Schau dir das Wahlergebnis in Niederösterreich an, 7 von 10 Österreicher finden die 60h Woche anscheinend voll super.
Ists für manche wirklich (mich zB). Manche sind jung, single und wollen sich was aufbauen. Da kommt die Möglichkeit Überstunden machen zu können durchaus recht (natürlich vorausgesetzt dass die reguläre Arbeitszeit schon angemessen entlohnt wird).. v.a. wennst eh schon überall All-In und co aufgezwungen bekommst.
Winterpause dann beim AMS?
Ist die Winterpause beim AMS zu absolvieren, oder ist man freigestellt bei voller Bezahlung?
Als Benefit bewerben würd ichs nicht, aber eine Firma, die es mir nicht erlaubt Überstunden zu machen, um dann ZA zu nehmen oder mir das Geld auszahlen zu lassen, fäbd ich nicht unbedingt attraktiv. Auch Überstunden sind für mich eine gewisse Form der Flexibilität
Als Ergänzung nachdem ich die Kommentare gelesen hab. Ja ich weiß dass die Überstunden brauchen wenn sie im Winter daheim bleiben, und klar gibt es Leute die WOLLEN Überstunden machen um mehr zu verdienen.
Es stört mich nur dass die Möglichkeit Überstunden zu machen als Benefit gepriesen wird. Vorallem in einem Betrieb wo Überstunden sowieso normal sind.
Würde ich jederzeit unterschreiben. Ei er der wemigen Punkte der mich an meinem Job stört.
Derzeit komm ich freiwillig rein damit die Maschinen übers Wochenende rein, ohne Einstempeln, weil ich mich sonst jedes mal 1h Stunde rechtfertigen muss.
Ich kenne sehr viele Leute für die das ein wirklicher Benefit wäre wenn die Überstunden auch ausbezahlt werden.
Viele Firmen laufen auf 120% aber bitte ja keine Überstunden. Wenn dann Gleitzeit und ZA zu dem man nie kommt.
Die meisten die ich kenne haben 0 Problem mit regelmäßig ein paar Überstunden nur hat man in der modernen Arbeitswelt nichts davon. Früher hast dir hald bissal a Taschengeld extra erarbeiten können.
Also eventuell wirklich ein Benefit.
Plottwist – der AG zahlt geleistete Überstunden auch wirklich…
naja es is schonleiwand wenn ma mal a bissl mehr bedarf an kohle hat dass ma dann auch a bissl extra verdienen kann. ma is halt eh schon da und da tag is eh scho glafm egal ob ma jetz 8 oder 10 stund dort is.
Wenns wirklich immer möglich ist, aber nie gefordert wird ists eh a benefit.
Ich muss grundsätzlich nie überstunden machen, aber wenn ich mal motiviert bin und weils eh regnet bleib ich hald noch 2h.
Ob ZA oder auszahlen weil ich grad kohle brauche ist der Firma dann auch immer egal.
Sehe da kein problem
Bei mir in der Firma (mehrere Tausend Mitarbeiter) wurde jetzt ein Überstunden Verbot ausgesprochen. Die Arbeitslast bleibt gleich muss nun aber in weniger Stunden erledigt werden.
Ich finde ja Pflanzenmanagement sehr interessant als ultramoderne Umschreibung für Gärtnern. Genauso wie Facility Manager für Hausmeister oder Putzkraft 😅 Heutzutage ist echt jeder ein Manager
Wow, dann kann ich mich mit 350 Überstunden wohl extrem glücklich schätzen 🤣🤣🤣
Wenn man dafür eine 2 monatige pause hat ist es gar nicht so schlecht
Vergiss nicht das: SiE ÜBeRNeHMEN aUcH veRAnTWOrTUNG
Also ich kann da jetzt so nicht genau sagen was der Benefit von Überstunden sein soll. Ich kann nur von dem reden, was ich selber erlebt hab. Und das is immer schwierig in Kontext zu setzen bzw. hab ich damals oft von Aussenstehenden gehört, ich bin deppert.
In einer ohnehin schon kleinen Bude, in der im Grunde eh schon alles mehr oder weniger an mir als Hacklviech hing. Dazu 1 Mann im Aussendienst, der die Hockn rein bringt, 1 Chef der halt auch in seiner Sandkiste ein bissl mitspielen will und doch regelmäßig was zu tun bringt, 1 Kraft im Büro/Verkauf, die bei Fragen auch meist anstand und mich bemüht hat und 1 “Hilfsarbeiter” , der nach bestem Können versucht hat zu helfen. Also eh schon geschwommen und grad so ausgekommen. Urlaubsplanung natürlich immer schwierig und ich soll natürlich dann gehen, wenn die größten Auftraggeber selber zu haben. Am besten den Urlaub stückeln und 2×2 Wochen gehen, dazwischen halt 2 oder 3 Wochen kommen. Damit, wenn was liegen bleibt, das nur max. 2 Wochen verschoben werden muss.
Genau in so einer beschissenen Situation findet der Chef tatsächlich noch einen Auftraggeber, vom Volumen her sogar den größten. Umgelegt quasi jeden Tag die doppelte Menge an Arbeit. Oida. Auf die Frage “Wie soll das gehen ?” gibts die Aussage, das noch jemand eingestellt wird und wir dann zu zweit sein sollen. Ab Jänner gehts los. Der Neue kommt hoffentlich dann auch bald, immerhin gehts ja in ein paar Wochen los. Ich hab dann von Jänner weg gehackelt wie ein Viech, ohne Pausen, bzw. nur zum Essen mal 5 Minuten die Arbeit sein lassen.
Is sich aber dann auch irgendwann nimmer ausgegangen. Aber die Hackn muss ja raus. Also bleibst dann mal länger. 1 Stunde oder 2. Am Ende gabs dann viele Tage an denen ich um halb 8 herum angefangen hab und um halb 10 oder 10 Abends heimgegangen bin. Um mich dann am nächsten Tag rechtfertigen zu dürfen, wieso. Nach meinem ersten Auszucker nach ungefähr 7 oder 8 Wochen, wie undankbar das is und ich in Zukunft strikt meine Arbeitszeiten einhalte und der Rest liegen bleibt, wurd wieder streichelweich zugeredet und die Ü-Stunden quasi schwarz mit dem einen oder anderen grünen Scheinchen gedankt.
Ich hab dann nach Ostern gesagt ich scheiss auf das alles, ich will lieber pünktlich heim und meine Familie sehen. Hab die Kündigung geschrieben, mitgenommen und hingelegt. Gegenzeichnen wollt der Chef sie nicht, weil ja “eh sehr sehr bald einer kommt, da gehts nurmehr um formelles”. Tatsächlich kam dann auch jemand. Für 1 fucking Woche. Der hat sich bei seinem aktuellen Arbeitgeber eine Woche freigenommen, weil er dort wegwollte und bei uns reinschauen wollte. Ihm war es das wert, er hat dann auch gekündigt und bei uns angeheuert, aber auch das dauert ja eine Zeit. Und in der Zeit hab ich beschlossen mit 40 hab ich das nimmer nötig. Mein Aussendienstler hat das auch so gesehen und direkt am zweiten Tag, an dem der “Neue” bei uns schnuppern war, gekündigt, gesagt er macht bis Freitag noch die Woche fertig, dann nimmt er seine Urlaubswochen und is weg.
Ich hab mit einer andren Firma gesprochen, den ein oder anderen dort kannte ich ein bissl und hab mit denen gequatscht. Die brauchen nicht sofort Leute, aber in den nächsten Jahren gehen dort ein paar in Pension, also Bedarf gibts dann schon. Ich hab 2 gute Aussendienste quasi geerbt, die bring ich mit, die sind okay und bringen Geld rein, ein gutes Ass im Ärmel. Hab meinem Chef die Ankündigung gemacht das ich so nimmer kann und bald im Burn Out bin und er sich halt was überlegen soll, weil ich nicht weiß wie lang ich noch durchhalt. Bla bla bla halt. Eigentlich wars mir egal, mein Plan war nach dem Sommer wenns wieder losgeht ohnehin zu kündigen. Dann gings aber recht schnell, er ist mir quasi zuvorgekommen, hat uns alle gekündigt (Wichtig: Abfertigung Alt = €€€ ). Mitgeteilt am Freitag, 29. Juli, weil das war der letzte Tag dafür. Weil Montag war schon der 1. August und das wäre sich mit 31. Dezember nicht ausgegangen. Oh well.
Montag war ich in der Früh bei der anderen Firma, hab denen die Neuigkeiten zukommen lassen. Okay, wir melden uns. 2 Tage später der Anruf, halt die Füße still, sitz das bis Jahresende aus. Okay.
Im Dezember dann die “Übernahme”. Das was relevant und nutzbar ist (also mein Kollege, den ich mittlerweile ….ja…mag und mich übernehmen sie volley ab 2.Jänner) ein bissl was an Ware nehmens auch wenns nützlich ist.
Die letzten Tage im Dezember hab ich damit verbracht meinen Spind zu räumen, in die neue Firma zu bringen und mich dort einzurichten und die neuen Kollegen kennenzulernen und ein bissl einzuarbeiten. Ein Klacks.
​
Dort ist es so, das aufgrund der Kollektiv-Arbeitszeit und den Geschäftszeiten quasi ein jeder in der Woche eine halbe Stunde Plus macht. 38,5 AZ zu 39 Geschäftszeit. Nach der ersten Woche dort darfst in der Woche drauf schon mal später kommen oder früher gehen. Und da wird drauf geachtet und mitgeschrieben. Und die Leute werden angehalten nicht zuviele Stunden zu sammeln. Es ist den Chefs lieber du kommst (so wie ich) regelmäßig später oder gehst früher, also du sammelst Stunden und hast dann irgendwann mehrere Tage angestaut.
Ich selber komm mit den Aussendiensten auf mindestens 3,5 Stunden mehr, Tendenz aber eher jede Woche Richtung 4 Stunden. Kein Problem, ich bring den Kleinen in den Kindergarten, 4x die Woche komm ich so später, rund eine dreiviertel Stunde. So sind 3 Stunden weg und ich hab nurmehr 1 Stunde. Die ich bis jetzt auch noch nicht angebracht hab. Aber da finden wir schon eine Lösung. Ich bin auch nicht kleinlich. Wir schreiben 4x 45 Minuten auf, und wenn ich dann nur 35 oder 40 Minuten später anfang is mir das auch egal.
​
So gesehen sind dort Überstunden machen auch ein Benefit. Wenn sie mal notwendig sind. Es gibt sicher Arbeitgeber die wollen dich von 8-18 Uhr in der Arbeit, deine Mittagspause machst auch wie die Stechuhr pünktlichst und ja keine Minute länger. Egal wie das Arbeitsvolumen ausschaut. Weil Überstunden “darfst” nicht machen. Weil es dem Arbeitgeber Geld kostet. Und es vielen nicht recht ist, wenn man dann 2 Tage später mal 2 Stunden später kommt. Weil das ja die ganze Planung umschmeisst.
Oida i würd so gern Überstunden hackln und die dann auch auszahlt kriegen.
Ich hab zwei Freunde die das beide als Benefit sehen/nutzen.
Die machen einfach jede Woche ein paar Überstunden und nehmen sich dann einfach irgendwann an Tag oder a ganze Woche Zeitausgleich.
Für mich tatsächlich ein Benefit.
Ich arbeite in der Pflege (38.5 Stunden) und bau monatlich 30 Stunden auf und bleibe oft November und Dezember Zuhause weil ich unsere Tauchbasis in Sipidan (Malaiische Teil von Borneo) organiseren kann bevor die Regenzeit richtig losgeht und bin dann meistens im April und Mai wieder dort Jahresurlaub) um dort PADI Kurse zu übernehmen.
Ist ganz praktisch meiner Meinung nach. Die Zeit dazwischen ist natürlich die Hölle, bin fast nur auf der Arbeit (6 Tage Woche sobald ich Überstunden mache)
Traurig aber wahr könnte ich keine Überstunden machen hätte ich ein Problem
„fixe Winterpause“ aka Zwangsurlaub ist auch ein geiles Benefit /s
Glaub nicht viele Arbeitgeber zahlen die Überstunden auch aus… Meiner gehört zum Glück dazu und wir bekommen jeden Monat Überstunden mit 50% Aufschlag ausgezahlt. Man kann sich auch za nehmen davon (im gleichen Monat) aber dann zählen die Stunden ohne Aufschlag und man verliert quasi eine halbe Stunde 😅 dann lieber Bares, zumal ich glaube die ersten 10 ausgezahlten Überstunde weniger besteuert werden
Würde unbedingt abklären ob das ein All in Vertrag ist oder ein Zeitkonto mit Zeitausgleich ist.
Weil üblicherweise werden Überstunden bei einem Zeitkonto nicht ausbezahlt sondern müssen als Zeitausgleich verbraucht werden.
Bezahlte überstunden sehe ich so was von problemloser, und als benefit im vergleich zu jedem Pauschal oder allin
Wennst ein standard gleitzeitler bist fallen ohne großes aufsehen 10ü im Monat an, da brauchst nicht mal einen stress haben, ist ein brauchbarer zusatzverdienst,
Kommt eine Überstundenfortzahlung für Urlaub, krankenstand und feiertage wirds langsam zum wirklichen benefit.
Wir haben das gegenteilige szenarion in anderen Abteilungen der Firma, wo´s seit jahren keine Ü gibt, und man den Gleitzeitrahmen innerhalb einer Woche ausgleichen muss. Für dringende Mehrarbeit muss nachgefragt werden, und spätestens 1-2 Tage später wieder mit ZA ausgleichen.
Klingt für deine bubble komisch aber gibt sauviele Leute die das Geld dringend brauchen und dann gern Überstunden ausbezahlt bekommen.
Aber ja. Ich sehs wie du. Auch für mich ein nogo
Lol
Wenn sie auch ausbezahlt werden oder zeitausgleich möglich ist, dann seh ich das auch als vorteil. Ich arbeite lieber ein paar Wochen lang 45h und hab dafür eine Woche mehr Urlaub.
Am besten bei der Firma als HR bewerben
Schließ’ nicht von Dir auf andere! 😉
Ja, stell Dir vor es gibt auch fleißige Leute, die sich *gern* was dazuverdienen wollen.
Also ich Genoese a guats Zusatz göd mit meine Überstunden
31 comments
Schau dir das Wahlergebnis in Niederösterreich an, 7 von 10 Österreicher finden die 60h Woche anscheinend voll super.
Ists für manche wirklich (mich zB). Manche sind jung, single und wollen sich was aufbauen. Da kommt die Möglichkeit Überstunden machen zu können durchaus recht (natürlich vorausgesetzt dass die reguläre Arbeitszeit schon angemessen entlohnt wird).. v.a. wennst eh schon überall All-In und co aufgezwungen bekommst.
Winterpause dann beim AMS?
Ist die Winterpause beim AMS zu absolvieren, oder ist man freigestellt bei voller Bezahlung?
Als Benefit bewerben würd ichs nicht, aber eine Firma, die es mir nicht erlaubt Überstunden zu machen, um dann ZA zu nehmen oder mir das Geld auszahlen zu lassen, fäbd ich nicht unbedingt attraktiv. Auch Überstunden sind für mich eine gewisse Form der Flexibilität
Als Ergänzung nachdem ich die Kommentare gelesen hab. Ja ich weiß dass die Überstunden brauchen wenn sie im Winter daheim bleiben, und klar gibt es Leute die WOLLEN Überstunden machen um mehr zu verdienen.
Es stört mich nur dass die Möglichkeit Überstunden zu machen als Benefit gepriesen wird. Vorallem in einem Betrieb wo Überstunden sowieso normal sind.
Würde ich jederzeit unterschreiben. Ei er der wemigen Punkte der mich an meinem Job stört.
Derzeit komm ich freiwillig rein damit die Maschinen übers Wochenende rein, ohne Einstempeln, weil ich mich sonst jedes mal 1h Stunde rechtfertigen muss.
Ich kenne sehr viele Leute für die das ein wirklicher Benefit wäre wenn die Überstunden auch ausbezahlt werden.
Viele Firmen laufen auf 120% aber bitte ja keine Überstunden. Wenn dann Gleitzeit und ZA zu dem man nie kommt.
Die meisten die ich kenne haben 0 Problem mit regelmäßig ein paar Überstunden nur hat man in der modernen Arbeitswelt nichts davon. Früher hast dir hald bissal a Taschengeld extra erarbeiten können.
Also eventuell wirklich ein Benefit.
Plottwist – der AG zahlt geleistete Überstunden auch wirklich…
naja es is schonleiwand wenn ma mal a bissl mehr bedarf an kohle hat dass ma dann auch a bissl extra verdienen kann. ma is halt eh schon da und da tag is eh scho glafm egal ob ma jetz 8 oder 10 stund dort is.
Wenns wirklich immer möglich ist, aber nie gefordert wird ists eh a benefit.
Ich muss grundsätzlich nie überstunden machen, aber wenn ich mal motiviert bin und weils eh regnet bleib ich hald noch 2h.
Ob ZA oder auszahlen weil ich grad kohle brauche ist der Firma dann auch immer egal.
Sehe da kein problem
Bei mir in der Firma (mehrere Tausend Mitarbeiter) wurde jetzt ein Überstunden Verbot ausgesprochen. Die Arbeitslast bleibt gleich muss nun aber in weniger Stunden erledigt werden.
Ich finde ja Pflanzenmanagement sehr interessant als ultramoderne Umschreibung für Gärtnern. Genauso wie Facility Manager für Hausmeister oder Putzkraft 😅 Heutzutage ist echt jeder ein Manager
Wow, dann kann ich mich mit 350 Überstunden wohl extrem glücklich schätzen 🤣🤣🤣
Wenn man dafür eine 2 monatige pause hat ist es gar nicht so schlecht
Vergiss nicht das: SiE ÜBeRNeHMEN aUcH veRAnTWOrTUNG
Also ich kann da jetzt so nicht genau sagen was der Benefit von Überstunden sein soll. Ich kann nur von dem reden, was ich selber erlebt hab. Und das is immer schwierig in Kontext zu setzen bzw. hab ich damals oft von Aussenstehenden gehört, ich bin deppert.
In einer ohnehin schon kleinen Bude, in der im Grunde eh schon alles mehr oder weniger an mir als Hacklviech hing. Dazu 1 Mann im Aussendienst, der die Hockn rein bringt, 1 Chef der halt auch in seiner Sandkiste ein bissl mitspielen will und doch regelmäßig was zu tun bringt, 1 Kraft im Büro/Verkauf, die bei Fragen auch meist anstand und mich bemüht hat und 1 “Hilfsarbeiter” , der nach bestem Können versucht hat zu helfen. Also eh schon geschwommen und grad so ausgekommen. Urlaubsplanung natürlich immer schwierig und ich soll natürlich dann gehen, wenn die größten Auftraggeber selber zu haben. Am besten den Urlaub stückeln und 2×2 Wochen gehen, dazwischen halt 2 oder 3 Wochen kommen. Damit, wenn was liegen bleibt, das nur max. 2 Wochen verschoben werden muss.
Genau in so einer beschissenen Situation findet der Chef tatsächlich noch einen Auftraggeber, vom Volumen her sogar den größten. Umgelegt quasi jeden Tag die doppelte Menge an Arbeit. Oida. Auf die Frage “Wie soll das gehen ?” gibts die Aussage, das noch jemand eingestellt wird und wir dann zu zweit sein sollen. Ab Jänner gehts los. Der Neue kommt hoffentlich dann auch bald, immerhin gehts ja in ein paar Wochen los. Ich hab dann von Jänner weg gehackelt wie ein Viech, ohne Pausen, bzw. nur zum Essen mal 5 Minuten die Arbeit sein lassen.
Is sich aber dann auch irgendwann nimmer ausgegangen. Aber die Hackn muss ja raus. Also bleibst dann mal länger. 1 Stunde oder 2. Am Ende gabs dann viele Tage an denen ich um halb 8 herum angefangen hab und um halb 10 oder 10 Abends heimgegangen bin. Um mich dann am nächsten Tag rechtfertigen zu dürfen, wieso. Nach meinem ersten Auszucker nach ungefähr 7 oder 8 Wochen, wie undankbar das is und ich in Zukunft strikt meine Arbeitszeiten einhalte und der Rest liegen bleibt, wurd wieder streichelweich zugeredet und die Ü-Stunden quasi schwarz mit dem einen oder anderen grünen Scheinchen gedankt.
Ich hab dann nach Ostern gesagt ich scheiss auf das alles, ich will lieber pünktlich heim und meine Familie sehen. Hab die Kündigung geschrieben, mitgenommen und hingelegt. Gegenzeichnen wollt der Chef sie nicht, weil ja “eh sehr sehr bald einer kommt, da gehts nurmehr um formelles”. Tatsächlich kam dann auch jemand. Für 1 fucking Woche. Der hat sich bei seinem aktuellen Arbeitgeber eine Woche freigenommen, weil er dort wegwollte und bei uns reinschauen wollte. Ihm war es das wert, er hat dann auch gekündigt und bei uns angeheuert, aber auch das dauert ja eine Zeit. Und in der Zeit hab ich beschlossen mit 40 hab ich das nimmer nötig. Mein Aussendienstler hat das auch so gesehen und direkt am zweiten Tag, an dem der “Neue” bei uns schnuppern war, gekündigt, gesagt er macht bis Freitag noch die Woche fertig, dann nimmt er seine Urlaubswochen und is weg.
Ich hab mit einer andren Firma gesprochen, den ein oder anderen dort kannte ich ein bissl und hab mit denen gequatscht. Die brauchen nicht sofort Leute, aber in den nächsten Jahren gehen dort ein paar in Pension, also Bedarf gibts dann schon. Ich hab 2 gute Aussendienste quasi geerbt, die bring ich mit, die sind okay und bringen Geld rein, ein gutes Ass im Ärmel. Hab meinem Chef die Ankündigung gemacht das ich so nimmer kann und bald im Burn Out bin und er sich halt was überlegen soll, weil ich nicht weiß wie lang ich noch durchhalt. Bla bla bla halt. Eigentlich wars mir egal, mein Plan war nach dem Sommer wenns wieder losgeht ohnehin zu kündigen. Dann gings aber recht schnell, er ist mir quasi zuvorgekommen, hat uns alle gekündigt (Wichtig: Abfertigung Alt = €€€ ). Mitgeteilt am Freitag, 29. Juli, weil das war der letzte Tag dafür. Weil Montag war schon der 1. August und das wäre sich mit 31. Dezember nicht ausgegangen. Oh well.
Montag war ich in der Früh bei der anderen Firma, hab denen die Neuigkeiten zukommen lassen. Okay, wir melden uns. 2 Tage später der Anruf, halt die Füße still, sitz das bis Jahresende aus. Okay.
Im Dezember dann die “Übernahme”. Das was relevant und nutzbar ist (also mein Kollege, den ich mittlerweile ….ja…mag und mich übernehmen sie volley ab 2.Jänner) ein bissl was an Ware nehmens auch wenns nützlich ist.
Die letzten Tage im Dezember hab ich damit verbracht meinen Spind zu räumen, in die neue Firma zu bringen und mich dort einzurichten und die neuen Kollegen kennenzulernen und ein bissl einzuarbeiten. Ein Klacks.
​
Dort ist es so, das aufgrund der Kollektiv-Arbeitszeit und den Geschäftszeiten quasi ein jeder in der Woche eine halbe Stunde Plus macht. 38,5 AZ zu 39 Geschäftszeit. Nach der ersten Woche dort darfst in der Woche drauf schon mal später kommen oder früher gehen. Und da wird drauf geachtet und mitgeschrieben. Und die Leute werden angehalten nicht zuviele Stunden zu sammeln. Es ist den Chefs lieber du kommst (so wie ich) regelmäßig später oder gehst früher, also du sammelst Stunden und hast dann irgendwann mehrere Tage angestaut.
Ich selber komm mit den Aussendiensten auf mindestens 3,5 Stunden mehr, Tendenz aber eher jede Woche Richtung 4 Stunden. Kein Problem, ich bring den Kleinen in den Kindergarten, 4x die Woche komm ich so später, rund eine dreiviertel Stunde. So sind 3 Stunden weg und ich hab nurmehr 1 Stunde. Die ich bis jetzt auch noch nicht angebracht hab. Aber da finden wir schon eine Lösung. Ich bin auch nicht kleinlich. Wir schreiben 4x 45 Minuten auf, und wenn ich dann nur 35 oder 40 Minuten später anfang is mir das auch egal.
​
So gesehen sind dort Überstunden machen auch ein Benefit. Wenn sie mal notwendig sind. Es gibt sicher Arbeitgeber die wollen dich von 8-18 Uhr in der Arbeit, deine Mittagspause machst auch wie die Stechuhr pünktlichst und ja keine Minute länger. Egal wie das Arbeitsvolumen ausschaut. Weil Überstunden “darfst” nicht machen. Weil es dem Arbeitgeber Geld kostet. Und es vielen nicht recht ist, wenn man dann 2 Tage später mal 2 Stunden später kommt. Weil das ja die ganze Planung umschmeisst.
Oida i würd so gern Überstunden hackln und die dann auch auszahlt kriegen.
Ich hab zwei Freunde die das beide als Benefit sehen/nutzen.
Die machen einfach jede Woche ein paar Überstunden und nehmen sich dann einfach irgendwann an Tag oder a ganze Woche Zeitausgleich.
Für mich tatsächlich ein Benefit.
Ich arbeite in der Pflege (38.5 Stunden) und bau monatlich 30 Stunden auf und bleibe oft November und Dezember Zuhause weil ich unsere Tauchbasis in Sipidan (Malaiische Teil von Borneo) organiseren kann bevor die Regenzeit richtig losgeht und bin dann meistens im April und Mai wieder dort Jahresurlaub) um dort PADI Kurse zu übernehmen.
Ist ganz praktisch meiner Meinung nach. Die Zeit dazwischen ist natürlich die Hölle, bin fast nur auf der Arbeit (6 Tage Woche sobald ich Überstunden mache)
Traurig aber wahr könnte ich keine Überstunden machen hätte ich ein Problem
„fixe Winterpause“ aka Zwangsurlaub ist auch ein geiles Benefit /s
Glaub nicht viele Arbeitgeber zahlen die Überstunden auch aus… Meiner gehört zum Glück dazu und wir bekommen jeden Monat Überstunden mit 50% Aufschlag ausgezahlt. Man kann sich auch za nehmen davon (im gleichen Monat) aber dann zählen die Stunden ohne Aufschlag und man verliert quasi eine halbe Stunde 😅 dann lieber Bares, zumal ich glaube die ersten 10 ausgezahlten Überstunde weniger besteuert werden
Würde unbedingt abklären ob das ein All in Vertrag ist oder ein Zeitkonto mit Zeitausgleich ist.
Weil üblicherweise werden Überstunden bei einem Zeitkonto nicht ausbezahlt sondern müssen als Zeitausgleich verbraucht werden.
Bezahlte überstunden sehe ich so was von problemloser, und als benefit im vergleich zu jedem Pauschal oder allin
Wennst ein standard gleitzeitler bist fallen ohne großes aufsehen 10ü im Monat an, da brauchst nicht mal einen stress haben, ist ein brauchbarer zusatzverdienst,
Kommt eine Überstundenfortzahlung für Urlaub, krankenstand und feiertage wirds langsam zum wirklichen benefit.
Wir haben das gegenteilige szenarion in anderen Abteilungen der Firma, wo´s seit jahren keine Ü gibt, und man den Gleitzeitrahmen innerhalb einer Woche ausgleichen muss. Für dringende Mehrarbeit muss nachgefragt werden, und spätestens 1-2 Tage später wieder mit ZA ausgleichen.
Klingt für deine bubble komisch aber gibt sauviele Leute die das Geld dringend brauchen und dann gern Überstunden ausbezahlt bekommen.
Aber ja. Ich sehs wie du. Auch für mich ein nogo
Lol
Wenn sie auch ausbezahlt werden oder zeitausgleich möglich ist, dann seh ich das auch als vorteil. Ich arbeite lieber ein paar Wochen lang 45h und hab dafür eine Woche mehr Urlaub.
Am besten bei der Firma als HR bewerben
Schließ’ nicht von Dir auf andere! 😉
Ja, stell Dir vor es gibt auch fleißige Leute, die sich *gern* was dazuverdienen wollen.
Also ich Genoese a guats Zusatz göd mit meine Überstunden