Warum sind wir Österreicher so apathisch und unfähig uns zu organisieren? Was braucht es eigentlich noch um uns wachzurütteln?

29 comments
  1. Erklärung dafür ist die österreichische Mentalität: Es ist egal wie dreckig es mir geht, hauptsache irgendwem geht es noch dreckiger als mir.

  2. Aluhuttheorie: Die Sozialpartnerschaft die arbeitsrelevante Konflikte auf höhere Ebenen verlegt und die proletenhafte Politik die als näher am Volk gesehen wird. Aka, sie werdens eh wieder irgendwie richten, ois hoib so schlimm.

  3. Ich würde angesichts der Demos in diesem Land gar nicht mal sagen dass wir “aphatisch” sind nur weil es verglichen mit anderen Ländern weniger Arbeitsniederlegungen gibt.

  4. Deine Frage wurde durch einige Kommentare hier, die die österreichische Seele wunderbar porträtieren, sehr gut beantwortet:

    “Bei uns isses am schönsten und alle anderen sind Barbaren. Streiken is was für <beliebige Randgruppe>.”

  5. Jahrzehntelanger Proporz and Sozialpartnerschaft haben lang Streiks vermieden. Und jetzt ist halt die Mentalität immer noch eher streikunwillig.

  6. IMO weils den meisten persönlich ganz gut geht.

    in der kurzzeit hab ich im bekanntenkreis mehr als einmal gehört “aber mir gehts jetzt gut und allen bekannten auch”

    selbst nicht unmittelbar betroffen sein, ein gewisses höheres alter haben und perfekt im verdrängen, das ist d. österreichische mehrheit.

  7. Das ist gut, nicht schlecht!!

    Wir leben in einem der besten Sozialstaaten der Welt und wir müssen dank Sozialpartnerschaft dafür nicht mal auf die Straße gehen.

  8. Es könnten 2 starke Tage sein oder 150 Tage nutzlose Tage.

    Zum Beispiel: Griechenland streikt sehr sehr oft. U-Bahn, Schnellbahn, Schiffe, Personal der Gesundheit usw.
    Und genau deswegen, weil es so oft passiert, hört keiner zu.

    Punkt ist, dass die Anzahl der Tage irrelevant ist. Relevant ist wie organisiert und gerecht das ganze ist.

  9. Weil “ausgefallene Arbeitstage” kein erstrebenswertes Ziel ist. Offenbar geht’s ja auch ohne, oder findest du, uns geht’s so viel schlechter als den Dauerstreikern dieser Liste?!

  10. Die Reallöhne in Österreich sind von 2011-2021 in nur 2 jahren gesunken. Denke Sozialpartner haben ihren Job gut genug gemacht insgesamt.

  11. Ich verstehe nicht wieso Streiks als grundsätzlich positiv gesehen werden und nicht als Zeichen dafür dass die Leute Probleme haben/empfinden – die Streiks meistens auch nicht lösen weil es die Politiker nicht interessiert.

  12. Ich find uns gehts in Österreich trotz allem noch ganz gut. Bekommst in wien für 600€ schon eine ganz annehmbare wohnung und allgemein ist das leben mit einer vollzeitbeschäftugung recht gut zu bewältigen. Wenn ich mir da im vergleich die niederlande anschau wo man nen tausender für eine heruntergekommenes 15m2 studio ohne gscheider küche zahlt aber trotzdem nicht viel mehr als ein wiener verdient versteh ich schon warum in diesen ländern mehr gestreikt wird.

  13. Weils wichtiger is am Stammtisch gegen Ausländer zu hetzten und Klimaaktivisten als Linksgrünversiffte Terroristen zu identifizieren.. blede Frog

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