Sensationsurteil:: Lootboxen sind illegales Glücksspiel in Österreich

18 comments
  1. Ist halt nur das Urteil vom Bezirksgericht. Wenn er OGH dazu entscheidet, dann wirds interessant.

  2. > Das Gericht entschied, dass der Inhalt der FIFA-Pakete vom Zufall abhängt und dass sie einen wirtschaftlichen Wert haben, weil sie auf einem Sekundärmarkt gehandelt werden können. Da Sony keine Glücksspiellizenz besitzt, wurden die mit dem Kläger geschlossenen Verträge für null und nichtig erklärt und die vom Kläger geleisteten Zahlungen als rückzahlbar angesehen.

    Müsst das nicht auch für Boosterpacks von Sammelkartenspielen gelten? Haben die alle Lizenzen in Österreich?

  3. Bedeutet dass also, wenn ich irgendwo in irgendeinem Spiel früher mal Lootboxen gekauft habe kann ich das Geld zurückfordern?

  4. Ernstgemeint: Gilt das nicht irgendwie auch für offline Stickerpackungen a la Panini oder Sammmelkarten (Magic und co.)?

  5. Schön, dass nach 10 Jahren mal jemand draufkommt. Vielleicht schafft mans in diesem Jahrzehnt noch, diesen Blödsinn auszurotten.

  6. In den Niederlanden wurde bereits 2018 das Verbot von Lootboxen als Glücksspiel durchgesetzt, was zu einer Anpassung oder Entfernung betroffener Spiele von den Marktplätzen geführt hat. Belgien hat Lootboxen ebenfalls verboten. Diese Länder sind Vorreiter in der Regulierung von Lootboxen und können als Vorbild für andere Länder dienen.
    Das Verbot von Lootboxen in den Niederlanden und Belgien zeigt, dass es möglich ist, gegen unethische und schädliche Praktiken vorzugehen und die Spieler besser zu schützen. Durch diese Maßnahmen können Spieler vor einem unkontrollierten Verlust von Geld oder sogar Spielsucht bewahrt werden.
    Die Entscheidung des österreichischen Gerichts gegen Sony kann dazu beitragen, dass andere Länder und Regionen ähnliche Schritte unternehmen, um die Regulierung von Lootboxen zu verbessern und die Spieler besser zu schützen. Es ist wichtig, dass die Gaming-Industrie sich dieser Verantwortung stellt und Wege findet, um Spieler vor den schädlichen Auswirkungen von Lootboxen zu schützen.
    Durch eine stärkere Regulierung und Aufklärung kann auch das Bewusstsein für diese Problematik gestärkt werden. Spieler können dann besser über die Risiken von Lootboxen informiert werden und können gezielt Entscheidungen treffen. Eine bessere Regulierung kann auch dazu beitragen, dass die Gaming-Industrie ihre Kreativität und Innovationskraft behält, während sie gleichzeitig die Spieler besser schützt.

  7. Bin natürlich dafür, dass der Scheiß endlich unterbunden wird, aber nur so eine Frage: Was ist jetzt der Sekundärmarkt für die FIFA-Lootboxen? Die Möglichkeit den eigenen Account (PS Plus, Steam, Epic, etc.) zu verkaufen? Meines Wissens kannst bei FIFA ja nicht einfach deine Spieler auf einem Markt für Bares verkaufen wie es zb. bei Counter Strike mit den Skins geht.

  8. bei panini stickern oder sammelkarten gibt es halt ein physisches produkt, das kann man angreifen und weiterverkaufen, es ist “mobil”, es hat einen reelen wert.

    lootboxen nicht.

    als fifa spieler, der auch jedes jahr sicher 300euro ausgibt, finde ich das urteil dennoch einen witz. die leute können schon ruhig selbst aufpassen, das kann und muss man erwarten. und die summen, die bewegt werden, sind dann insgesamt nochmals hausnummern kleiner als bei jeder slot machine.

    diese gesellschaftlich verordnete vollkaskomentälität wird zunehmend überbordend.

  9. Grundsätzlich eine gute Sache aber viel zu spät. Viele Publisher sind schon auf Battlepass und normale Stores wo man Skins usw. ohne Lootboxen kaufen kann umgestiegen. FIFA ist hier vermutlich noch eine Ausnahme. Generell hängt man in allen digitalen Bereichen immer Jahre hinterher und verpasst damit auch mal Druck und ein Umdenken bei den Publisher zu erzwingen.

  10. Sensation? naja diese lootbox scheiße ist ein so offensichtlicher scam… Schön das Österreich das jetzt verbietet, wenns war ist. Ich zocke selber nicht diese toxischen EA dreck, bin aber trotzdem neugierig ob die jetzt wirklich i österreichischen release von zb. fifa wirklich diesen drecks “feature” entfernen und vielleicht sogar den ganzen spielmodus der da zusammen hängt

  11. Die Gaming-Industrie hat oft ein finanzielles Interesse an Lootboxen, aber nicht alle Spiele nutzen diese Praktiken.
    Es ist wichtig, dass die Gaming-Industrie ihre Verantwortung gegenüber den Spielern wahrnimmt und geeignete Maßnahmen ergreift, um sie zu schützen.
    Die Regulierungsbehörden und Gesetzgebung sollten ebenfalls Maßnahmen ergreifen, um unethische Praktiken zu verhindern und die Spieler besser zu schützen.

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