Ich hab gerade ein wenig zum Thema „Kropf“ gelesen und bin über folgendes Zitat gestolpert. Liebe Grüße in die Steiermark.

Der schottische Philosoph David Hume beschrieb 1748 schockiert seine Eindrücke aus der Steiermark: „So ansprechend das Land in seiner Rauheit ist, so wild, entstellt und monströs sind die Bewohner in ihrer Erscheinung. Sehr viele von ihnen haben hässliche geschwollene Hälse. Kretins und Taubstumme tummeln sich in jedem Dorf herum. Der allgemeine Anblick der Leute ist der schockierendste, den ich jemals gesehen habe.“

([Wiki](https://de.m.wikipedia.org/wiki/Struma))

12 comments
  1. Verstehe die Überschrift nicht. Was ist daran philosophisch? Ist wohl eher ein medizinisches Problem da es sich um ein Jodmangel-Gebiet handelt. Nicht grundlos wird heutzutage Salz jodiert.

  2. Wenn Euch die Steiermark und ihre Abgründe interessiert, dann empfehle ich Euch das Buch „Aus dem Leben Hödlmosers“ von Reinhard P. Gruber. Da wirkt der schottische Bericht auch nicht so schlimm.

  3. Also so schön die Steiermark a is. Meine persönlichen Erfahrungen mit Steirer (und des sand ganz schön viele) entsprechen der Beschreibung des Schotten. A wenn der Kropf heut ka Problem mehr is, sand de Leute immer no unausstehlich. Des Auschnauzen und des Herablassende is a Wahnsinn. I erinner mi gern an den komischen steirischen Vizepolizeipräsidenten mit dem Tonausschnitt, wo er den armen Calltaker zur Sau macht. Des is da Stereotyp vo Steirer den i echt oft kennengelernt hab. Da anzige Steirer den i halbwegs aushalt is da kogler 🤣

  4. Da kennt wer die Bedeutung von “philosophisch” nicht…

    Und jo, wir waren Jahrhunderte lange wegen zu wenig Jod die “Kropferten”.

  5. Bei Kretins hab ichs bemerkt. Offensichtlich war David Hume nicht in der Steiermark sondern im Burgenland und hat da was verwechselt.

  6. Allerdings lobte Hume auch ist wunderbaren Gesangsstimmen der Steirer… dieser Empirist war also nur begrenzt ernstzunehmen;)

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