
Doskozils Angriff auf die Wohnungsgemeinnützigkeit: Das Burgenland macht Ernst: Erste Pilotprojekte der neuen “Leistbares Eigentum”-Schiene sollen ab Herbst entstehen

Doskozils Angriff auf die Wohnungsgemeinnützigkeit: Das Burgenland macht Ernst: Erste Pilotprojekte der neuen “Leistbares Eigentum”-Schiene sollen ab Herbst entstehen
8 comments
>Denn zum einen wird mit den Förderrichtlinien vorgeschrieben, dass den späteren Mieterinnen und Mietern eine Kaufoption eingeräumt werden muss und der spätere Kaufpreis dabei nicht, wie bei der gesetzlichen Kaufoption laut WGG möglich, anhand des Verkehrswerts der Liegenschaft berechnet werden darf. Es muss vielmehr einen schon im Mietvertrag vereinbarten Fixpreis geben, der den tatsächlichen Grund- und Errichtungskosten der Wohneinheit entspricht.
>Zum anderen waren Doskozils Vorgaben, dass es keinen Eigenmittelanteil zu leisten geben darf und dass die Mieten, die bis zum Eigentumserwerb bezahlt werden, nicht verloren gehen. Letzteres ist nun aber nur teilweise umgesetzt worden: Die monatlich vorgeschriebenen Mieten enthalten einen Tilgungsanteil für die Finanzierung der Wohngebäude. Inklusive dieses Anteils werden die Mieten in den ersten Projekten deshalb wohl zwischen zehn und elf Euro liegen, hieß es auf der Pressekonferenz vergangene Woche.
>Jedenfalls dieser Tilgungsanteil der monatlichen Miete, der wohl Monat für Monat und pro Wohnung einen dreistelligen Betrag ausmachen wird, muss dann später auf den Kaufpreis angerechnet werden, das ist in den Förderrichtlinien festgelegt. Zumindest 30 Jahre lang hat man als Mieter und Mieterin ab Mietvertragsabschluss die Möglichkeit, die eigene Wohnung zu erwerben. Das Recht, zu kaufen, gilt – anders als innerhalb des WGG – ab Bezug der Wohneinheit, und nach Ablauf von 30 Jahren soll die Einheit dann also quasi automatisch ins Eigentum des Mieters oder der Mieterin übergehen.
I don’t know. grundsätzlich könnte das gut gemeint sein. aber langfristig entzieht man die wohnungen doch dann erst recht wieder dem markt. und irgendwann hat wieder jemand alles zusammegekauft und übrig bleibt von dieser, mMn guten Idee, nichts.
Hey cool. Die erste echt ernstzunehmende sozialdemokratischte Forderung bzw sogar Umsetzung seit 30 Jahren!
Glück auf
TL,DR: Doskozil setzt im Burgenland das Schwarz-Grüne Modell um
der gute mann soll endlich die partei wechseln.
ich seh nicht ein, warum der steuerzahler wohnbau finanzieren soll, damit ein paar sich das günstig kaufen können.
probleme löst es keine, eher schafft es welche.
Jede Maßnahme die Eigentum für Leute fordert die noch keines haben ist zu begrüßen.
Wicht ist, wo die finanziellen Mittel dafür geholt werden: “Millionärssteuer”
Jene die viel zu viel Immobilien besitzen sollen ihren Anteil leisten.
Das wäre doch schon ein erste Schritt zur gerechten Umverteilung oder?
Sozialdemokratie 2023: Sozialen Wohnbau privatisieren – kannst dir nicht ausdenken 😀
Klingt nach einem populistischen Schuss ins Knie. Halt nicht sein Knie, sondern das aller nachkommenden Mieter.
Die Gemeindebauten in Wien zB. sind teilweise hundert Jahre alt, und ohne die wären die Mieten am freien Markt noch einmal deutlich höher. Mit dem Ansatz wären die schon längst Spekulationsobjekte zu absurden Preisen.
Kann sein, dass die Situation im Burgenland da anders aussieht, aber kommunale Wohnungen zu privatisieren würde ich eher von der ÖVP erwarten als von einem SPÖler, auch wenn es Doskozil ist.