grds is alles, was ned bewilligt ist, schlecht. Man müsste halt genauere Infos haben.
Rangiert zwischen : im Endeffekt egal weil
Es gerade bewilligt wird bis ganz schlecht weil es nicht bewilligt wird und zurückgebaut werden muss.
unser bank berater (auch familienfreund) hat uns damals den freundlichen rat gegeben, bei sowas dringendst die finger davon zu lassen. er hat öfters erlebt, dass dies nicht gut ausging (keine benutzungsbewilligung, rückbau, etc). in jedem fall vor kauf kontakt mit der zuständigen baubehörde aufnehmen, die kennen oft hintergründe die der verkäufer ungern angibt.
Wenn du es erst nach erfolgreicher Bewilligung kaufst dann ist es egal. Sonst no go.
Immobilienpreise sind grade im freien Fall nach unten in Ö, der EU, USA usw.
Also ein Weiterverkauf ist von dir unmöglich später wenn die Bewilligung nichts wird.
Würde 4 Jahre warten mit dem Immobilienkauf
Naja ich glaub du hast schon dein Problem da stehen.
Ohne Fertigstellungsanzeige keine Benutzungsbewilligung. Ohne Endbeschau keine Fertigstellungsanzeige. Bei der Endbeschau bestätigt der Bauführer dass der Bau gemäß den bewilligten EinreichPLÄNEN durchgeführt wurde.
“Benützungsbewilligung ist noch ausständig” klingt als ob es nur ein formelle Sache ist. Kann aber halt auch ein Schwarzbau sein, der gar nicht bewilligungsfähig ist, bzw. nicht der Bauordnung entspricht. Und wenn im Pfusch oder selbst gemacht (keine Pläne vorhanden!), ist natürlich die Frage wie das mit Elektro- Heiz- und Sanitärinstallation, usw. ausschaut. (Worst Case: Brand oder Wasserschaden durch unfachmännische Installation beim Schwarzbau – Versicherung steigt aus?)
Wenn es mal eine Feuerbeschau o.ä. gibt, kann es da durchaus Probleme geben. Und natürlich ist dann auch das Thema von nachträglichen Anschlussgebühren Wasser/Kanal zu klären. Best Case: Du kannst alles relativ leicht genehmigen lassen und zahlst nur ein paar Tausend Euro Anschlussgebühren nach. Worst Case ist natürlich wenn du das Rückbauen lassen musst.
Ist eher ein Interessensobjekt. Hatte ich so aber noch nie. Würde ich natürlich vorher abklären. Wenn das nicht bis zum Kauf bewilligt wäre, wärs dann sowieso uninteressant. Kostet doch noch ne Stange Geld.
Bezüglich den Preisen. Wir schauen schon länger nach Häusern, die Preise sinken schon nicht unerheblich und sie sind leichter dazu bereit mit dem Preis noch zusätzlich runter zu gehen. Macht es aufgrund der Zinsen aber nur wirklich günstiger wenn man viel Eigenkapital hat.
In der Realität können und wollen sich daher viel weniger diese Häuser leisten. Oder bekommen an sich schon keinen Kredit. Auch Aussage des Maklers.
Damit is das ganze Dachgeschoss nichts wert, plus die Rückbaukosten kommen vom Kaufpreis nochmal runter.
Genau mein Thema beruflich, aber eher in parifizierten Wohnanlagen (Eigentumswohnungen). Probleme hast du bei der Finanzierung (Wert des Objektes als Sicherheit – Schwarzbau ist de fakto null), wenn du jemals noch etwas ändern willst (Einreichen der Änderung muss ja auf Bestandsplänen aufbauen), Versicherung (Wohnfläche, Bewilligung, Brandschutz) und noch ein paar mehr.
Wenn nichtmal ein Plan vorhanden ist, ist das “noch ausständig” meines Erachtens ein Witz – außer der Verkäufer ist derzeit damit befasst, das alles einreichkonform aufbereiten zu lassen. Es wird einfach keine geben. Das kann bei Altbestand und je nachdem was die Baubehörde (da kommts auf die Gesetze je nach Bundesland, primär aber auf den Sachbearbeiter drauf an) für eine Bewilligung will, sehr sehr kompliziert werden. Ohne Öffnung (=Aufschneiden) wird sich z.B. sicher nicht sagen lassen, welche Dachträger verbaut wurden, ob der Brandschutz passt, ob der Elektriker eine Abnahme gemacht hat, Bestätigungen der befugten Gewerbe, Fertigstellungsbestätigung etc. Da darf man dann mal ordentlich Kapital in die Hand nehmen.
PS: Immer wieder lustig, wie Leute ein fucking Haus kaufen mit 10-20% Nebenkosten, eventuell einem beschissenen Makler 3% in die Hand drücken für die Vermittlung, aber dann auf Reddit fragen statt zum örtlichen Ziviltechniker und/oder Anwalt zu gehen.
Bei mir in Salzburg ist es so:
Wenns nicht baupolizeiliche bewilligt wurde ist es ein schwarzbau. Entweder du suchst dann nachträglich um baupolizeiliche bewilligung an oder du musst es wieder so herstellen wie es bewilligt ist (wahrscheinlich nicht ausgebauter Dachboden).
Jetzt kann sein, dass eine Bewilligung gar nicht möglich ist weil vielleicht der Dachboden nicht die nötige Raumhöhe hat etc.
Wenn du es nachträglich bewilligen kannst musst du einen Plan einreichen + zusätzliche Unterlagen was gleich mal 300 € nur Bescheidgebühren ausmachen kann (Plan etc muss bei uns auch von einem Planverfasser gemacht werden was wieder extra kostet)
Wenn du den schwarzbau bewilligt bekommst wird noch Wasser und Kanal Gebühren fällig was auch nochmal einiges kosten kann.
Frag am besten bei der zuständingen Behörde nach (meist die Gemeinde) du brauchst aber für Akteneinsicht eine Vollmacht vom Eigentümer!
Klingt nach ausbau ohne wisch dafür? Eher kritisch würd i sagen
kkeine bewilligung, kein plam.
riecht nach ärger.
Kann sich alles in Wohlgefallen auflösen, aber es ist halt ein Risiko
klingt nach Schwarzbau. Ohne Genehmigung, wenn beim Amt bekannt, bekommst du eine Abrissbescheinigung außer der Besitzer kann beweisen, dass dies vor 1980 gebaut wurde. So war es bei mir als ich meine Wohnung gekauft habe. War sehr anstrengend die Genehmigung zu bekommen da meine Whg zusätzlich unter Denkmalschutz stand. Bevor du dich irgendwo reinreitest empfehle ich dir, dass du das vorher ganz genau abklärst oder einholst.
Cool, EA Early Access zu der Beta vom Dach.
Hoffentlich bringen die das auch raus, und canceln nicht das Produkt oder fahren die Server runter, ge?
Plan ist nicht vorhanden klingt stark danach, als würds da auch keinen Antrag zur Umwidmung geben – der verlangt nämlich idR. einen Plan und keine Skizze wie bei “anzeigepflichtigen” Veränderungen.
Bei so einen Ausbau handelt es sich aber um einen bewilligungspflichten Umbau, deswegen brauchts auch einen abgestempelten Plan. Wir hatten mal eine Gaube (nur 1 kleines Badezimmer) gemacht, brauchten dafür einen abgestempelten Bauplan + Baubesichtigung + Baustellenmeldung + Bauvollendungsmeldung.
Wenns keinen Plan oä. gibt, gibts auch keinen Antrag, wenns keinen Antrag gibt, gibts keine Benützungsbewilligung und gibts die nicht, gibts Probleme.
Das fängt an bei “ok, widmen wir im Nachhinein, kostet aber eine Strafe” bis hin zu “Rückbau weil illegaler Ausbau”. Vorallem aber und das vergessen viele: bei einem Brand zB. in dem Ausgebauten Dachgeschoss, steigt die Versicherung aus und du bleibst auf allen Kosten sitzen.
Nachdem ich auch in der Bank (Wohnbau) arbeite, geb ich euch den Rat: lassts es sein!
edit: was du machen kannst: hart verhandeln und ob der Probleme durch den Ausbau der nicht genehmigt ist ordentlich vom Preis runterhandeln. Dann selber einen Bewilligung bei der Gemeinde anstreben, mit dem Grundrisiko, dass du den Raum nie nutzen wirst dürfen. Aber da muss beim Preis ordentlich was gehn und das Haus sonst tip top beinander sein, dass ich mir das antun würde. UND unbedingt im Kaufvertrag den genauen Zustand des Hauses beschreiben inkl. Bilder. Nicht dass es dann heißt, du hättest den Umbau gemacht.
Kurz: du merkst, is ein scheiß Thema, lass es sein!
Obacht das sind unterschiedliche Dinge. Wenn “nur ” die Benützungsbewilligung fehlt dann wurde ja eingereicht und auch baubewilligt, nach Fertigstellung der Arbeiten aber diese Meldung der Fertigstellung noch nicht gemacht und somit auch keine Benützungsbewilligung vorhanden. In diesem Fall wäre aus meiner Sicht das Ganze vertretbar, weil man es nachholen kann solange man nicht anders als baubewilligt gebaut hat.
Wenn allerdings die Baubewilligung dazu auch nicht vorhanden ist, wirds schwieriger. Meiner Erfahrung nach ist bei ca 15 bis 20% der Häuser in Österreich eine Baubewilligung da, nicht aber die Benützungsbewilligung/Ferrigstellungsanzeige, weils die Leute nicht so gern einholen nachdems ja “eh scho” eingezogen sind..in meinem Bundesland gängige Praxis..
“Plan ist nicht vorhanden” kann auch darauf hindeuten dass a. Die Gemeinde zb umgesiedelt ist und daher die Dokumente nicht mehr alle hat, oder ein Brand im Archiv war oder so. Oder b. Der Makler hat gewisse Dinge nicht erhalten. Am ehesten würd ich nach der Baubewilligung für das DG fragen dann bist um einiges klüger.
Ohne Benützungsbewilligung auf keinen Fall kaufen!!
Der Verkäufer soll noch vor Vertragsabschluss eine Benützungsbewilligung beibringen. Ansonsten Abstand vom Geschäft nehmen und/oder mit dem Vertragserrichter oder Rechtsanwalt besprechen wie damit umgegangen werden soll wenn keine Benützungsbewilligung erteilt wird.
Eventuell kann der Verkäufer die Haftung dafür übernehmen.
Für Österreichische Verhältnisse würde ich sagen sehr schlimm. Klingt nämlich nach Rückbau falls es herausgefunden wird
Hört sich nach der Bude an die ich mir vor kurzem nördlich von Krems angesehen habe
Wennst es kaufst dann unter Bedingung dass der Verkäufer das noch bewilligen lässt.
Hab ich auch so gemacht. Laut Plan ein Wintergarten und keine Terrasse, hat das noch zeichnen lassen (weil Wintergarten is jetzt Zubau und eine 40m² Terrasse hängt daneben dran.)
Ich bin zu einem Viertel Miteigentümer einer Liegenschaft und das erst seit 2015. 2022 schlug dann auf, dass auf unserem Grundstück 2 Garagen stehen, für die es zwar eine Baubewilligung gibt, aber keine Fertigstellungsanzeige. Die Baubewilligung war von 1983. Sie fragten nur, ob wir einen (günstigen) Ziviltechniker haben, der die ordnungsgemäße Durchführung bestätigt oder ob sie mit einem kommen sollen, was ca. 400 Euro ausmacht. Sie kamen und es verlief ganz chillig. Also liegt es auch an der Gemeinde. Frage am Besten direkt auf der Gemeinde, ob es da schon was gibt, bzw. müsste spätestens der Notar die Unterlagen von der Gemeinde vor dem Kauf anfordern und da sollte es dann auffallen.
​
Edit: ist zwar schon lange her, aber das Wohnhaus auf der Liegenschaft wurde 1938 erbaut. Die Baubewilligung stammt von 1952! Somit war es auch 14 Jahre lang ein Schwarzbau.
Risiko ist: es wird nie genehmigt und wäre damit nur als Lager zu verwenden.
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grds is alles, was ned bewilligt ist, schlecht. Man müsste halt genauere Infos haben.
Rangiert zwischen : im Endeffekt egal weil
Es gerade bewilligt wird bis ganz schlecht weil es nicht bewilligt wird und zurückgebaut werden muss.
unser bank berater (auch familienfreund) hat uns damals den freundlichen rat gegeben, bei sowas dringendst die finger davon zu lassen. er hat öfters erlebt, dass dies nicht gut ausging (keine benutzungsbewilligung, rückbau, etc). in jedem fall vor kauf kontakt mit der zuständigen baubehörde aufnehmen, die kennen oft hintergründe die der verkäufer ungern angibt.
Wenn du es erst nach erfolgreicher Bewilligung kaufst dann ist es egal. Sonst no go.
Immobilienpreise sind grade im freien Fall nach unten in Ö, der EU, USA usw.
Also ein Weiterverkauf ist von dir unmöglich später wenn die Bewilligung nichts wird.
Würde 4 Jahre warten mit dem Immobilienkauf
Naja ich glaub du hast schon dein Problem da stehen.
Ohne Fertigstellungsanzeige keine Benutzungsbewilligung. Ohne Endbeschau keine Fertigstellungsanzeige. Bei der Endbeschau bestätigt der Bauführer dass der Bau gemäß den bewilligten EinreichPLÄNEN durchgeführt wurde.
“Benützungsbewilligung ist noch ausständig” klingt als ob es nur ein formelle Sache ist. Kann aber halt auch ein Schwarzbau sein, der gar nicht bewilligungsfähig ist, bzw. nicht der Bauordnung entspricht. Und wenn im Pfusch oder selbst gemacht (keine Pläne vorhanden!), ist natürlich die Frage wie das mit Elektro- Heiz- und Sanitärinstallation, usw. ausschaut. (Worst Case: Brand oder Wasserschaden durch unfachmännische Installation beim Schwarzbau – Versicherung steigt aus?)
Wenn es mal eine Feuerbeschau o.ä. gibt, kann es da durchaus Probleme geben. Und natürlich ist dann auch das Thema von nachträglichen Anschlussgebühren Wasser/Kanal zu klären. Best Case: Du kannst alles relativ leicht genehmigen lassen und zahlst nur ein paar Tausend Euro Anschlussgebühren nach. Worst Case ist natürlich wenn du das Rückbauen lassen musst.
Ist eher ein Interessensobjekt. Hatte ich so aber noch nie. Würde ich natürlich vorher abklären. Wenn das nicht bis zum Kauf bewilligt wäre, wärs dann sowieso uninteressant. Kostet doch noch ne Stange Geld.
Bezüglich den Preisen. Wir schauen schon länger nach Häusern, die Preise sinken schon nicht unerheblich und sie sind leichter dazu bereit mit dem Preis noch zusätzlich runter zu gehen. Macht es aufgrund der Zinsen aber nur wirklich günstiger wenn man viel Eigenkapital hat.
In der Realität können und wollen sich daher viel weniger diese Häuser leisten. Oder bekommen an sich schon keinen Kredit. Auch Aussage des Maklers.
Damit is das ganze Dachgeschoss nichts wert, plus die Rückbaukosten kommen vom Kaufpreis nochmal runter.
Genau mein Thema beruflich, aber eher in parifizierten Wohnanlagen (Eigentumswohnungen). Probleme hast du bei der Finanzierung (Wert des Objektes als Sicherheit – Schwarzbau ist de fakto null), wenn du jemals noch etwas ändern willst (Einreichen der Änderung muss ja auf Bestandsplänen aufbauen), Versicherung (Wohnfläche, Bewilligung, Brandschutz) und noch ein paar mehr.
Wenn nichtmal ein Plan vorhanden ist, ist das “noch ausständig” meines Erachtens ein Witz – außer der Verkäufer ist derzeit damit befasst, das alles einreichkonform aufbereiten zu lassen. Es wird einfach keine geben. Das kann bei Altbestand und je nachdem was die Baubehörde (da kommts auf die Gesetze je nach Bundesland, primär aber auf den Sachbearbeiter drauf an) für eine Bewilligung will, sehr sehr kompliziert werden. Ohne Öffnung (=Aufschneiden) wird sich z.B. sicher nicht sagen lassen, welche Dachträger verbaut wurden, ob der Brandschutz passt, ob der Elektriker eine Abnahme gemacht hat, Bestätigungen der befugten Gewerbe, Fertigstellungsbestätigung etc. Da darf man dann mal ordentlich Kapital in die Hand nehmen.
PS: Immer wieder lustig, wie Leute ein fucking Haus kaufen mit 10-20% Nebenkosten, eventuell einem beschissenen Makler 3% in die Hand drücken für die Vermittlung, aber dann auf Reddit fragen statt zum örtlichen Ziviltechniker und/oder Anwalt zu gehen.
Bei mir in Salzburg ist es so:
Wenns nicht baupolizeiliche bewilligt wurde ist es ein schwarzbau. Entweder du suchst dann nachträglich um baupolizeiliche bewilligung an oder du musst es wieder so herstellen wie es bewilligt ist (wahrscheinlich nicht ausgebauter Dachboden).
Jetzt kann sein, dass eine Bewilligung gar nicht möglich ist weil vielleicht der Dachboden nicht die nötige Raumhöhe hat etc.
Wenn du es nachträglich bewilligen kannst musst du einen Plan einreichen + zusätzliche Unterlagen was gleich mal 300 € nur Bescheidgebühren ausmachen kann (Plan etc muss bei uns auch von einem Planverfasser gemacht werden was wieder extra kostet)
Wenn du den schwarzbau bewilligt bekommst wird noch Wasser und Kanal Gebühren fällig was auch nochmal einiges kosten kann.
Frag am besten bei der zuständingen Behörde nach (meist die Gemeinde) du brauchst aber für Akteneinsicht eine Vollmacht vom Eigentümer!
Klingt nach ausbau ohne wisch dafür? Eher kritisch würd i sagen
kkeine bewilligung, kein plam.
riecht nach ärger.
Kann sich alles in Wohlgefallen auflösen, aber es ist halt ein Risiko
klingt nach Schwarzbau. Ohne Genehmigung, wenn beim Amt bekannt, bekommst du eine Abrissbescheinigung außer der Besitzer kann beweisen, dass dies vor 1980 gebaut wurde. So war es bei mir als ich meine Wohnung gekauft habe. War sehr anstrengend die Genehmigung zu bekommen da meine Whg zusätzlich unter Denkmalschutz stand. Bevor du dich irgendwo reinreitest empfehle ich dir, dass du das vorher ganz genau abklärst oder einholst.
Cool, EA Early Access zu der Beta vom Dach.
Hoffentlich bringen die das auch raus, und canceln nicht das Produkt oder fahren die Server runter, ge?
Plan ist nicht vorhanden klingt stark danach, als würds da auch keinen Antrag zur Umwidmung geben – der verlangt nämlich idR. einen Plan und keine Skizze wie bei “anzeigepflichtigen” Veränderungen.
Bei so einen Ausbau handelt es sich aber um einen bewilligungspflichten Umbau, deswegen brauchts auch einen abgestempelten Plan. Wir hatten mal eine Gaube (nur 1 kleines Badezimmer) gemacht, brauchten dafür einen abgestempelten Bauplan + Baubesichtigung + Baustellenmeldung + Bauvollendungsmeldung.
Wenns keinen Plan oä. gibt, gibts auch keinen Antrag, wenns keinen Antrag gibt, gibts keine Benützungsbewilligung und gibts die nicht, gibts Probleme.
Das fängt an bei “ok, widmen wir im Nachhinein, kostet aber eine Strafe” bis hin zu “Rückbau weil illegaler Ausbau”. Vorallem aber und das vergessen viele: bei einem Brand zB. in dem Ausgebauten Dachgeschoss, steigt die Versicherung aus und du bleibst auf allen Kosten sitzen.
Nachdem ich auch in der Bank (Wohnbau) arbeite, geb ich euch den Rat: lassts es sein!
edit: was du machen kannst: hart verhandeln und ob der Probleme durch den Ausbau der nicht genehmigt ist ordentlich vom Preis runterhandeln. Dann selber einen Bewilligung bei der Gemeinde anstreben, mit dem Grundrisiko, dass du den Raum nie nutzen wirst dürfen. Aber da muss beim Preis ordentlich was gehn und das Haus sonst tip top beinander sein, dass ich mir das antun würde. UND unbedingt im Kaufvertrag den genauen Zustand des Hauses beschreiben inkl. Bilder. Nicht dass es dann heißt, du hättest den Umbau gemacht.
Kurz: du merkst, is ein scheiß Thema, lass es sein!
Obacht das sind unterschiedliche Dinge. Wenn “nur ” die Benützungsbewilligung fehlt dann wurde ja eingereicht und auch baubewilligt, nach Fertigstellung der Arbeiten aber diese Meldung der Fertigstellung noch nicht gemacht und somit auch keine Benützungsbewilligung vorhanden. In diesem Fall wäre aus meiner Sicht das Ganze vertretbar, weil man es nachholen kann solange man nicht anders als baubewilligt gebaut hat.
Wenn allerdings die Baubewilligung dazu auch nicht vorhanden ist, wirds schwieriger. Meiner Erfahrung nach ist bei ca 15 bis 20% der Häuser in Österreich eine Baubewilligung da, nicht aber die Benützungsbewilligung/Ferrigstellungsanzeige, weils die Leute nicht so gern einholen nachdems ja “eh scho” eingezogen sind..in meinem Bundesland gängige Praxis..
“Plan ist nicht vorhanden” kann auch darauf hindeuten dass a. Die Gemeinde zb umgesiedelt ist und daher die Dokumente nicht mehr alle hat, oder ein Brand im Archiv war oder so. Oder b. Der Makler hat gewisse Dinge nicht erhalten. Am ehesten würd ich nach der Baubewilligung für das DG fragen dann bist um einiges klüger.
Ohne Benützungsbewilligung auf keinen Fall kaufen!!
Der Verkäufer soll noch vor Vertragsabschluss eine Benützungsbewilligung beibringen. Ansonsten Abstand vom Geschäft nehmen und/oder mit dem Vertragserrichter oder Rechtsanwalt besprechen wie damit umgegangen werden soll wenn keine Benützungsbewilligung erteilt wird.
Eventuell kann der Verkäufer die Haftung dafür übernehmen.
Für Österreichische Verhältnisse würde ich sagen sehr schlimm. Klingt nämlich nach Rückbau falls es herausgefunden wird
Hört sich nach der Bude an die ich mir vor kurzem nördlich von Krems angesehen habe
Wennst es kaufst dann unter Bedingung dass der Verkäufer das noch bewilligen lässt.
Hab ich auch so gemacht. Laut Plan ein Wintergarten und keine Terrasse, hat das noch zeichnen lassen (weil Wintergarten is jetzt Zubau und eine 40m² Terrasse hängt daneben dran.)
Ich bin zu einem Viertel Miteigentümer einer Liegenschaft und das erst seit 2015. 2022 schlug dann auf, dass auf unserem Grundstück 2 Garagen stehen, für die es zwar eine Baubewilligung gibt, aber keine Fertigstellungsanzeige. Die Baubewilligung war von 1983. Sie fragten nur, ob wir einen (günstigen) Ziviltechniker haben, der die ordnungsgemäße Durchführung bestätigt oder ob sie mit einem kommen sollen, was ca. 400 Euro ausmacht. Sie kamen und es verlief ganz chillig. Also liegt es auch an der Gemeinde. Frage am Besten direkt auf der Gemeinde, ob es da schon was gibt, bzw. müsste spätestens der Notar die Unterlagen von der Gemeinde vor dem Kauf anfordern und da sollte es dann auffallen.
​
Edit: ist zwar schon lange her, aber das Wohnhaus auf der Liegenschaft wurde 1938 erbaut. Die Baubewilligung stammt von 1952! Somit war es auch 14 Jahre lang ein Schwarzbau.
Risiko ist: es wird nie genehmigt und wäre damit nur als Lager zu verwenden.