
[https://www.derstandard.at/story/2000142950933/klimakrise-das-ueberholte-mantra-von-einer-politisch-indifferenten-wissenschaft?ref=article](https://www.derstandard.at/story/2000142950933/klimakrise-das-ueberholte-mantra-von-einer-politisch-indifferenten-wissenschaft?ref=article)
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Da einer der Herren mein Proffessor ist und hier immer wieder das Thema des Klimaklebens aufkommt, möchte mal mit euch über den Beitrag diskutieren.
6 comments
Ich finde es schon bei Journalist:innen schwer bedenklich, wenn sie als Aktivist:innen auftreten, weil es nicht ihre Rolle ist und ihrer Glaubwürdigkeit schadet. Nicht, dass echte Objektivität jemals möglich wäre, aber nicht mal Ansatz versuchen objektiv zu sein und nur seine Zielgruppe zu bedienen ist ein relativ neues Phänomen, dass wir dem Social-Media-Zeitalter zu verdanken haben.
Bei der Wissenschaft sehe ich ebenfalls die Gefahr, dass man sich hier unnötig angreifbar macht, in dem man klar einer Seite zuordnenbar ist. Das führt in der Politik, in der oft entscheidet wer einen Vorschlag einbringt und nicht was der Vorschlag beinhaltet, dann dazu, dass auf genehme Wissenschaftler:innen zurückgegriffen wird. Und nachdem es um viel Geld geht, wird man die immer finden. Wie das aussieht kann man sich in den USA ja schon lange ansehen. Wenn dass der Zielwert ist, stimmt die Richtung…
Gleichzeitig verstärkt man den Trend, dass auch in der Wissenschaft die Lauten und nicht die Guten im Fokus stehen.
Ich widerspreche ihnen aber auch schon in dem Punkt, dass ich die aktuellen Störaktionen nicht als “vielversprechenden Ansatz” ansehe, sondern als Schaffung eines Feinbildes, dass es der konservativen Mehrheit sehr einfach macht dagegen zu sein. FFF hat da eine andere Qualität, die haben das Potential mehrheitstauglich zu sein. Und wenn die Kinder vom Politiker dort mitmarschieren, kann sich der auch daheim im Wohnzimmer ganz andere Sachen anhören. Persönliche Betroffenheit schafft man so, nicht damit, dass man dem Berufsverkehr “am Oarsch geht”.
ich find spezialisierung garnet so dumm.
einer der mit messinstrumenten in am labor oder so abgeht is vl net der richtige für an fernsehauftritt bei dem er von am propagandaheini zerlegt wird.
Aktionismus der den Leuten auf den Oarsch geht ist halt für die Fisch, damit schafft man keine Bewusstsein für Klimaschutz sondern bringt die Leute nur dazu dass sie aus Trotz jetzt Bewusst drauf scheißen.
Gilt übrigens für alle Demos aller Farben, alles nur zu Beruhigung der eigenen Klientel, ein gigantischer Kreiswichs.
Ich würds begrüßen, wenn sich Wissenschaftler:Innen mehr am politischen Diskurs beteiligen.
Und wenn ma uns ehrlich sind, ist das de fakto eh schon passiert, zB bei den ganzen Virolog:innen während Corona.
Da Diskussionen in der Wissenschaft eher sachlich sind trägt das hoffentlich ein bissl zur Verbesserung des Diskussionsklimas bei.
Der Wandel des Klimawandels kommt durch Innovation und Fortschritt, nicht durch Einschränkungen und Jammer.
[deleted]