher das Nachhilfe geben neben dem studieren mir mehr gebracht hat als studieren.
    Und bezahlung is ehrlich gesagt beschissen für 8+4 semester studium

  8. Was bringt ein Abschluss wenn der Lehrer ned mit Schülern kann? Der ohne, seine Leidenschaft ist, mit Schülern zu arbeiten.

  9. Mein Eindruck warum das so ist: In Österreich werden Schulen weniger als Ort der Wissensvermittlung und -aneignung gesehen, sondern primär als Orte um die Kinder zu verwahren, damit Papa und Mama (die aber bitte nur Teilzeit) brav hackeln gehen können. Da ist’s dann auch egal wenn ein Studi oder fachfremde Personen unterrichten. Eine Diskussion was in der Schule notwendig ist findet so gut wie nicht, und wenn dann nur sehr oberflächlich und schon gar nicht an den wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert statt.

    Zitat des damaligen Bildungsministers Faßmann “Wissenschaft soll sich nicht überall einmischen. Politik hat schon auch seinen Gestaltungsspielraum.” Dass der Typ jetzt die ÖAW leitet ist der nächste Witz.

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