Wegen des Leaks der Meldedaten von wsl. jeder Österreicherin und jedem Österreicher wurde nun eine Sammelklage gestartet.

Link zum Standard-Artikel: [Rechtsanwälte starten Sammelverfahren wegen GIS-Datendiebstahls – Netzpolitik – derStandard.at › Web](https://www.derstandard.at/story/2000143129433/rechtsanwaelte-starten-sammelverfahren-wegen-gis-datendiebstahls)

Link zur Website der Sammelklage inkl. Formular (wegen Überlastung momentan nicht erreichbar): [GIS Datenleck – Rechtsanwälte helfen (gis-datenleck.at)](https://gis-datenleck.at/)

20 comments
  1. Da wird halt genau gar nichts rauskommen. Denn -> wenn das ein Präzedenzfall wird können sämtliche Unternehmen schei**en gehen vor lauter Strafen.

    *edit: Natürlich gehört gestraft, ich meine damit, dass ich nicht glaube, dass ein Gericht so einen Präzedenzfall schaffen will. Denn – und ich bekomme das von meinen Datenschutzkollegen regelmäßig mit – solche Fälle passieren ständig und überall, in unterschiedlichen Ausmaßen. Und z.B. als KMU wäre so ein Fall wo du ein paar Hundert Kundendaten verlierst wahrscheinlich existenzbedrohend.

  2. blöde frage:

    Wenn ich das richtig verstanden habe, hat die GIS die Daten an das Subunternehmen übergeben, zum Zweck der Verarbeitung dem stimmt man beim Ausfüllen der Daten ja im Grunde zu.

    Beim Subunternehmen ist dann ein (menschlicher?) Fehler aufgetreten, der den Verlust bzw Schaden verursacht bzw begünstigt hat.

    Müsste man da nicht das Subunternehmen verklagen?

    Ich kapiere zwar schon nicht warum diese Daten überhaupt im Internet gelandet sind, wenn es um die Konsolidierung von Datenbanken ging, aber ok..

  3. Worauf läuft das realistisch im besten Fall raus, Schadensersatz bezahlt durch Geld das wir sowieso vorher eingezahlt haben?

  4. welche sinn hat das überhaupt? das wir schadensersatz kriegen, den wir dann durch erhöhte gis gebühren oder andere steuern zahlen müssen

    schlussendlich profitieren dann die rechtsanwälte oder?

  5. Sie erwähnen es eh auf der Homepage, aber beachtet bitte: Wenn ihr keine Rechtsschutzversicherung habt oder eure dafür nicht aufkommt, müsstet ihr für die entstandenen Kosten selbst aufkommen – das klären sie aber wohl mit jedem individuell wenn fest steht ob man zu den Geschädigten gehört

  6. inwiefern hat das GIS die Befugnis meine Daten zu verarbeiten / weiterzugeben, wenn ich noch nie beim GIS angemeldet war? hab ja nie irgendwas unterschrieben..

  7. laut der Sammelklage-Webseite geht das Strafverfahren gegen den Hacker?! Das online unverschlüsselt zur Verfügung stellen ist viel schlimmer. Die IT Firma bzw. GIS muss verklagt werden mMn.

  8. Wirklich spannend sind die Datensätze mit Auskunftssperre. Da sind uU neue Identitäten und Wohnsitze, etc fällig. Da wäre ich als Betroffener richtig happig, wenn die in freier Wildbahn wären.
    Weil Auskunftssperren sind meistens sehr, sehr kritische Datensätze, wo es um Leib und Leben gehen kann.

  9. Ich find ja super dass ein Liechtensteiner und einer mit nem Büro im ersten das so groß aufziehen. Die riechen fix das große Geld ![img](emote|t5_2qo9i|28536)

  10. Das Ganze sieht für mich nach einem Money-Grab (u.A. über Rechtsschutzversicherungen von Geschädigten) aus. Bei dem Leaker/Verkäufer aus den Niederlanden wird nichts zu holen sein. Reich werden nur die Anwälte, die das gefickt eingeschädelt haben.

     

    Und wenn der geleakte Datensatz wirklich der ganze ZMR Dump ist, den die GIS zum Erfüllen ihres gesetzlichen Auftrags bekommt … dann sind eigentlich alle in Österreich gemeldeten “geschädigt”.
    Dass die GIS ne IT-Bude mit ihren Datenauszügen spielen lässt – das ist das Problem. Dafür wird fix einigen auf die Finger geklopft – aber richtige Konsequenzen bis auf Empörung der Öffentlichkeit wird das nicht haben, solange die GIS analog zu Behörden hier im wunderschönen Lande Österreich unterm Schutzschirm stehen. Im Notfall wird die GIS halt zum Bauernopfer für das BMF, damit sich der Bund schön abputzen kann…

  11. Fun fact: Viele ärgern sich über den Leak ihrer Daten und geben dann genau dieselben Daten bereitwillig an einen ihnen persönlich völlig unbekannten Rechtsanwalt… Genau mein Humor! 🙂

  12. GAU = Größter anzunehmender Unfall. Wenn 9 Millionen Datensätze – sprich alle ZMR Daten aller Österreicher geklaut wurden. Erstaunlich ruhig, wenn man bedenkt, dass das Magenta Leak nur 20.000 Datensätze enthält und aktuell präsenter in den Medien ist. Ich hoffe der IT-Subauftragnehmer ist gut versichert, denn die Strafe müsste die heftigste in der jungen DSGVO Geschichte sein…

Leave a Reply