Mütter oft freiwillig nicht berufstätig

27 comments
  1. Ungeheuerlich, Frauen oeben selbstbestimmt?

    Sofort 3 verpflichtende Kindergartenjahre und mehr Frauen in All-in Verträge!!!

  2. > Dazu komme ein Bild von gestressten berufstätigen Müttern, das abschreckend wirken könne. Hier fehlten positive Role Models.

    Die Forderung nach positiven Role Models finde ich seltsam. Will man die Leute belügen? Wenn beide Partner mit einem Kleinkind Vollzeit berufstätig sind, dann ist das stressig. Ich würde sogar sagen, dass es ohne Hilfe von den Großeltern oder einer Nanny meist gar nicht geht. Allein schon deswegen weil ein 1-jähriges Kind sich im Kindergarten andauernd irgendeinen Virus einfängt und die 5 Tage Pflegeurlaub schon Anfang Februar aufgebraucht sind.

  3. ![gif](giphy|3kzJvEciJa94SMW3hN)

    Aberaberaber der Genderpaygap unter anderem durch Teilzeit und mehr Frauenquoten und für ein selbstbestimmtes, glückliches Leben muss Frau doch voll im Berufsleben stehen. Man muss ihnen nur mehr Chancen geben.

    Geh bitte… soll doch jeder machen was ihn gfreut. Und ja, auch wenn wer in der Rolle als komplette Hausfrau happy ist dann solls doch bitte so sein. Altes Rollenbild hin oder her. Da braucht keiner skandalisiert tun. Ich kannte auch einen Hausmann der bei den 5 Kinderlein blieb während die Frau Gemahlin das Geld heimgebracht hat. Da fands dann jeder auf einmal so modern und super …

  4. Könnte ich mir persönlich nicht vorstellen. Ich finde, bei der Kindererziehung ist es das beste, wenn sich die Eltern 50/50 um das Kind kümmern. dann hat jeder Partner noch einen Teil seines Lebens, Kinder verbringen Zeit mit beiden Elternteilen gleichermaßen.

    Aber generell sind solche Statistiken mit Vorsicht zu genießen, weil sie in den seltensten fällen wirklich den Querschnitt einer Gesellschaft widerspiegeln und oft auch biased sind. Grundsätzlich hat Vollzeitmutter zu sein einfach mehr Nachteile als Vorteile:

    – man macht sich finanziell vom Partner abhängig

    -man verliert Arbeitsjahre

    -Gefahr, dass man in dieser Lebenssituation bleibt besteht.

    -24/7 Kinderbetreuung und Haushalt ist extrem anstrengend.

  5. Die Jan-Peters und Carolines, die ab der 6. Lebenswoche ihr Leben in der Tagesbetreuung verbringen, sind mit Abstand die größten Sozialkrüppel die ich durch meine Kids kennenlerne. Change my mind

  6. Es ist aber nicht nur Teilzeit statt Vollzeit. Oft ist es auch schlechtere Bezahlung und tlw. schlechtes Klima am Arbeitsplatz, was in kauf genommen wird nur um einen kürzeren Arbeitsweg und mehr Flexibilität zu haben.

    Zumindest war es bei meiner Mutter so. Auf mehr Stunden aufstocken ging auch nicht und irgendwann war es auch zu spät um Firma zu wechseln.

  7. Mein Hot Take: Viele Leute aller Geschlechter freut das arbeiten gehen nicht wirklich, man macht es, weil man muss oder zu müssen glaubt. Vielleicht ist es eine Generationenfrage, “ich glaube ich bin für 40 Stunden pro Woche nicht geschaffen” hört man schon in letzter Zeit öfter — kann aber auch sein, dass das immer schon so war. Jedenfalls, wenn man eine soziale Rolle haben kann wo man ohne allzuviel schlechtes Gewissen das Arbeiten sein lassen kann, ist es wohl klar dass das einige so machen.

  8. Recht habens. Die Zeit mit Kind is das schönste was es gibt. Sich von Arbeitgeber f***** lassen kann man später immer noch. Wenns also leistbar ist, dann gut so

  9. Ist zum Teil ein bissl illusorisch – wir arbeiten 30 bzw 40 Stunden – vermutlich bald beide Vollzeit, aber auch nur weil wir sehr flexible Jobs haben UND die Großeltern auch noch öfter und gern einspringen können.

  10. Vielleicht wollen manche auch einfach nur Zeit mit den Kindern verbringen? Und des ned nur am Wochenende?

    Das geht leichter wenn man “nur” 30 stunden arbeitet

  11. 1. Zu wenig Kinderbetreuung.
    2. Zu wenig gleiche Bezahlung im Job.
    3. Zu wenig Bezahlung in Sozialberufen.
    4. Keine wirklichen Chancen als Mutter nach der Karenz wieder mit den selben Aufstiegschancen weiter zu Arbeiten.
    5. Zu wenig flexible Kinderbetreuung auch in öffentlichen Kindergärten weil dort immer weniger Menschen arbeiten (Siehe Punkt 3)
    6. Zu starre Struktur bei Arbeitszeiten auch in Bürojobs.
    7. Zu viel alte Meinung, dass es ohne die Mama nicht geht.
    8. Zu schlechte Kinderbetreuung nach dem Kindergarten. (Ganztagesschule ist auch net ganz tags.)
    9. Marginalisierung von Frauen in bestehenden Jobs nach dem Kinder kriegen.

  12. Ich kenne ein paar Frauen die nur darauf warten das sie endlich Hausfrau sein dürfen.

    Will hier keine Debatte losbrechen ob sie das dürfen sollen wollen müssen, aber manche wollen das nunmal, aber ich verstehe nicht was das problem dabei ist?

    Also, abgesehen von den schrecklichen verlorenen Arbeitskräften für die Kapitalismus Maschine, und das diese Familien eigentlich nur finanziell benachteiligt sind durch 1 Einkommen.

    Manche wollen sich die Kapitalismus Maschine halt nicht antun, und Frauen haben zumindest noch eine Chance das zu vermeiden (auch wenn sie die ganze Last dann auf den Partner abladen, der deshalb ja nicht das doppelte verdient, aber eigenes Thema) und das beneide ich schon etwas.

    Und alle die ich kenne die kleine Kinder haben wo beide arbeiten (müssen) haben ein Support Netzwerk an Familie, weil sonst ist das eh nicht leistbar – im Sinne von Geld und Zeit.

    Hab den Artikel noch nicht angeklickt, aber alleine der Titel löst schon soviel es aus.

  13. Hat schon mal jemand an die “Wirtschaft” gedacht? Die arme “Wirtschaft”!

    Texte die unter “” Anführungszeichen stehen können für jeglichen dramatischen Zweck ausgetauscht werden.

    Beispiele: Kinder, Banker, Politiker, Unternehmen, …..

  14. Na da hab ich eine einfache Lösung: Vollzeit auf 30h senken und schon haben wir wieder mehr Leute die Vollzeit hackeln, easy fix.
    Was willst mit einem Kleinkind unter 2 arbeiten gehen, da bist gleich wieder beim AMS so oft wie die krank sind. Darüberhinaus jedoch find ich es wichtig Kinder zu sozialisieren und das Angebot gehört trotzdem ausgebaut, Staatlich und flexible und nicht durch igendwelche Firmen die dann die Förderungen abzweigen.

  15. Hört hört! Frau will nicht nur gebären, sondern auch noch den eigenen nachwuchs aufziehen. Unverschämt!!!

    meine lösung: gebt der familie nur 1/3 was die betreuung von kleinstkindern kostet und schaut was passiert. (Der schlüssel bei den kleinen lautet pro 3-5 1 betreuungsperson,

    Dann kann jeder frei entscheiden

  16. War doch früher ganz normal. Da konnte der Vater finanziell für die Familie sorgen und das alleine. Da hat er es sogar noch geschafft das Haus abzubezahlen.

  17. Ich frag mich halt, wozu man ein Kind bekommt wenn man es schon mit spätestens ein Jahr in die Ganztagsbetreuung steckt. Nur eine Wochenendfamilie kann’s ja auch nicht sein.

  18. Dazu habe ich mal eine Aussage von der Feministin Simone de Beauvoir gelesen: „Keiner Frau sollte es erlaubt sein, zu Hause zu bleiben und ihre Kinder großzuziehen, denn hätten sie diese Möglichkeit, dann würden zu viele Frauen sie nutzen.“

    Frauen in Österreich dürfen im Vergleich zu anderen Ländern, wie etwa Deutschland, selbstbestimmter leben, weil es auch von staatlicher Seite viele Hilfsgelder und Steuererleichterungen für Familien gibt. Das ist toll!
    Auch werden für jedes Kind vier Jahre Pension angerechnet.

    Ich kenne wenige Mütter, die sich darauf freuen, ihr Kind mit ein bis zwei Jahren in die Spielgruppe zu geben, um wieder arbeiten zu “dürfen”. Manchmal geht es leider finanziell nicht anders. Auch psychisch und physische Einschränkungen sind hinderlich und damit meine ich keine Erkrankungen. Mütter brauchen einfach ihre Zeit, um sich von Geburt und Stillzeit zu erholen.

    Meine Gedanken zu dem Thema: Die ersten Feministinnen haben es mit der Frau gut gemeint, von wegen, dass sie selbstbestimmt leben darf und kann. Eine Frau kann heute so leben, wie sie es möchte. Eigentlich.

    Leider hat die Wirtschaft schon vor längerer Zeit erkannt, dass man Doppelverdiener-Paare mehr schröpfen kann. Die Zeiten, in denen ein Vollzeitgehalt gut zum Leben gereicht hat und der Verdienst der Frau als schönes Zusatzeinkommen da war, sind leider schon lange vorüber. Mittlerweile ist es so, dass eine Familie zwei Gehälter braucht, um überhaupt über die Runden zu kommen. Wenn es überhaupt reicht… Natürliche je nach Region.

    Wer sich dem entzieht, hat mit enormen finanziellen Einschränkungen zu kämpfen. Und doch machen es viele Mütter zum Wohle ihrer Kinder, auch wenn der Vater kein Topfverdiener ist.

  19. Spiegelt meine Erfahrungen im Freundeskreis und meine persönliche wieder.
    Gut das Betreuungsangebot auszubauen, so dass Familien Wahlfreiheit haben.
    Männer motivieren, mehr in Karenz zu gehen. Und wenn Frau Zuhause ist bzw. Teilzeit unbedingt auf das Pensionssplitting achten, sonst fällt einem das mal echt auf den Kopf.
    Ich bestreite nicht, dass einiges noch verbessert werden sollte, aber prinzipiell geht es uns schon sehr gut. 1 Jahr bezahlt (mit Abstrichen) Zuhause bleiben und dann im zweiten Jahr Bildungskarenz (vielleicht so ein schwindliger Online Kurs über Babypause verlängern), so schlecht ist das im internationalen Vergleich nicht.
    Eine Bekannte hat neulich mal gesudert weil der arme Bub mit 2.5 Jahren jetzt für ein paar Stunden in die Betreuung muss und sie Teilzeit arbeiten und dass der Staat nichts für Familien macht.
    Ich will jetzt die Gefühle nicht schmälern, weil ich verstehe es ist hart für sie, aber ehrlich gesagt, irgendwann ist das auch mal Privatvergnügen und der Staat muss nicht alles kompensieren.
    Als wir neulich bei Verwandten in Italien waren hat eine Schwangere Freundin gefragt wieviele MONATE ich in Karenz gehe. Ich habe gesagt 2 JAHRE.
    Dort hat man 6 Monate, inklusive Mutterschutz. Wenn du 2 Monate vor der Geburt gehst hast du nachher 4 Monate, wenn du 1 Monat vorher gehst nachher 5 Monate.
    Also auch der Mutterschutz ist bei uns gottseidank großzügig und für mich war das eine chillige Zeit.
    Wiegesagt, man kann immer Sachen verbessern, überhaupt wenn ich an alleinerziehende denke.
    Aber prinzipiell ist es sudern auf hohem Niveau und man kann froh sein, was hier die Arbeitnehmervertreter etc alles erkämpft haben.

  20. Die Sache ist halt, dass mein Teilzeit-Arbeitstag als Mama ja nicht mit dem Ausstempeln aufhört.
    Du hast trotzdem den Haushalt, Termine, Arztbesuche, musst Besorgungen machen, beim Lernen helfen, kochen, usw.

    Meine Kids sind jetzt 9 und 11, Kinderbetreuung geht mit der Kleinen. Der Große ist Authist und da war Fremdbetreuung – bei uns hier – echt schwierig. Da fehlt”s m. M. nach an gut ausgebildetem Personal. Aber das ist ein anderes Thema.

    Vollzeit geht bei mir nicht, weil spätestens in der Ferienzeit die Betreuung nicht mehr gegeben ist. Omas und Opas sind weit weg. Freunde und Geschwister alle selbst berufstätig. Und auch wenn ich meine Kids mal am Vormittag alleine lassen kann, WILL ich das ganztags einfach nicht. Ich denke schon, dass ich auch in diesem Alter noch für sie da sein sollte. Mit 15 oder 16 schaut’s dann eh schon anders aus.

    Ich arbeite gerne. Das Gehalt ist okay. Ich bin nicht reich, komm aber gut über die Runden. Es geht sich ein Urlaub im Jahr aus und uns fehlt”s eigentlich an nichts.
    Ganztags würd ich sicher auch irgendwie schaffen. Aber dann bleibt mein Privatleben völlig auf der Strecke und da bin ich ehrlich, dass sind mir ein paar Hundert Euro nicht wert. Da steh ich auch dazu.
    Wenn ich dann am Ende des Lebens zurückblicke, möcht ich mich nicht fragen, wieviel ich gearbeitet hab, sondern wieviel ich gelebt hab.

  21. Sollte die Forderung nicht so sein dass die Normalarbeitszeit so gestaltet ist, dass sich alles unter einem Hut ausgeht wenn sich beide Eltern Teile koordinieren?
    30h + 30h = 40h + 20h

  22. Der Irrsinn ist nicht das sich ein Elternteil dazu entscheidet oder es lieber möchte. Sondern dass es automatisch die Frau ist.
    Warum?
    Männer leisten oft freiwillig keine Erziehungsarbeit

  23. Vielleicht sollte “Hausfrau” geschellschaftlich anerkannt werden, und im Pensionssystem berücksichtigt werden. Es ist nämlich nicht einfach nur Freizeit einen Haushalt mit einem oder mehreren Kindern in Schluß zu halten.

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