Krankenversicherung erwartet für heuer 528,1 Millionen Euro Verlust

10 comments
  1. Ist halt lustig, wenn man selbst in der eigenen Familie sieht, wie erfolgreich und sinnvol Gelder vergeben werden.

    z.B. Pflegegeld

    Ein Opa von mir war Selbsständig und bekommt jetzt die zwei höchste Pflegegeldstufe (Gutachter kommt keiner, und es passt einfach so). Brauchen würde er vieleicht die zweit-niedrigste. Beurteilen können wir das ziemlich gut, weil Familienmitglieder in der Pflege sind (Pflege-Lehrerinn, mit 30 Jahren Berufserfahrung).

    Der andere Opa, der leider nur bei der Eisenbahner-Kasse ist, bräuchte ebenfalls Plfegegeld auf Stufe 2. Was selbst nach eingenen selbst eingebrachten Gutachten, abgelehnt wurde. Insgesamt schrieben wir mehrere Briefe, bis es Ihm zu blöd wurde und er einfach auf die Leistung verzichtet.

    Selbes Bundesland, selber Bezirk, selbe Gemeinde. Nur halt andere Versicherungen.

    Sprich Menschen, die das Geld brauchen bekommen nichts. Menschen, die das Geld eh schon haben, denen wird noch zusätzlich gegeben.

    Und dann brauchen wir uns nicht wundern, warum unser System soviel Geld kostet.

  2. Was ich mich halt frage: Versickert das ganze Geld da wirklich in “unnötiger” Verwaltung oder ist das ganze System mittlerweile einfach echt so teuer, dass es sich mit den derzeitigen SV-Beiträgen die jeder zahlt halt nimma ausgehen kann. (Also wird das Geld eh großteils sinnvoll verwendet aber es reicht eben nicht)?

    Aber wie auch immer die Antwort lautet: Irgendwie verstehst dann halt, wenn jeder für mehr Geld für Ärzte + Krankenschwestern + Pflege & Co ruft …. woher nehmen, wenn wir jetzt schon bei über 500 Mio. € Verlust sind?

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