Traurig da doch etliche etablierte Namen wie Post und Wiener Belvedere zu lesen die immer noch dranhängen.
Digitale Kunst gibt es seit den 70ern/80ern.
Der Weibel, der grad gestürbt ist, hat digitale Kunst gemacht.
Herbert W Franke, Eva Molnar, net.art, Post-internet art, generative art, digital Actionism, etc…. Da gibts so viel.
Nfts sind jetzt ein neues Medium aber nicht das primäre oder originäre Vehikel für digitale Kunst.
Und dann sind Apes etc Collectibles wie Briefmarken, die Klimt nfts marketing – also angewandte Kunst und Design und nicht Kunst jetzt wie Frida Kahlo oder Valie Export oder NFTs von digitalen Künstlern.
Der Wert von Angewandter Kunst unterliegt immer sehr stark der Mode, aber das macht sie nicht schlechter oder besser.
Ich weiß net wie so ein schlechter Artikel hier zustande gekommen ist, aber er sagt mehr über Ignoranz als über Kunst aus.
Lots to unpack 🙂
1. digitale Kunst ist nix wogegen man was haben kann, das wäre so wie etwas gegen Photographie zu haben
2. NFT Plattformen zocken nicht ab. RL Galerien nehmen 50%, Plattformen 0.5-2%, NFT Galerien 5-20%. RL Galerien haben aber auch massiv mehr Kosten. Dh aber – für digitale Kunst ist der NFT Markt nach wie vor vorteilhaft. Weil RL Galerien immer schwach waren mit digitaler Kunst.
Ich hab zB immer wieder (ich mach digitale Kunst seit den 90er) mit Galerien gearbeitet (international nicht in ö), aber es war fast immer ein Underground Life, da ist der NFT Markt nach wie vor eine Verbesserung.
3. klar sind NFTs ein Medium. So wie eine Website oder Email oder gif oder Steinplatten ein Medium sind. Medienkunst (der übergegriff für digitale Kunst und andere Bereiche) hat ja genau zum Inhalt, dass das Medium Teil des Kunstwerkes ist.
4. als nicht klar interessierter digitaler Kunstliebhaber wird man gute nft art und gute digitale Kunst nicht einfach so sehen, außer man geht auf die guten Plattformen und in die richtigen Ausstellungen.
Ich glaube was viele hier nicht verstehen ist, dass ein NFT ungleich das Bild ist, welches man sieht.
Ein NFT ist ein bestimmter Platz in ein imaginären Zahlenreihe, welcher mit einem Bild verknüpft ist. Die Rechte des Bildes liegen aber beim eigentlichen Ersteller des Bildes. Im Endeffekt war der Gedankengang hinter NFTs „Wie kann man Leuten gar nichts verkaufen und trotzdem Geld verdienen?“ Es ist halt im Endeffekt ein 1A Pyramidenschema.
Versteh deshalb auch ehrlich gesagt nicht, in welchem Zusammenhang hier digitale Kunst mit NFTs genannt wird. Das zeugt eher davon, dass viele sich nicht auskennen was ein NFT ist.
süß wies die Eurozeichen in die Augal haben 😀
Weil heimische Künstler und Kuratoren Vollidioten sind
Ich denke viele Künstler und Kuratoren sind auch relativ naiv, was die gesamt-globalen Vorgänge angeht. Viele Künstler haben ja einen massiven Tunnelblick.
NFTs mit hohen Summen dürften idR eine gewisse Geldwäschekomponente haben.
Wertverfall =/= Preisverfall. Wert waren die Dinger nie was, jetzt hat sich aber endlich auch der Preis angepasst.
8 comments
Traurig da doch etliche etablierte Namen wie Post und Wiener Belvedere zu lesen die immer noch dranhängen.
Digitale Kunst gibt es seit den 70ern/80ern.
Der Weibel, der grad gestürbt ist, hat digitale Kunst gemacht.
Herbert W Franke, Eva Molnar, net.art, Post-internet art, generative art, digital Actionism, etc…. Da gibts so viel.
Nfts sind jetzt ein neues Medium aber nicht das primäre oder originäre Vehikel für digitale Kunst.
Und dann sind Apes etc Collectibles wie Briefmarken, die Klimt nfts marketing – also angewandte Kunst und Design und nicht Kunst jetzt wie Frida Kahlo oder Valie Export oder NFTs von digitalen Künstlern.
Der Wert von Angewandter Kunst unterliegt immer sehr stark der Mode, aber das macht sie nicht schlechter oder besser.
Ich weiß net wie so ein schlechter Artikel hier zustande gekommen ist, aber er sagt mehr über Ignoranz als über Kunst aus.
Lots to unpack 🙂
1. digitale Kunst ist nix wogegen man was haben kann, das wäre so wie etwas gegen Photographie zu haben
2. NFT Plattformen zocken nicht ab. RL Galerien nehmen 50%, Plattformen 0.5-2%, NFT Galerien 5-20%. RL Galerien haben aber auch massiv mehr Kosten. Dh aber – für digitale Kunst ist der NFT Markt nach wie vor vorteilhaft. Weil RL Galerien immer schwach waren mit digitaler Kunst.
Ich hab zB immer wieder (ich mach digitale Kunst seit den 90er) mit Galerien gearbeitet (international nicht in ö), aber es war fast immer ein Underground Life, da ist der NFT Markt nach wie vor eine Verbesserung.
3. klar sind NFTs ein Medium. So wie eine Website oder Email oder gif oder Steinplatten ein Medium sind. Medienkunst (der übergegriff für digitale Kunst und andere Bereiche) hat ja genau zum Inhalt, dass das Medium Teil des Kunstwerkes ist.
4. als nicht klar interessierter digitaler Kunstliebhaber wird man gute nft art und gute digitale Kunst nicht einfach so sehen, außer man geht auf die guten Plattformen und in die richtigen Ausstellungen.
Ich glaube was viele hier nicht verstehen ist, dass ein NFT ungleich das Bild ist, welches man sieht.
Ein NFT ist ein bestimmter Platz in ein imaginären Zahlenreihe, welcher mit einem Bild verknüpft ist. Die Rechte des Bildes liegen aber beim eigentlichen Ersteller des Bildes. Im Endeffekt war der Gedankengang hinter NFTs „Wie kann man Leuten gar nichts verkaufen und trotzdem Geld verdienen?“ Es ist halt im Endeffekt ein 1A Pyramidenschema.
Versteh deshalb auch ehrlich gesagt nicht, in welchem Zusammenhang hier digitale Kunst mit NFTs genannt wird. Das zeugt eher davon, dass viele sich nicht auskennen was ein NFT ist.
süß wies die Eurozeichen in die Augal haben 😀
Weil heimische Künstler und Kuratoren Vollidioten sind
Ich denke viele Künstler und Kuratoren sind auch relativ naiv, was die gesamt-globalen Vorgänge angeht. Viele Künstler haben ja einen massiven Tunnelblick.
NFTs mit hohen Summen dürften idR eine gewisse Geldwäschekomponente haben.
Wertverfall =/= Preisverfall. Wert waren die Dinger nie was, jetzt hat sich aber endlich auch der Preis angepasst.